09.11.2009

Freiheit ist das einzige, was zählt

Es gibt nur wenige Tage in meinem Leben, wo ich heute noch - und wohl für alle Zeit- genau weiß, wo ich war. Der 9. November 1989 gehört dazu. Heute weiß ich, dass es - abgesehen von meiner Geburt - der wichtigste Tag in meinem Leben ist. Der Tag, der mir die Chance gab, ein ganz anderes Leben zu beginnen, als es mir noch 1 Tag zuvor "vorherbestimmt" schien.

Ein Leben, in dem ich sagen und denken kann, was ich will. Ein Leben, in dem ich einen Beruf MEINER Wahl auszuüben konnte. Ein Leben, in dem sich mein Kindheitstraum erfüllte: die Welt zu bereisen und fremde Kulturen kennenzulernen. Zu leben, wo ich möchte. Ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung.

Kürzlich unterhielt ich mich mit meinem Neffen über "meine Jugend". Wie das damals so mit in die Disco gehen aussah. Er schaute mich ungläubig an, dass wir uns stundenlang anstellten, um Karten für die Disco am Abend zu ergattern. ;-D Wie soll man die speziellen Gegebenheiten des Lebens in der DDR jemandem nachfühlbar nahebringen, der nur Freiheit und Selbstbestimmung kennt? Unmöglich. Und ehrlich zu viel verlangt.

Und wenn ich ehrlich bin - ich bin glücklich und dankbar, dass er das nicht kennt. Dass er in Freiheit lebt und ihm alle Tore der Welt offen stehen. Das sind die Momente, in denen mir immer wieder klar wird, was für ein Glück ich hatte und wie dankbar ich dafür bin. Dankbar, beide Seiten der Medaillie zu kennen. Und die Freiheit in dem Moment geschenkt bekommen zu haben, als mein Leben gerade so richtig anfing nach meinem Schulabschluss.

Erst jetzt, nach 20 Jahren, kann ich wirklich fühlen, was geschehen ist. Was dieser Tag im November für mein Leben und die ganze Welt bedeutet hat. Viel zu aufregend und neu war alles in dieser für mich fremden Welt nach der "Wende". Und jedesmal, wenn die Bilder dieses Tages von damals zu sehen sind, bekomme ich Gänsehaut und die Tränen rollen. Erst jetzt kann ich wirklich verarbeiten, was damals passierte. Hat lang gedauert, das wirklich zu begreifen.

Etwas macht mich an diesem 9. November 2009 nachdenklich: Wir haben in diesem Jahr Dinge erlebt, die in mir alarmierende Emotionen ausgelöst haben. Reden von Politikern in der "Krise" und im Wahlkampf, die mich sehr an die verlogenen Worthülsen der DDR-Regierung kurz vor der Wende erinnerten. Gesetze, mit deren Hilfe wir Bürger wieder bis ins Privateste ausspioniert werden sollen. Manipulation. Verstaatlichung. Gleichmacherei. Krieg zur "Friedenssicherung". Mir laufen dabei kalte Schauer den Rücken herunter.

Das kommt mir alles zu bekannt vor. Und ich spüre, wie mir etwas mulmig wird, während ich das schreibe. Die alte Angst ist wieder da. Freiheit und Demokratie in Gefahr? Staunen über Kabarettisten, die die Politik in einer Art aufs Korn nehmen, wie es damals war. Und wie damals denke ich: Boah die trauen sich was! Die Lage heute 2009 fühlt sich nach Umbruch an. Zeit für den nächsten Bewusstseinswandel.

Was kommt als nächstes? Wann tut sich etwas? Wann reicht es den Menschen, entmündigt und wie Schafe zum Schafott geführt zu werden? Die Zeit ist reif. Für Basisdemokratie, Volksentscheide, Eigenverantwortung des Einzelnen, Nachhaltigkeit, Frieden und gesunden Menschenverstand. Für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

Untrennbar mit "Der Wende" und den Emotionen dieser Tage verbunden ist Musik. "Wind of Change" von den Scorpions, "Freiheit" von Westernhagen. Möge uns die Musik weitertragen, uns Kraft geben für den nächsten Schritt in eine bessere Welt.





Ich habe mich darüber gefreut, dass meine Lieblingsband Bon Jovi heute diesen besonderen 20. Jahrestag mitfeierte. Mit dem Lied, das mich die letzten Wochen schon total aus dem Häuschen brachte: We weren´t born to follow. Was für ein Lied zu diesem Anlass! Ein Weckruf wie die Wendelieder. Schade, dass ich nicht live dabei sein konnte. Auf jeden Fall bleibt der 9. November für mich ein Tag für Veränderungen. Stehen wir auf für das, woran wir glauben! Im Kleinen wie im Großen.



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20.10.2009

Leserattenparadies Buchmesse: Warum ich gern "Nr. 5" wäre...

Letzten Freitag hab ich mir mal wieder einen Betriebsausflug mit meinem Mentor Bernie gegönnt. Buchmesse. Aufregend. Gigantisch. Und endlich mal wieder in meinem geliebten Frankfurt! Nur meine Füße waren hinterher platt.

Hab mich auch gleich blamiert. Ich war schon so oft in der Festhalle zu Seminaren mit Tony Robbins und Joseph McClendon. Und habe mich tatsächlich gefragt, wieso ich das riesen Messegelände übersehen konnte. War wohl zu Tony-hypnotisiert um zu merken, dass ich jedesmal mittendrin war. Peinlich...

Aber egal. Die tollen Erinnerungen an meine Feuerläufe des Nachts zu Füßen der Festhalle, die tolle Stimmung mit all den Menschen aus aller Welt... das tat gut. Und ich besuchte den Platz, an dem ich mir vor 7 Jahren das Rauchen schlagartig abgewöhnt hatte. Problemlos. In Anbetracht der zahlreichen Lebenshilfe- und Erfolgsratgeber für alle Lebenslagen auf der Buchmesse war ich thematisch nicht weit von meinen früheren Festhallen-Erlebnissen entfernt.

"Input! Input! Input!"

Wie dem auch sei... jetzt war ich das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Trotz der freiwilligen Beschränkung auf den Besuch der Fachbuchstände ein unglaubliches Paradies für mich Leseratte. Kennen Sie noch den lustigen Film "Nr. 5" aus den 80er Jahren? Dieser süße Roboter, der in wenigen Minuten eine ganze Stadtbücherei auslesen konnte und auch noch alles gespeichert hatte, was er da gelesen hat. Das könnte ich auch gern. Mal eben 1000 Bücher lesen.

Zu meiner Freude als Verkaufstexterin präsentierten die Verlage eine riesige Menge Ratgeberliteratur für alle Lebensbereiche und Businesssparten. Da warten gaaaanz viele Bücher, Sammelwerke und elektronische Angebote auf ihre erfolgreiche Vermarktung. Soweit ich aus meinen Recherchen und Gesprächen festgestellt habe, setzen immer noch die meisten Fachverlage auf klassisches Marketing, klassische Vertriebswege und klassisches Onlinemarketing. Das schreit nach neuen Strategien und emotionalen, verkaufsstarken Landingpages! ;-)

Interessante Erkenntnisse zwischen zwei Häppchen

Beim leckeren Schmaus, zu dem wir vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft eingeladen waren, wurde ich überrascht. Es werden mehr Telefonbücher nachgefragt denn je! Das verriet uns ein Gesprächspartner, der in Bonn Telefonbücher verlegt. Ich war verblüfft. Hätte gedacht, sowas Verstaubtes wäre längst aus der Mode. Aber nein.

Nach wie vor gelten Anzeigen in den Gelben Seiten als wichtiges Marketing-Instrument. Und es werden auch häufiger historische Telefonbücher für allerhand Recherchen nachgefragt. Das war richtig spannend. Vorurteile sind eben Urteile vor Faktenkenntnis ;-).

Mein Fazit: Da gibt es noch viel zu tun, um Verlagen die effizienten und innovativen Direktmarketingstrategien näher zu bringen, mit denen sie nicht nur Werbekosten sparen, sondern auch noch mehr Umsatz machen. Der klassische Weg vorrangig über den Buchhandel und Onlineshops ist zu weit weg vom Kunden, um das wahre Umsatzpotenzial gerade im Ratgeberbereich auszuschöpfen.


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15.10.2009

Ist Ihre Werbung wie ein spontaner Schwiegermutterbesuch?

Sie mögen unangekündigten Schwiegermutterbesuch Sonntagmorgen 8 Uhr? Wenn nicht, dann kennen Sie das Gefühl, das die meisten Menschen haben, wenn sie Werbung erhalten. Und wie bei der lieben Schwiegermama ist doch immer ein bißchen Hoffnung dabei, einen netten Tag zu erleben oder einen Vorteil davon zu haben. ;-)

Fallen Sie mit Ihrem Angebot nicht mit der Tür ins Haus!

Deshalb braucht Ihr Werbebrief oder E-Mailing einen Einstieg. Nach der persönlichen Ansprache Ihres Werbeempfängers geht es im Einstieg darum, den Leser da abzuholen, wo er ist, wenn er Ihre Botschaft erhält. Stellen Sie sich am besten eine bestimmte Situation vor. Um welches Thema geht es in Ihrer Werbung und in welcher Situation öffnet der Empfänger Ihre Nachricht?

Fühlen Sie, wie sich der Mensch fühlt, der ein bestimmtes Problem hat, das Sie lösen können. Beschreiben Sie diese Situation in Ihrem Einstieg. Zeichnen Sie ein Bild in Worten, die den Leser in dem Moment zeigt, wo sein Problem gelöst ist. Versprechen Sie ihm den größten Nutzen, den Sie ihm bieten können.Fesseln Sie seine Aufmerksamkeit mit verlockenden Ideen! Hier geht es noch nicht darum, Ihr Produkt zu verkaufen, sondern Interesse zu wecken. Damit Ihre Botschaft überhaupt gelesen wird.

Der Weg zum Kunden führt über Verständnis und Emotionen

Der Einstieg sollte so lang wie nötig und so kurz und knackig wie möglich sein. Je nachdem, wie lang der gesamte Text wird, ist der Einstieg zu bemessen. Wichtig ist, den Empfänger direkt am wunden Punkt zu treffen ohne ihn hart umzurennen. Zum Beispiel: statt "Ihnen fällt es schwer, Kunden zu gewinnen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht" könnten Sie einfühlsamer schreiben: "Es ist gar nicht so leicht, immer wieder neue Kunden zu gewinnen. Vielen Selbstständigen fällt das schwer. Was sie nicht wissen: eine einzige Änderung in der Akquisestrategie würde alles ändern...."

Verstehen Sie, was ich meine? Die Empfänger Ihrer Werbung sind in erster Linie Menschen. Sie haben Gefühle. Bestimmte Vorstellungen. Und sie befinden sich in einer konkreten Situation, wenn sie Ihre Werbebotschaft erreicht. Genau dort sollten Sie Ihre potenziellen Kunden abholen. Dann gehen sie auch freiwillig und interessiert mit Ihnen mit, statt mit jemand anderem, der sich besser auf sie einstellt. Die Zeiten sind vorbei, in denen der gewann, der am lautesten gerufen hat ;-). Viel Erfolg bei Ihrer Kundengewinnung!




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14.10.2009

Wenn die Börsenkurse fallen...

Dieses Gedicht bekam ich heute von einer Freundin zugesandt. Ähnlichkeiten mit aktuellen Ereignissen sind rein zufällig... ;-))

Wenn die Börsenkurse fallen...


Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken
– auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muß eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja –
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen
– ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Von Kurt Tucholsky (1890 -1935) 1930 in der Wochenzeitschrift "Die Weltbühne" veröffentlicht.



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09.10.2009

Eine bemerkenswerte Preisverleihung jagt die nächste - diese ist sehr umstritten: Friedensnobelpreis an Barack Obama

Heute heiß diskutiert in der Presse und allen großen Social Media Plattformen:
Friedensnobelpreis an Barack Obama verliehen. Berechtigt? Verfrüht? Messiaswahn?
Was meinen Sie? Kommentare erwünscht. Nähere Infos zum Thema hier: Directmailspezis News bei Amplify...


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08.10.2009

Die Macht der Worte - CICERO Rednerpreis 2009

Unter dem Motto "Reden wie Gott in Frankreich" lud der Verlag für die Deutsche Wirtschaft zur diesjährigen Verleihung des Rednerpreises ein. Für mich ein wundervoller Betriebsausflug als One-Woman-Business. ;-) Ich im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages in Bonn! Und es gab - natürlich - Reden. Spannend, mitreißend, amüsant, intelligent, interessant, überzeugend. Gar nicht das, was wir von Reden im Bundestag gewohnt sind.
Und das habe ich für mich daraus als Erkenntnis mitgenommen: Gut vorgetragen ist schon halb überzeugt. Am überzeugendsten ist die freie Rede. Abgelesenes erweckt doch irgendwie den Eindruck des Ausgeklügelten, Diplomatischen, Beabsichtigten. Die freie Rede ist lebendig, unradierbar, ehrlich - überzeugend. Eine Fähigkeit, die den meisten aktuellen deutschen Politikern fehlt. Dadurch wirken sie m.E. langweilig und unglaubwürdig. Ob man schriftlich oder mündlich mit Worten überzeugen will - das WIE ist entscheidend.


Born to be wild im alten Bundestagsgebäude


"Born to be wild" und "Wild thing" auf Flöte, Kontrabass und Gitarre - außergewöhnliche musikalische Zwischentöne von "Wildes Holz", die für den Preisträger nicht passender hätten gewählt werden können: Europaabgeordneter der Grünen Daniel Cohn-Bendit.

Um ein Haar hätte Herr Cohn-Bendit auf seinen Sohn gehört und seinem ungeliebten Ruf als Alt-68er alle Ehre gemacht. Einen Preis von der deutschen Wirtschaft anzunehmen, wäre für ihn früher ein Fauxpas gewesen. Doch der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Und so hat sich Cohn-Bendit - wie über ihn gesagt wurde - um 360 Grad gedreht. Er ist sich treu geblieben mit einem erweiterten Erfahrungssschatz und immer wieder neuen Einsichten. Grenzen hat es für ihn nie gegeben, sagt der in Frankreich geborene Sohn deutscher Juden.

Ehemaliger "Rädelsführer" in Studentenprotesten nimmt Preis der Deutschen Wirtschaft an


Statt die Preisverleihung nach einem schlichten "Danke" zu verlassen, gönnte er seinem Publikum eine seiner wundervollen Reden. Eine seiner hervorstechendsten Eigenschaften, die ihm den Cicero 2009 einbrachte. Was mich besonders beeindruckte: seine Größe, die Verdienste politischer Gegner zu würdigen.

Nur Helmut Kohl hätte die Weitsicht und den Mut gehabt, die deutsche Einheit in den europäischen Integrationsprozess einzubeziehen. Andere hätten das Zusammenwachsen Europas hinter die innerstaatlichen Herausforderungen zurückgestellt. Ich finde, das hat Charakter. Ich wünsche mir mehr solcher ehrlichen, überzeugenden Politiker und Redner in allen Parteien. Damit endlich wieder etwas in Bewegung kommt und Handlungen initiiert werden.



Kann man Zeiten des Wandels vergleichen?

Häufig gefragt, ob die Zeit des Wandels heute und die Atmosphäre an den Unis "wie die 68er" seien, meint Cohn-Bendit: "Nichts ist wie die 68er". Das Phänomen dieser Zeit lässt sich nicht an einigen Parallelen festmachen. Nicht vergleichen. Es war eine bestimmte Atmosphäre, Emotionen, viele Details, die "die 68er" geprägt haben. Kein Klischee.

Und ich muss lächeln, als er das versucht zu erklären. Denn ich weiß, wovon er spricht. Es ist dasselbe wie die Wendezeit 1989 in der DDR zu beschreiben, mit etwas zu vergleichen. Es geht nicht. Das kann nur empfinden und verstehen, wer live dabei war.
Keine Beschreibung kann einem so vielschichtigen geschichtlichen und menschlichen Phänomen gerecht werden. Nur eines ist den Umwälzungen gemein: das 9er Jahr. Es scheint, als ob aller 20 Jahre um die Jahrzehntwende eine gesellschaftliche Wende stattfände. Immer subtiler. Bleiben wir gespannt...



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30.09.2009

Schnipseln und pinnen online: Cloggen als echte Alternative zum Blog

Ein neues Tool, das Freude macht: amplify! Einfach als Firefox App herunterladen und installieren, interessante Artikel, Grafiken, Ausschnitte clippen (ausschneiden wie früher aus der Zeitung), bei Bedarf kommentieren, an die Pinnwand heften und im social network veröffentlichen. Einfacher geht es nicht! Und schneller und sauberer als zu Urzeiten mit Ausdrucken, ausschneiden, kleben, abheften und... oft doch nicht wiederfinden. Wollte man etwas teilen, musste man kopieren. Sie erinnern sich? Alles Schnee von gestern.

Mit www.amplify.com geht nix mehr verloren. Sie bauen sich ein Archiv aus interessanten Fachartikeln oder anderen Publikationen auf. Sie teilen Ihre gefundenen Schätze automatisch online im "Clog", via Twitter und Facebook. So sparen Sie viel Zeit. Was Sie nebenbei im Netz finden, können Sie im Handumdrehen als interessante Blogartikel, Facebook Meldungen und Tweets verwenden. Und das Beste daran für zeitknappe Onlinemarketer: es entsteht so ein lebendiger, informativer Blog im anpassbaren Fertigdesign. Wenn Sie selbst auch Artikel verfassen möchten: Kein Problem. Clippen und Bloggen wird nun im "Clog" (Cliplog) zeitsparend auf einen Nenner gebracht.

Ich bin total verliebt in dieses wirklich nützliche und zeitsparende Tool. Jetzt können Sie außerdem ein amplify-widget mit Ihren letzten Posts in Ihren Blog oder auf Ihre Website integrieren. Schneller und einfacher geht social media nicht, oder?

Ich clogge übrigens unter "Directmailspezis News". Folgen Sie mir! ;-)

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15.09.2009

Die Krise ist vorbei - es lebe die Krise oder wenn die Chance der Krise verpasst wird...

Die Medien verkünden: die Krise ist vorbei. Wirklich?
Ich denke, die wahren Auswirkungen der Krise bekommen wir erst in einigen Monaten zu spüren, wenn niemand mehr daran denkt. Denn die Ursache ist in keiner Weise beseitigt.

Es wird schon wieder munter weiter spekuliert. Boni gezahlt, obwohl Verluste erwirtschaftet wurden. Existenzbedrohende, unternehmerische Fehlentscheidungen mit hohen Abfindungen belohnt. Statt dass Unternehmen sich um zukunftsfähige Konzepte bemühen, aus Managementfehlern lernen und sich um neue Kunden bemühen, stehen Themen rund um Staatshilfen jeglicher Art im Fokus. An "Altbewährtes" klammern, an das, was noch geblieben ist, bevor alle Felle davon schwimmen. Nichts hat sich geändert.

Da wurde mit Milliarden Steuergeldern, die erst noch zu erwirtschaften sind, ordentlich Farbe über die rostigen Stellen eines überholten, überhitzten Wirtschafts- und Finanzsystems gepinselt. Opium fürs Volk. Und pünktlich zur Bundestagswahl wird die Krise für tot erklärt. Die Spätfolgen (noch kommende Firmenpleiten, Arbeitslosenzahlen, Staatsbankrott?) werden dann wohl der kommenden Regierung zugeschrieben. Wie bequem.

Einen spannenden Beitrag dazu sandte mir ein Leser meines Newsletters zu:

Deutschlandradio: Interview mit Claus Leggewie "Chance auf Erneuerung ungenutzt verstrichen". Vielen Dank dafür, Herr Hoegg.

Was ist Ihre Meinung dazu? Ihr Kommentar bitte...
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07.09.2009

Mein Blog ist CO2-neutral - Ihrer auch?

Ehrlich, ich hab mir lange wenig Gedanken gemacht, was ich mit meiner täglichen Arbeit am PC und all den tollen Kommunikations- und Werbemöglichkeiten im Internet für Schaden anrichte. Mein PC atmet nicht so direkt, dass mir seine CO2-Ausdünstungen bewusst jeden Tag in die Nase steigen ;-). Besser wäre es. Dann wäre das jedem bewusst.

Klimaneutral - Prospekte und Angebote bei kaufDA.de

Ich hatte mich schon manchmal über das Statement: "meine Seite ist CO2-neutral" gewundert. Wie sollte das denn gehen?! Spinnerei oder große Investition? Ich hatte keine Ahnung. Aber es interessierte mich. Und dann fand ich bei Heidrun Lutz die Erklärung: Es kostet nichts. Es ist ganz einfach. Es ist wirklich sinnvoll und offenbar realistisch und seriös. 1 Blog=1 Baum.

Für jeden Blog, der verlinkt wird zur
"Mach´s grün"-Aktion, wird ein Baum gepflanzt. Das gleicht den CO2-Ausstoß eines Blogs für 50 Jahre aus! Da können wir ordentlich drauflos bloggen!

Über die gepflanzten Bäume wird Bericht erstattet. Also kein Spaß, sondern wirklich eine prima Aktion. Wer steckt dahinter? Verschiedene Umwelt- und Verbraucherorganisationen. Mehr dazu über das Wer, Wo, Was und Wie finden Sie bei "Mach´s grün - Gemeinsam 1 Million Bäume retten". Retten Sie mit!

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21.08.2009

Frisch gebacken: Co-Moderatorin in der Twitter-Marketing-Gruppe bei XING

Seit knapp einem halben Jahr bin ich begeisterte Twitterin (@Directmailspezi, @UlrikeGerloff, @Profitexter). Twitter hat eindeutig Suchtpotenzial. Aber ich sehe es vor allem als ein gigantisches Marketing-Instrument, das sich rasant entfaltet und unglaubliche Möglichkeiten bietet. Ganz ehrlich: wer mich heute noch fragt, ob man Twitter nutzen sollte, ob das sinnvoll ist,... dem kann ich nur sagen: JAAAAA! Aber fix!

Wer darüber noch nachdenkt, wird mehr als nur einen Trend verpennen. Eines ist jetzt schon klar: Twitter ist weit mehr als nur ein Hype und kurzfristiger Spaß. Es vergeht kein Tag, an dem nicht in den Medien über diesen Microblogging-Dienst berichtet wird. CNN nutzt in seinen Nachrichtensendungen die Tweets seiner Zuschauer für den aktiven Dialog. Twitter hat u.a. ermöglicht, von den Unruhen im Iran weltweit zu berichten, als Nachrichtensperre verhängt war und Journalisten offiziell nicht mehr berichten konnten.

Eine neue, spannende Aufgabe für mich...

Andere Unternehmen, z.B. Coaches, nutzen Twitter für den schnellen, unbürokratischen Kundenservice. Täglich kommen neue Nutzungsmöglichkeiten und "Apps" dazu. Twitter ist meiner Meinung nach jetzt schon so mächtig und unumstößlich wie Google. Daran kommt einfach keiner mehr vorbei!

Umso mehr freue ich mich, dass mich Twittcoach Stefan Berns gebeten hat, ihn bei der Moderation der Twitter Marketing Gruppe bei XING zu unterstützen. Denn er hat alle Hände voll mit Anfragen zur Twitternutzung zu tun. Außerdem erscheint in Kürze sein Buch über Twittermarketing. Sehr empfehlenswert.



In der Gruppe geht es nicht nur darum, neue Verfolger für Twitter-Accounts zu finden, sondern sich vor allem über die Nutzung auszutauschen. Tipps für effektives Twitter-Marketing, zeitsparende Tools und Applikationen, die mehr Spaß, Erfolg und nicht zuletzt bare Münze für Tweeple bringen.

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07.08.2009

Mit Psychologie zum responsestarken Werbetext

Im Rheinland heißt es "jede Jeck is anders". Jeder Mensch denkt und fühlt auf seine individuelle Weise. Jeder nimmt Informationen und Botschaften anders wahr und verarbeitet sie unterschiedlich. Gehören Sie zu den Menschen, die alles genau wissen wollen? Oder haben Sie es gern kurz und knackig: nur die Fakten, bitte?

Oft wird gerade in Werbebriefen an Geschäftsleute nur ein Typ angesprochen. Der schnelle, nüchterne Entscheider. Ohne Klimbim. Kurz und nur Fakten. Eines wird dabei gern vergessen: auch Geschäftsleute sind in erster Linie Menschen. Sie sind unterschiedlich gestrickt. Nicht jeder entscheidet auf die gleiche Weise.

So unterstützen Sie Ihre Kunden bei der Kaufentscheidung

Sie kennen das sicher aus Warenhäusern: es riecht oft gut. Musik läuft im Hintergrund. Farben und Formen umspielen Sie. Manchmal bekommen Sie sogar Kostproben, um auch Ihren Gaumen zu kitzeln. So ein Einkaufserlebnis können Sie Ihrer Zielgruppe auch mit Text und Bild auf Papier oder im Internet bieten!

Warum Sie das tun sollten? Ganz einfach: Wenn Sie es schaffen, mit einer Werbung mehr Menschen zu begeistern als bisher, wird sich auch Ihr Werbeerfolg verbessern. Wenn Sie die verschiedenen Persönlichkeitstypen kennen und wissen, was sie brauchen, um eine positive Kaufentscheidung zu treffen, können Sie sie in Ihrem Text Schritt für Schritt zu dieser Entscheidung führen. Wie bei einem Tanz. Ohne Druck.

Diese 4 starken Typen sollten Sie ansprechen, um erfolgreicher zu werben

Es gibt in der Psychologie unterschiedliche Modelle für Persönlichkeitstypen. So unterscheiden die Psychologinnen Myers und Briggs das menschliche Informations- und Entscheidungsverhalten nach den 4 Funktionen Sensorik, Intuition, Denken und Fühlen.

Im NLP (Neurolinguistisches Programmieren) sind es unsere 5 Sinne, die als Wahrneh-mungskanäle unterschieden werden: visuell (sehen), auditiv (hören), kinästhetisch (fühlen), olfaktorisch (riechen), gustatorisch (Geschmack). Dabei spielen beim Werbetexten vorrangig die ersten 3 eine Rolle, denn sie sind die wesentlichen Kommunikationskanäle.

Diese sehr unterschiedlichen Strategien der Informationsverarbeitung in unseren Hirnen sind eine große Herausforderung für die Werbewirkung. Denn je mehr Sie auf die unterschiedlichen Informationsbedürfnisse eingehen, desto größer wird Ihr Werbeerfolg, Ihre in Umsatz messbare Rücklaufquote sein. Profitexter bauen Werbetexte so auf, dass möglichst viele Wahrnehmungstypen angesprochen werden. Das macht Texte zu "long copy", aber steigert auch deutlich die Response.

Wie bringen Sie die zum Teil gegensätzlichen Charaktere innerhalb Ihrer Zielgruppe unter einen Hut?

Das erfahren Sie in meinem Webinar am 8. September 2009 um 19 Uhr. Nähere Informationen dazu gibt es hier: www.telewebcast.direkt-mehr-umsatz.de

30.07.2009

1. Publisher Webkongress: Online-Vertriebsstrategie für nachhaltige Kundengewinnung

Heute um 17:30 Uhr auf dem 1. Webkongress für Verlage Live-Webinar mit mir zum Thema Online-Vertriebsstrategie für nachhaltige Kundengewinnung: http://bit.ly/fc2cj

* Wie Websitebesucher zu Kunden werden
* verführen statt verkaufen
* Livetime-Value der Kunden steigern

Bis gleich!

17.07.2009

10 % mehr Umsatz durch höhere Öffnungsrate

Die größte Hürde im Email-Marketing? And the winner is...

Die Betreffzeile! Die größte Hürde im Email-Marketing ist, dass die Nachricht überhaupt beim Empfänger ankommt und geöffnet wird. Denn bleibt die Email ungeöffnet, entdeckt niemand das Angebot darin. Das heißt, wenn Sie Ihre Öffnungsrate um 10 % steigern, kann auch Ihr Umsatz um 10 % steigen.

Bei Newslettern liegen Öffnungsraten durchschnittlich (lt. Constant Contact) um 20 - 25 %. Wenn Sie also Öffnungsraten wie ich, langfristig um die 40 - 50 % erreichen (mein ehemaliger Newsletter "Depeche Mind"), können Sie sich ausrechnen, wie Ihr Usmatz steigt, wenn Sie darüber Ihre Leistungen anbieten. Sagen wir bei einer gleich bleibenden Conversion rate von 5 %. Und das "nur" wegen einer kurzen Zeile im Betreff.

Diese Barriere "Betreff" muss erst einmal überwunden werden, damit ein professioneller Werbetext und ein überzeugendes Angebot ihre Chance bekommen. Die Betreffzeile ist wie der Türöffner. Bereits hier muss der Empfänger (und vorher sein Spamfilter) davon überzeugt werden, dass sich der Klick und die Mühe, die Email zu öffnen und zu lesen, lohnen.

Um diesen ersten "Verkauf" erfolgreich zu meistern, sind bestimmte Regeln und Erfahrungswerte nützlich. So landen beispielsweise viele Emails im Spamfilter, weil die falschen Worte im Betreff stehen. Andererseits gibt es Worte, die wie ein "Sesam-öffne-Dich" auf den Empfänger wirken.

Eine Betreffzeile muss Neugier wecken und dem Empfänger versprechen, dass es sich lohnt, die Nachricht zu lesen. Wie das praktisch umgestzt werden kann, ist Thema der VIP-Sprechstunde am 21. Juli 09 um 19.00 Uhr. Anmeldung unter www.VIP-Sprechstunde.Direktwerbetexte.de.

07.07.2009

Die deutsche Jugend: Dichter und Denker!

Bei allen Berichten über die Eskapaden und Bildungslücken unserer Jugendlichen gibt es Leuchttürme! Ist das öffentliche Bild der deutschen Jugend durch die problemfokussierte Medienberichterstattung verzerrt? Haben wir durch scheinbar aus dem Leben gegriffene Reality Shows den Bezug zur Realität verloren? In diesem Fall: Ich hoffe es!!! Und das aus hoffnungsvollem Grund.

Jede Generation beschwert sich über "die Jugend von heute".

Mich hat es jedenfalls mit Glück und Hoffnung erfüllt, als ich auf dem Petersberg einen "Poetry Slam" live erleben durfte. Bin immer noch total begeistert. Was ist das jetzt wieder? Ein Dichterwettstreit! Und ein Genuss höchster Güte. Eine Gelegenheit zu erfahren, was unsere jungen Leute heute wirklich bewegt. Wie sie denken und fühlen. Wovor sie Angst haben. Und welche Fragen sie an uns haben, die wir ihnen ihre jetzige Welt - zumindest die Rahmenbedingungen - geschaffen haben.

Ich bin noch Tage danach ganz hingerissen von jungen Dichtern, intelligente, emotionale und engagierte junge Menschen zwischen 15 und 23 Jahren, die ihre Gedanken so pointiert und kompakt auf den Punkt bringen, dass es VNR-Vorstand Helmut Graf zu der Vision brachte, wie wohl diese jungen Menschen als künftige Politiker Reden halten. 5 Minuten statt Stunden ;-)

Und die "Jugend von heute" ist doch ein Hoffnungsträger für unsere Zukunft

Keine Worthülsen, sondern ein Wort, das mehr als 1.000 Sätze sagt. Sprachbilder, die wie kunstvoll ins Alphabet gemeißelte Skulpturen auf den ersten Blick bzw. Ton alles ausdrücken, was zu einem Thema gesagt, gedacht, gefühlt werden kann. Junge Menschen, die sich verantwortlich fühlen, und uns unsere Verantwortlichkeit für diese Welt abfordern. Die das Thema Heimat (das Thema des Petersberger Forums) aus ihrer Sicht auf den Punkt brachten. Jeder auf seine Weise. Da kamen Erinnerungen an meine Schulzeit zurück, als wir unsere Gedanken provokant in "Wandzeitungen", Rezitationen und Interpretationen oder Theaterstücken äußerten.

Mir ist dabei das erste Mal eines wirklich klar geworden: die jungen Leute haben zu Recht ihre Bedenken vor der Zukunft. Denn die Aussichten sind nicht rosig. Kaputte Umwelt. Zerrüttete Familien. Rücksichtslose Gesellschaftsstrukturen. Von Geburt an Schulden, die andere gemacht haben. Und doch haben sie die Kraft zur Hoffnung. Was bleibt ihnen auch übrig? Es sind schon zu viele, auch unter den Jugendlichen, die aufgegeben haben, bevor sie die Chance hatten anzufangen.

Und ihre Gedanken sind nicht so entfernt von unseren. Im Gegenteil, im Bewusstsein für den Zustand unserer Welt und der Entwicklung in unserer Gesellschaft sind sie vielen "Erwachsenen" weit voraus. Und mich macht es glücklich zu wissen, dass es auch heute - wie in jeder Generation - auch diese jungen Leute gibt. Sie wollen etwas verändern. Und sie tun es auf ihre Weise: sie rütteln wach. In klaren, brutal ehrlichen und unverschnörkelten Worten. Und doch zutiefst poetisch.

Ich bin stolz auf diese jungen Leute. Und auf alle, die sich auf ihre Weise für unsere gemeinsame Zukunft in einer lebenswerten Gesellschaft stark machen. Die Gedichte der Poetry Slammer um den Gewinner des Dichterwettstreits auf dem Petersberg Tommy Tesfu (mit beeindruckendem darstellerischen Talent), und die Zweitplazierten Nadja Schlüter ( die für mich schon zu den Promis der Szene gehört) und Jan Coenen haben mich begeistert und wirklich berührt. Ich kann nur allen Kultur-, Jugend- und Gesellschaftsinteressierten empfehlen, sich mal einen Poetry Slam anzusehen. Der WDR strahlt dazu Sendungen aus:
www.wdr.de/tv/poetryslam/ und die Slammer sind auch auf Tour live zu sehen. Mehr Informationen dazu hier: www.myslam.de, www.planetslam.de oder einfach nach "poetry slam" googlen ;-)

04.07.2009

250 Gründe, Deutschland zu lieben

Dr. Florian Langenscheidt (Verleger und Autor) betrachtete das Thema Heimat auf dem 8. Petersberger Forum des VNR-Verlags in 250 deutschen Marken. Personen, Landschaften und Unternehmen, die u.a. die "Marke" Deutschland ausmachen.

Sein Appell: gerade jetzt, wo alles schwer zu sein scheint, ist es Zeit für Dankbarkeit. Zeit, sich bewusst zu machen, was wir hier haben. Wofür Deutschland steht. Und dafür, welchen Wohlstand und welche Sicherheit wir im Vergleich zu den meisten anderen Ländern dieser Welt genießen.

Dankbarkeit ist die Voraussetzung für ein gesundes Heimatgefühl

Aber wir Deutschen machen uns notorisch Sorgen und meckern gern. Auch das ist Deutschland, denke ich ;-). Dr. Langenscheidt bestätigte, was auch ich öfter höre: niemand in der Welt denkt so schlecht über Deutschland wie wir Deutschen selbst. Ein historisch bedingter Mangel an Selbstwertgefühl?

Wir schätzen zu wenig, was wir haben. Nur, wer sich selbst liebt, kann andere lieben. Nur wer seine eigene Leistung wertschätzt, kann die Leistung anderer anerkennen.

Die einzige Lösung, um Elend und Krisen zu überwinden: Optimismus

Langenscheidts Rezept für jetzt und die Zukunft ist ganz in meinem Sinne: Das einzige, was uns aus der Krise und dem Elend auf der Welt retten kann, ist Optimismus. Denn nur Optimismus erzeugt Hoffnung. Sprühender Optimismus ist es, was den beliebtesten Mann der Welt zum Hoffnungsträger für sein Volk, aber auch für alle friedliebenden Menschen der Welt gemacht hat: den Dalai Lama.

Obwohl er sein Ziel - die Freiheit Tibets - möglicherweise nicht erreichen wird. Oder es nicht mehr erleben wird. Seine Hoffnung, dass Tibet durch sein Mitwirken irgendwann frei sein wird, lässt ihn alle Hürden ertragen und seine Mission weiter verfolgen. Millionen Menschen inspirieren, zu hoffen und ihr Ziel unbeirrt zu verfolgen. Egal, wie die derzeitigen Umstände aussehen mögen.

Zwei Optimisten mit vereinten Kräften für Hoffnung und Glück

Langenscheidts Freundschaft zu Dr. Hirschhausen wird offenbar bald auch ganz konkrete - optimistisch stimmende - Früchte tragen. Die beiden haben nicht nur Bücher über Glück und Optimismus geschrieben, sie haben auch eine Idee, die eine Optimismuswelle auslösen könnte.

Denn Optimismus kann man lernen! Aber das sollen sie mal selbst verraten, wenn es in zwei Jahren soweit ist ;-) ich freue mich schon drauf. Die beiden humorvollen und positiv gesinnten Menschen garantieren für ein Doppelpack an Optimismus. Wenn das nicht ansteckt, dann weiß ich ja auch nicht :-) Genießen wir derweil 250 Gründe, auf Deutschland im positivsten Sinne stolz zu sein. Denn das lässt hoffen: was wir in der Vergangenheit konnten, schaffen wir doch wohl auch in der Zukunft wieder?!


Buchempfehlungen:

Das Beste an Deutschland


Nur Optimismus kann uns retten

29.06.2009

Offene Sprechstunde mit Live-Makeover

Sie haben Fragen, wie Sie generell die Response und die Conversion Ihrer Direktwerbemittel verbessern können? Dann klinken Sie sich einfach in die offene Sprechstunde ein und stellen Sie Ihre Fragen!

Diesmal können Sie mir sogar live über die Schulter sehen, wenn ich einen realen Werbetext auf mehr Response trimme.

Montag, 29. Juni 2009
19.00 - 20.00 Uhr
im Konferenzraum am Empfang meines virtuellen Messestandes


So nehmen Sie teil:
Einige Minuten vor der Startzeit Link anklicken:
http://tinyurl.com/Messestand-UlrikeGerloff
Name und Emailadresse in das Formular eintragen (entweder, um sich einzuloggen, oder den Messepass erst zu lösen)
Raum betreten
Lautsprecher und Ihr Mikrophon anschalten
Im Klassenraum auf den roten Knopf "Ich möchte sprechen" klicken.
Sobald ich Sie aufschalte und anspreche, können Sie Ihre Frage stellen
alternativ, falls Sie kein Headset haben: Ihre Frage im Chat eingeben (Feld unten im Klassenraum)

Ich freue mich auf Sie! Online. Live. Kostenfrei.

27.06.2009

8. Petersberger Forum: Heimat

Der Verlag für die deutsche Wirtschaft (VNR) lud zum traditionellen Forum auf dem Bonner Petersberg und weit über 400 geladene Gäste kamen. Ich durfte einen lieben Kollegen begleiten. Abgesehen von der wundervollen Aussicht vom Petersberg war die Veranstaltung zum Thema Heimat beeindruckend.

Was ist Heimat?

Ein Thema, das gerade in Deutschland mit Samthandschuhen angefasst wird. Andererseits in Zeiten der Globalisierung und ihrer spürbaren Folgen ein ganz wichtiges Thema für die Zukunft. Das Thema wurde überraschend lebendig aus ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Anlass genug für mich, hier in den nächsten Tagen über meine persönlichen Eindrücke zu berichten. Heute:

Die Bevölkerungsdichte ist umgekehrt proportional zum Pro-Kopf-Einkommen

Der ehemalige Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer sprach sehr menschlich aus ganzheitlicher Sicht über die Folgen der Klimaveränderung und Globalisierung für die Heimat aller Völker. Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich, aber für keinen wirklich beruhigend. Denn wir haben alle eine gemeinsame Heimat: unseren Planeten.

Ob wir nun in dem Maße für die Klimaveränderung verantwortlich sind, wie uns durch die Medien nahegelegt wird, oder nicht. Fakt ist, dass wir durch Ausbeutung der Rohstoffreserven, Abholzung der Regenwälder, Betonierung und Bebauung weiter Naturflächen und viele andere "Sünden" für kurzfristigen Profit unwiederbringlich unsere Natur und natürliche Lebensgrundlagen zerstören. Und damit nehmen wir Millionen Menschen ihre Existenzgrundlage und ihre Heimat.


Nachhaltigkeit statt Quartalserfolge als Basis unserer Wirtschaft und für den Wohlstand aller


Sein 8-jähriger Aufenthalt in Sachen Umwelt in Nairobi hat auch seine Perspektive verändert. Und in diesem Sinne möchte ich Prof. Dr. Töpfers eigene Worte "Die besten Minister sind die ehemaligen Minister" ganz positiv auslegen. Denn die Erfahrungen nach seiner Ministerzeit haben ihn sicherlich sehr geprägt. Mich hat er jedenfalls mit seiner gefühlvollen und ganzheitlichen Betrachtungsweise in seinem Vortrag weit mehr berührt, als er es als Minister jemals tat ;-) Ein Zitat von Prof. Töpfer, das mir besonders gefällt:

"Nur, wer einen Standpunkt hat, kann tolerant sein. Alles unkritisch hinzunehmen, ist nur beliebig."

Sehr spannend fand ich seine Information zu wissenschaftlichen Belegen, dass dort, wo die Vielfalt der Sprachen abnimmt, sich die Vielfalt der Arten an Lebewesen verringert. An diesen Zusammenhang zwischen kultureller und biologischer Vielfalt hätte ich in diesem Zusammenhang gar nicht gedacht. So spannend kann Heimat sein!

Doch was passiert, wenn eine Völkerwanderung einsetzt? Wenn eine Weltsprache regionale Sprachen und lokale Dialekte verdrängt? Oder wir selbst heimische Dialekte für unschön erklären? Ca. 2000 Sprachen sind inzwischen aus der Weltkultur verschwunden. Ebenso wie 2000 Arten von Lebewesen.

Die fortschreitende "Entheimatung" durch die ungleiche Einkommensverteilung auf der Welt und die zunehmende Zerstörung der Natur in Bildern visualisiert zu bekommen, lässt einen aus der täglichen Lethargie der vielen schlechten Nachrichten erwachen und weckt das Bedürfnis, doch auch selbst etwas zu tun, damit sich jeder in seiner angestammten Heimat entfalten und ernähren kann.

Herausforderung Kosten und Mindestbestellmengen für Miniunternehmen

Und das ist gerade für kleine Unternehmen gar nicht so leicht. Denn meist bedeutet es höhere Kosten, auf die Vorteile der Globalisierung zu verzichten. Das fängt ganz praktisch schon bei kleinen Dingen wie Internetdienstleistungen (z.B. Autoresponderservice)an. Sie werden im internationalen Maßstab manchmal weitaus preiswerter bei zum Teil besserem Service abgeboten als es lokal der Fall ist. Und wirklich nachhaltig ist es auch nicht, auf Halde zu bestellen, weil es Mindestmengen gibt, die ein Miniunternehmen vielleicht nie verkauft.

Beispiel CD-kopieren. Zum geringen Festpreis auch für den Laienkunden leicht umsetzbar in Amerika. Versand ab 1 Stück weltweit. Alles inklusive. Deutsche Anbieter: Mindestbestellung 300 Stück. Versand an Kunden und Zahlungsabwicklung? Fehlanzeige. Bestellvorgang für den technischen Laien kaum machbar, da technische Spezifikationen abgefragt werden, die ein Laie nicht kennt. Nur mal als ein aktuelles Beispiel aus meiner Praxis ;-)

So leicht stößt guter Wille an seine ökonomische Grenze. Oder nicht?

Was meinen Sie? Ich freue mich über Ihre Gedanken dazu und Anregungen, wie Nachhaltigkeit für jeden praktisch umsetzbar werden könnte.

26.06.2009

R.I.P. Michael Jackson

Auf dass der King of Pop endlich seinen Frieden finden möge. Unvergleichlich. Unvergessen. Ein mega-erfolgreicher Mensch, der Millionen Menschen so viel gegeben hat und selbst innerlich so leer ausging. Sein Leben - wie wir es gezeigt bekamen - war die perfekt inszenierte Marketingshow eines genialen Künstlers. Was mich persönlich an seinem Tod so traurig macht:

Wie mag es wohl hinter den Kulissen wirklich in ihm ausgesehen haben?

Vielleicht war es sein Schicksal, die Welt so zu bereichern, dass für seine Seele so wenig davon übrig blieb. Für ihn war es sicher traurig. Daraus machte er keinen Hehl.Um seine Kindheit betrogen, der Hass auf seinen Vater, dem er letztlich seine Karriere verdankte, unappetitlicher Verbrechen verdächtigt, als er seine Kindheit nachholen wollte.

Für mich die Erinnerung und Bestätigung, dass sich ein wirklich erfolgreiches Leben nicht allein an Besitz und Ruhm messen lässt. Sondern daran, wie glücklich ein Mensch bei alledem ist. Alles hat seinen Preis. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Für Jacko waren sein Talent und sein Ruhm Segen und Fluch zugleich. Wie für viele andere Künstler vor ihm, die Opfer dieser Gratwanderung wurden.

Das Vermächtnis, das Jacko mir persönlich hinterlässt:

Bei allem, was wir tun, bei allem Streben nach Erfolg sollten wir uns bei jedem Schritt auch fragen: macht es mich glücklich? Ist es das, was ich wirklich will oder das, was andere von mir erwarten? Denn wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Zumindest für dieses Leben. Die Frage ist nicht nur, was bleibt. Sondern auch, wie erfüllt es für uns selbst zu Lebzeiten war.

Eine kleine Hommage an einen einzigartigen und genialen Künstler. An einen Menschen, der sein Lebensglück geopfert hat, um viele andere glücklich zu machen:



Möge Jacko in Frieden ruhen.

18.06.2009

Da war mal wieder der Teufel im Detail versteckt

Nach meinem gut besuchten Vortrag (vielen Dank an die aufmerksamen Gäste) auf dem Webkongress gestern zum Thema "Mehr Umsatz mit Affiliates" war ich gespannt auf meine Besucher am Messestand, um weitere Fragen zu beantworten.

Meine Zuhörer waren das bestimmt auch. Und mussten es leider auch bleiben. Ich saß mutterseelenallein in meinem Konferenzraum. Nicht ahnend, dass so mancher Interessent draußen wild an die Tür klopfte und nicht hereinkam. Leider hab ich auch das Klopfen nicht vernommen. Der Nachteil virtueller Türen ;-).

Ich dachte mir: ok. Es laufen noch so viele Vorträge, wer will das schon verpassen? Man kann ja nicht überall gleichzeitig sein. Vielleicht war auch das Thema nicht so spannend, dass es keine Fragen gab. Das wäre schlecht. Selbstzweifel wollten sich schon wieder bei mir einschleimen ;-)

Erst am späten Abend beim Blick in meine Besucherstatistik war ich verblüfft: So viele Klicks auf meinen Konferenzraum, aber keiner war da?! Sehr komisch. Und sehr schade. Heute konnte ich mit Frau Tröller von der Expo-IP.com herausfinden, dass ich mir meiner Vorliebe für technische Spielereien ein Häkchen an die falsche Stelle gemacht hatte beim Einrichten des Raumes. Shit happens!

Da lag also der Haken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Was bin ich froh, über den prompten Service der Expo-IP-Leute, die mich nicht nur von sich aus auf den Fauxpas aufmerksam machten, sondern auch sich die Mühe, persönlich mit mir den Haken aufzuspüren. Danke!

Daher an dieser Stelle an alle meine unfreiwillig abgewiesenen Besucher meine Bitte um Entschuldigung. Ich hätte gern mit Ihnen gesprochen. Mea culpa.

Für alle Interessierten, die noch offene Fragen haben, daher mein Angebot: kommen Sie doch am 29. Juni 19 Uhr in meine Sprechstunde. Die findet kostenfrei am Empfang meines Messestandes statt http://tinyurl.com/Messestand-UlrikeGerloff und diesmal lass ich Sie auch rein in den Konferenzraum ;-). Versprochen.

16.06.2009

Webinar 17. Juni: Mehr Umsatz mit Affiliates

Es ist wieder soweit:
Onlinemarketing-Webkongress. Mit neuen Themen.



Mich sehen Sie diesmal
10:45 Uhr auf der großen Kongressbühne (www.expo-IP.com) mit dem Thema:

Mehr Umsatz mit Affiliates

Erfahren Sie, wie Sie es sich und
Ihren Affiliatepartnern/ Werbepartnern erleichtern, gemeinsam mehr Umsatz zu generieren. Üblicherweise werden Werbepartnern Textlinks und Banner zur Verfügung gestellt, die sie auf ihren Webseiten einbinden.

Doch erfolgreiches Affiliatemarketing geht weiter, wie es z.B. die neue Plattform Gekkoos zeigt. Eine erfolgreiche Partnerschaft fängt mit Service an. Dann klappt es auch mit dem Umsatz bei jedem einzelnen Affiliate unter Nutzung aller derzeit verfügbaren Internetmöglichkeiten.

Dieses 30-minütige Webinar ist ein Ideengeber für Ihr eigenes Brainstorming in Sachen Werbepartnerschaften.
Anschließend stehe ich Ihnen an meinem Messestand noch einige Zeit persönlich für Ihre Fragen zur Verfügung.

www.Expo-IP.com

09.06.2009

Sie haben die Wahl

Waren Sie wählen zur Europawahl? Nur wenige haben den Weg zur Wahlurne gefunden; um die 43% der Deutschen. Vielleicht, weil viele nicht wussten, wen sie wählen sollen. Halten sie, was sie versprechen? Eines ist sicher: der Anteil derer, die auch künftig über Entscheidungen der EU meckern, ist weit größer als die Wahlbeteiligung.

Meine persönliche Meinung ist: wir sind selbst schuld, wenn wir unsere demokratischen Rechte nicht wahrnehmen. Bei der Wahl haben wir die Chance mitzubestimmen und etwas zu verändern. Und ganz ehrlich: dieses Recht war und ist alles andere als selbstverständlich. Das vergessen leider viele.

Was hat die Europawahl mit Marketing zu tun?


Zum einen vertritt jede Partei eine bestimmte Zielgruppe.

Zum anderen machen es Selbstständige oft nicht anders, wenn es um ihre Kunden geht. Sie wählen nicht. Wie oft höre ich von meinen Kunden bei der Frage nach ihrer Zielgruppe: "eigentlich brauchen das alle." Eine tödliche Einstellung für Ihr Geschäft. Wer es allen recht machen will, macht es keinem recht. Oder können Sie sich vorstellen, dass es nur eine Art Brot, eine Art Schrank oder eine Art Auto gibt?


Ich habe solche Zeiten noch erlebt, da gab es keine freie Wahlen. Auch nicht beim Konsum ;-) Und selbst damals gab es doch eine gewisse Auswahl. Jeder hat andere Bedürfnisse. Auch wenn theoretisch jeder von Ihrem Angebot profitieren würde, spricht jeder eine etwas andere Sprache. Hat andere Erfahrungen, Vorstellungen, Wünsche. Finden Sie heraus, wer am meisten von Ihrem Angebot profitieren kann! Das heißt nicht, dass nicht auch andere Kunden Ihre Produkte kaufen. Ein Beispiel:

Wer kauft einen Volvo? Ganz verschiedene Menschen. Mein Bruder fährt auch einen. Wissen Sie, wer die Zielgruppe von Volvo ist? Die 35jährige Mutter von zwei Kindern. Das wirkt sich auf die Produktentwicklung und auf die Werbestrategie aus. Volvo-Fahrer schätzen ganz besonders seinen Sicherheitskomfort. In der Werbung werden Sie eher Familiensituationen sehen als schroffe, abenteuerliche Landschaften, mit denen andere Marken werben.

Everybody´s darling is nobody

Nur wenn Sie Ihre Werbung auf Ihre klar definierte Zielgruppe ausrichten, sich spezialisieren, sind Sie für potenzielle Kunden wahrnehmbar. Nur dann sprechen Sie die richtigen Kunden in der richtigen Tonart, mit den richtigen Worten, zur rechten Zeit an. Sie werden als Experte für die Lösung eines ganz bestimmten Problems oder Bedürfnisses gesehen. Je "spitzer" Sie sich spezialisieren, desto eher finden Sie Ihre Kunden.

Stellen Sie sich mal vor, Ihr Angebot soll über Google gefunden werden. Wonach würde Ihr Kunde suchen? Meist sind lange Suchbegriffe, die aus mehreren Worten bestehen und sehr spezifisch sind, am erfolgreichsten. So suchen Kunden. Sie wollen sich nicht durch 1000 Googleseiten nach einem Kühlschrank durchwühlen. Sie suchen z.B. eine Kühl-Gefrierkombination im amerikanischen Design mit x Litern Fassungsvermögen bzw. mit den Maßen, die in ihre Küche passen.

Erfolgsfaktor Positionierung

Was bedeutet das für Sie?
  • Legen Sie Ihre Zielgruppe (Ihren Markt) fest.
  • Legen Sie Ihre Botschaft für die Zielgruppe fest.
  • Legen Sie die Medien fest, über die Sie Ihre Zielgruppe am besten erreichen.
Sie können sich z.B. fragen,
  • Welches/ Wessen Problem löst mein Angebot am besten?
  • Wer kann und will sich mein Angebot leisten?
  • Welche Kunden waren mir bisher am liebsten?
  • Wer sind die meisten meiner Kunden, die ich schon habe? Wie ticken sie?
  • Was mache ich am liebsten? Was kann ich am besten?
Wählen Sie! Mit Bedacht. Notfalls korrigieren.

Ich weiß, das ist gar nicht so einfach. Aber ich kann Ihnen aus eigener schmerzlicher Erfahrung sagen: Wenn Sie Ihre Zielgruppe nicht genau kennen, bekommen Sie Kunden, die Sie vielleicht nicht wirklich wollen. Es kostet Sie Zeit, Geld und Nerven. Und es kann Sie Ihre Existenz kosten, wenn Sie aufs falsche Pferd setzen. Oder auf gar keins. Denn dann werden die Pferdchen auf anderen Weiden grasen, weil sie nicht sehen können, dass Ihre grüner wären.

Meine Zielgruppe sind 35-45jährige Onlineunternehmer, die so genannte Informationsprodukte (Infoproducts wie Ebooks, DVD, Selbstlernkurse etc.) zu ganzheitlichen Themen (wie beispielsweise Selbsthilfeprodukte, Lebens- und Unternehmensberatung) anbieten.

Eine zweite, damit eng verknüpfte Zielgruppe sind für mich Fachverlage zu ebensolchen Themen. Das schließt aber nicht aus, dass ich auch Werbebriefe für Trainer, Coaches, Berater und andere texte, die tatsächlich mit der Post versand werden. Aber mein Fokus liegt auf Direktwerbetexten fürs Internet. Dort habe ich die meisten Kunden und die spannendsten Aufträge. Das sind vor allem Landingpages und Newsletter.

Sparen Sie Zeit und Geld, indem Sie aus meinen Fehlern lernen

Und auf diese Zielgruppe richte ich mehr und mehr meine ganze Kommunikation aus. Erste Ergebnisse: ich bekomme immer mehr von den Kunden, mit denen mir die Arbeit richtig Spaß macht. Die meine Leistung zu schätzen wissen und verstehen, worum es im Direktmarketing geht. Kunden, mit denen es menschlich passt und die Zusammenarbeit einfach Laune macht.

Und das können Sie auch haben. Wenn Sie Ihre Wahl treffen. Hören Sie dabei ruhig auch auf Ihren Bauch. Wenn sich da etwas ungut anfühlt, lassen Sie den Auftrag lieber sausen. Auch wenn Sie gerade nicht voll ausgebucht sind. Glauben Sie mir, der Auftrag würde Ihnen kein Glück und vielleicht nichtmal Umsatz bringen. Viel Erfolg!

02.06.2009

So starten Sie jetzt Ihre Autopilot-Kundengewinnung

Wie viele Kunden gewinnen Sie so mit Ihrer Webseite? Zu wenig? Bestimmt ist Ihre Seite Suchmaschinen optimiert und professionell designed. Traffic und noch mehr Traffic wird Ihnen als oberste Priorität für Ihre Webseite suggeriert. Und das ist grundsätzlich auch nicht falsch.

Nur Traffic, also Besucher Ihrer Webseite, allein bringt Ihnen noch keinen Umsatz. Denn im schlimmsten Fall - und das ist leider die Regel - verweilen die Besucher nur Sekunden auf Ihrer Seite und klicken sich dann auf Nimmerwiedersehen weiter zum nächsten Anbieter.

Nur sehr wenige Besucher werden auf diese Weise direkt zu Kunden. Bestenfalls kommen sie irgendwann zurück, wenn ihnen Ihr Angebot gefallen hat. Selbst, wenn Sie einen Shop auf Ihrer Seite haben, kaufen Kunden nicht unbedingt beim ersten Besuch. Eine Frage des Vertrauens.

Das Wichtigste ist also, die Besucher irgendwie "festzuhalten", um weiter mit ihnen in Kontakt bleiben zu können. Eine langfristige Beziehung zum Interessenten und Vertrauen aufzubauen.

Wie Sie das anstellen und wie Sie Ihre Websitebesucher Schritt für Schritt in zahlende Kunden verwandeln, erfahren Sie in meinem Webinar-Video über die 5-Schritte-Strategie zur automatischen Kundengewinnung in der VIP-Lounge meines virtuellen Messestandes.

Einfach über den folgenden Link zu meinem Messestand gehen, kostenlosen Messepass beantragen und als VIP registrieren. Nach der Freischaltung für die VIP-Lounge wieder zum Messestand gehen und Video ansehen. Ihre Fragen dazu können Sie anschließend gern hier als Kommentar zu diesem Beitrag posten. Danke. Folgen Sie einfach diesem Link: http://tinyurl.com/Messestand-UlrikeGerloff

30.05.2009

Alle reden über Google Wave - was kommt da auf uns zu?

Ein Link zum vollständigen Focus-Artikel: http://bit.ly/10QNxy
Google Wave ist die Antwort der Google-Macher auf die Querdenker-Frage: Wie würde Email aussehen, wenn sie heute erst erfunden würde?
clipped from www.focus.de

Die Revolution der Online-Kommunikation

Mailen, chatten und mit anderen auf einer Plattform Texte, Bilder, Videos bearbeiten: Mit Wave will Google eine neue Art des Austauschs im Netz ermöglichen – in Echtzeit.
Von FOCUS-Online-Autorin Claudia Frickel

Schon seit einiger Zeit zeichnet sich ab, dass die Arbeit an einem einzelnen Computer an Bedeutung verliert. Beim sogenannten „Cloud Computing“ lagern die Daten im Netz und können von überall abgerufen werden. Google geht nun einen Schritt weiter und will mit einem neuen Projekt eine innovative Kommunikationsplattform schaffen.
blog it

22.05.2009

1. offene Sprechstunde zum Direktmarketing

Der Erfolg Ihrer Werbebriefe und Landingpages ist mäßig?

Sie haben Fragen, wie Sie generell die Response und die Conversion Ihrer Direktwerbemittel verbessern können? Dann klinken Sie sich einfach in die offene Sprechstunde ein und stellen Sie Ihre Fragen! Sie können auch schon vorab Fragen stellen an fragen_at_ulrikegerloff_dot_de Die Antworten gibt es live in der Sprechstunde am

Dienstag, 26. Mai 2009
19.30
- 20.00 Uhr
im Konferenzraum am Empfang meines virtuellen Messestandes

So nehmen Sie teil:
Zur Startzeit Link anklicken: http://bit.ly/openoffice1
Name und Emailadresse in das Formular eintragen
Raum betreten
Lautsprecher und Ihr Mikrophon anschalten
Im Klassenraum auf den roten Knopf "Ich möchte sprechen" klicken.
Sobald ich Sie aufschalte und anspreche, können Sie Ihre Frage stellen
alternativ, falls Sie kein Headset haben: Ihre Frage im Chat eingeben (Feld unten im Klassenraum)

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass keine konkreten Textvorschläge und Verbesserungsvorschläge zu individuellen Formulierungen in dieser Gratis-Sprechstunde gegeben werden können.

Sie Fragen - ich antworte. Live. Gratis.

20.05.2009

Wie machen Sie Ihren Newsletter bekannt?

Wenn ich über die Vorteile des Newslettermarketings spreche, werde ich oft gefragt:
Wie erfährt denn meine Zielgruppe von meinem Newsletterangebot?

Das ist natürlich der entscheidende Punkt für den Erfolg des Newsletters. Er muss gelesen werden. Grundsätzlich sollten Sie alle Register ziehen, um Ihren Newsletter zu bewerben - online und offline. Sie können ihn als Bonus oder Gratisangebot im Zusammenhang mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen Ihren Kunden anbieten.

Nutzen Sie die Marketingmaßnahmen, die Sie auch sonst zur Vermarktung Ihrer Leistungen nutzen. Dabei ist abzuwägen, wie viel Sie an Werbebudget für die Bekanntmachung des Newsletter investieren möchten. Er selbst dient ja letztlich als Instrument der Kundengewinnung. Es ist also sinnvoll, sich einen Plan zu machen, wie Sie Ihre Newsletterabonnenten Schritt für Schritt in zahlende Kunden verwandeln. Das heißt, welche Produkte Sie wann anbieten und welchen Inhalt Sie dazu im Newsletter veröffentlichen.

Weisen Sie in Ihrer Email-Signatur, in Ihrem Blog, auf Ihrer Website, in Google-Adwords, in Kleinanzeigen online und offline, in Presseartikeln und Fachartikeln und in sozialen Plattformen wie Xing, Twitter, Facebook etc. hin.

Einen Fahrplan für die Verbreitung Ihres Newsletters können Sie sich hier kostenlos und ohne Opt-in downloaden:
http://www.nl.direktwerbetexte.de

PS: Ich freue mich, wenn Sie meine Blogartikel bewerten. Ganz einfach unter dem Artikel auf den Begriff klicken, der Ihrer Meinung am nächsten kommt. Vielen Dank.

05.05.2009

1. Onlinemarketing Webkongress ein voller Erfolg

Nun ist es schon eine schnell vergangene Woche her: der 1. Onlinemarketing Webkongress auf der virtuellen Messe Expo-IP ist Geschichte. Und zwar eine erfolgreiche! Ein Webinar jagte das andere und jedes war vollgestopft mit wertvollen Inhalten für erfolgreiches Onlinemarketing auf dem neuesten Stand.

Einem fulminanten Start mit dem Vortrag über Twitter von Stefan Berns folgten viele interessante Themen von SEM und SEO über die Produktion professioneller Videos und Webinare bis hin zu Social Marketing.

Natürlich waren auch wir Profitexter auf dem Webkongress vertreten. Meine Kollegen Bernfried Opala mit seinem Vortrag zum Verkaufstexten, Uwe Hiltmann mit seinem Spezialthema Referenzenmarketing und ich mit zwei Webinaren zum Thema "Automatische Kundengewinnung" und Newslettermarketing & Landingpage, die allesamt hervorragend besucht waren.

Die Aufzeichnung meines Webinars "Automatische Kundengewinnung - Wie Sie mit der 5-Schritte-Strategie Ihre Websitebesucher in zahlende Kunden verwandeln" können Sie hier ansehen, sobald Sie sich kostenlos als VIP für meinen Messestand registriert haben: VIP-Lounge http://tinyurl.com/Messestand-UlrikeGerloff

Bald gibt es den nächsten Webkongress! Ich halte Sie hier auf dem Laufenden.

29.04.2009

Wie sehr schadet Ihnen das Doppel-opt-in-Verfahren?

Fix nachgereicht: die Antwort auf eine spezielle Frage aus meinem heutigen Webinar:

Wie hoch ist die Quote der "Abgänge" beim Doppel-Opt-In (Anmeldeverfahren auf Websites z.B. für Newsletter)?

Problem: Sie kennen das wahrscheinlich, wenn Sie sich schon online für Newsletter oder Gratisreports angemeldet haben. Damit der Anbieter Ihnen auch seine Informationen zuschicken darf, müssen Sie in der ersten Email, die Sie von ihm bekommen, einen Link anklicken. Damit bestätigen Sie, dass der Anbieter Ihnen seine Infos schicken darf.

Der Nutzen für Sie ist die Sicherheit Ihrer Daten. Und der Schutz vor Spam.

Aber manchmal ist es auch lästig. Oder man vergißt es oder übersieht die Nachricht in der täglichen Emailflut. Ohne diese Bestätigung darf ein Anbieter aber nichts senden. Ärgerlich, wenn eine reihe potenzieller Kunden aus irgendwelchen Gründen die bestätigung nicht durchführen. Sie erhalten dann auch nicht die gewünschten Informationen.

Dennoch ist dieses Anmeldeverfahren für Sie als Anbieter zu empfehlen. Es schafft Vertrauen und es schützt Sie vor Abmahnungen zu diesem Thema.

Wie hoch ist denn die Absprungrate, mit der man rechnen muss?

Da gibt es sicher individuelle Unterschiede. Mit bis zu 20 % muss man rechnen, sagt Daniel Harari im EmailMarketingBlog. Ich persönlich habe weit geringere Raten, aber auch die Info, dass mit steigender Abonnentenzahl natürlich auch die Absprungrate steigt. Hier finden Sie weitere Informationen dazu: http://tinyurl.com/optinfalse

Lösung: erklären Sie Ihren Abonnenten in einer extra Webseite (Dankeseite nach Anmeldung) in Kundensprache, was passiert, nachdem sie nun ihre Emailadressen in Ihr Anmeldeformular eingegeben haben. Und auch die Email, besonders die Betreffzeile dieser Email, mit dem Bestätigungslink sollte eindeutig und für den Kunden verständlich formuliert sein. Dann lässt sich diese Absprungrate auf jeden Fall reduzieren. Denn Ihre Emails sollen ja schließlich gelesen werden! ;-D

Das ganze Webinar zum Thema Newslettermarketing können Sie sich als Aufzeichnung in wenigen Tagen in der VIP-Lounge auf meinem virtuellen Messestand kostenfrei ansehen:
http://tinyurl.com/Messestand-UlrikeGerloff