27.08.2008

Anonyme Netzwerker???

Also ich war echt angenehm überrascht, welch nette, interessante Menschen ich auf der b2d in Gelsenkirchen kennen lernen durfte. Danke an meine lieben Gesprächspartner auch noch einmal von hier aus!

Kannte ich doch von Messen eher scheue Standinhaber, die sich schnell verstecken oder plötzlich enorm beschäftigt scheinen, sobald ein interessierter Mensch auf sie zukommt. Warum investiert eine Firma dann in einen Messestand, wenn potenzielle Kunden nicht willkommen sind?

In Gelsenkirchen gab es davon zu meiner Freude nur sehr wenige. Es war eine nette, aufgeschlossene Atmosphäre und die Leute wollten tatsächlich auch Geschäfte machen. Wunderbar! Als Besucher hatte ich natürlich den klaren Vorteil, dass ich mit sehr vielen Menschen sprechen konnte. Wer fest am Stand steht, kann das halt nur eingeschränkt. Mit den Leuten, die zu ihm kommen.

Der Schock kam dann hinterher. Zu einem Messebesuch gehört ja auch, dass man "nachfasst". Sonst vergisst man schnell die guten Ansätze für eine Zusammenarbeit. Und ich muss zugeben, ich war spät damit dran. Sie wissen ja, der Schuster und seine Latschen... Empfehlenswert ist es auf jeden Fall, innerhalb von 48 Stunden erneut das Gespräch zu suchen - sei es per Telefonat, Email oder Brief.

Als ich für meinen Brief die Ansprechpartner auf den Visitenkarten suchte, suchte ich bei vielen vergeblich! Das war mir neu. Visitenkarten, auf denen kein Name stand oder offensichtlich ein anderer als der meines Gesprächspartners. Auweia! Mit wem hatte ich denn alles gesprochen? Wen sollte ich denn nun in meinem Brief persönlich ansprechen? Es ist ja nun wenig sinnvoll, an "den Kundendienst" oder "die Unbekannte nette Dame von Schalter XY" zu schreiben. Oder wollen diese Firmen dann doch nicht soooo enge Kontakte knüpfen? Ratlosigkeit.

Es mag ja Kosten sparen, wenn man einheitliche, namenlose Visitenkarten drucken lässt. Aber mal ganz ehrlich: wo ist da der Sinn? Was sagt eine solche unpersönliche Visitenkarte über ein Unternehmen aus? Denn das kleine Kärtchen ist nunmal ein Aushängeschild. Da wird wirklich am falschen Ende gespart.

Sparen Sie sich doch lieber Werbemaßnahmen, die Ihnen nicht direkt messbare Umsatzergebnisse liefern! Da kommen sicher beträchtlichere Beträge zusammen als beim Sparen von Druckkosten bei eienr Visitenkarte. Kleiner Tipp: Sehr preiswerte Visitenkarten bekommen Sie z.B. hier: kostenlose und preiswerte hochwertige Visitenkarten. Auch in Ihrem Corporate Design. In kleinen Auflagen. Für größere Auflagen kann ich Ihnen aus persönlicher Erfahrung die Internetdruckerei Flyeralarm empfehlen. Da bekommen Sie wirklich gute Qualität zu guten Preisen.

Ich werde mir wohl auf der nächsten Messe die Namen meiner Gesprächspartner selbst notiern, um sicher zu gehen, dass ich die Richtigen anspreche. Dann klappt es auch mit den Kunden!

17.08.2008

So verhindern Sie den Missbrauch Ihrer Emailadresse für Spam

Ich habe dieser Tage mit Erschrecken feststellen müssen, dass ich nicht nur täglich zugespamt werde, sondern auch meine Email-Adressen mittlerweile für den Versand von Spam - welcher anrüchiger Inhalte auch immer - missbraucht werden. Da kommt Freude auf! Offenbar reichen die “Tricks” nicht, das @ durch (at) zu ersetzen oder Feedbackformulare zu verwenden. Ich bekam innerhalb von 2 Tagen mehrere Emails aus meinem Feedbackformular mit dem Inhalt “Test” von nicht existierenden Emailabsendern.

Spamfilter für Ihren Email-Eingang sollten selbstverständlich sein. Doch was tun, wenn wir auf jeder Internetseite und jedem Schriftstück als Selbstständige unsere Daten preisgeben müssen?

Eine, wenn auch nicht 100-prozentig sichere Lösung, sind so genannte Capchas. Das sind die schlecht lesbaren Buchstabenbildchen, die Sie immer häufiger eintioppen müssen, wenn Sie irgendwo Ihre Email hinterlassen. Hier können Sie sich ein einfaches Skript kostenlos bauen und den html-Code in Ihre Homepage einfügen (oder von Ihrem Webadministrator/ Webdesigner einfügen lassen): Antispam by Syronex

Außerdem kann es sinnvoll sein, Ihre Emailadressen hin und wieder zu ändern. Aufwändig, aber wenigstens vorübergehend wirksam. Sie haben noch bessere Tipps, um Ihre Emails vor Missbrauch zu schützen? Her damit! Einfach auf “Comments” klicken. Danke.

01.08.2008

Geben Sie Ihrem Kunden, was er will!

Geben Sie Ihren Kunden, was sie wollen! Nicht das, was sie - Ihrer Meinung nach - brauchen. Denken Sie einmal darüber nach: Wenn Sie ein Verkaufsgespräch führen oder Werbung für sich texten - was ist dabei vordergründig in Ihrem Kopf? Vermutlich das, was Sie verkaufen wollen. Denn Sie wollen und müssen ja Umsatz machen.

Natürlich sind Sie davon überzeugt, dass Ihre Kunden Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung brauchen. Das ist auch gut so. Wenn Sie nicht von Ihrem Angebot überzeugt sind, wie wollen Sie dann andere davon überzeugen?!

Doch wenn Menschen immer das kaufen würden, was sie brauchen, würden wir möglicherweise alle in Kartoffelsäcken oder Fellumhängen umherspringen. Es gäbe weder die Modeindustrie noch Luxusautos. Denn was wir “brauchen”, ist etwas anderes, Elementares. Aber das reicht uns nicht. Wir wollen auch noch gut aussehen, uns wohl und sicher fühlen, unseren sozialen Status repräsentieren, Anerkennung bekommen...

Genauso ist es mit Ihren Angeboten. Verkaufen Sie Buchführungsseminare, Unternehmensplanungen, Existenzgründungsberatung, Fachinformationen? Ist das wirklich das, was Ihr Kunde will? Nicht wirklich! Was Ihr Kunde will ist, ein Problem gelöst haben, ruhiger schlafen, Geldsorgen loswerden, erfolgreich selbstständig sein, mehr Geld verdienen, frei und unabhängig sein. Verstehen Sie, worum es geht?

Ihre Kunden haben emotionale und physische Bedürfnisse. Sie wollen ein bestimmtes Problem gelöst haben oder einfach Genuss empfinden. Menschen kaufen aus emotionalen Gründen. Nicht aus Vernunftgründen. Natürlich würde das kaum einer zugeben. Den meisten Menschen ist ihr Entscheidungsverhalten nicht einmal bewusst. Die Eigenschaften eines Produktes wie Preis-Leistungs-Verhältnis, Farbe, Praxistauglichkeit u.s.w. dienen nur dazu, unsere emotionalen Entscheidungen vor uns und anderen vernünftig zu rechtfertigen. Welches Argument hat eine Frau für das 15. Paar Schuhe? Sie hatte noch keinen Schuh, der zu ihrem neuen Kleid passt! Und der macht einen besonders schlanken Fuß.

Und genau dort holen Sie Ihren Kunden ab. Stellen Sie sich symbolisch in die Schuhe Ihres Kunden und erkunden Sie seine emotionalen Bedürfnisse (Liebe, Anerkennung, Sicherheitsbedürfnis, Abwechslung)! Die sprechen Sie in Ihren Werbebotschaften an. Dann geben Sie Ihrem Kunden zusätzlich alle “vernünftigen” Argumente an die Hand. Damit kann er seine emotionale Entscheidung vor seinem logischen Verstand - und vor seinen Kollegen, dem Chef, Freunden oder seiner Familie - rechtfertigen. So klappt es mit der Kundengewinnung!