30.07.2009

1. Publisher Webkongress: Online-Vertriebsstrategie für nachhaltige Kundengewinnung

Heute um 17:30 Uhr auf dem 1. Webkongress für Verlage Live-Webinar mit mir zum Thema Online-Vertriebsstrategie für nachhaltige Kundengewinnung: http://bit.ly/fc2cj

* Wie Websitebesucher zu Kunden werden
* verführen statt verkaufen
* Livetime-Value der Kunden steigern

Bis gleich!

17.07.2009

10 % mehr Umsatz durch höhere Öffnungsrate

Die größte Hürde im Email-Marketing? And the winner is...

Die Betreffzeile! Die größte Hürde im Email-Marketing ist, dass die Nachricht überhaupt beim Empfänger ankommt und geöffnet wird. Denn bleibt die Email ungeöffnet, entdeckt niemand das Angebot darin. Das heißt, wenn Sie Ihre Öffnungsrate um 10 % steigern, kann auch Ihr Umsatz um 10 % steigen.

Bei Newslettern liegen Öffnungsraten durchschnittlich (lt. Constant Contact) um 20 - 25 %. Wenn Sie also Öffnungsraten wie ich, langfristig um die 40 - 50 % erreichen (mein ehemaliger Newsletter "Depeche Mind"), können Sie sich ausrechnen, wie Ihr Usmatz steigt, wenn Sie darüber Ihre Leistungen anbieten. Sagen wir bei einer gleich bleibenden Conversion rate von 5 %. Und das "nur" wegen einer kurzen Zeile im Betreff.

Diese Barriere "Betreff" muss erst einmal überwunden werden, damit ein professioneller Werbetext und ein überzeugendes Angebot ihre Chance bekommen. Die Betreffzeile ist wie der Türöffner. Bereits hier muss der Empfänger (und vorher sein Spamfilter) davon überzeugt werden, dass sich der Klick und die Mühe, die Email zu öffnen und zu lesen, lohnen.

Um diesen ersten "Verkauf" erfolgreich zu meistern, sind bestimmte Regeln und Erfahrungswerte nützlich. So landen beispielsweise viele Emails im Spamfilter, weil die falschen Worte im Betreff stehen. Andererseits gibt es Worte, die wie ein "Sesam-öffne-Dich" auf den Empfänger wirken.

Eine Betreffzeile muss Neugier wecken und dem Empfänger versprechen, dass es sich lohnt, die Nachricht zu lesen. Wie das praktisch umgestzt werden kann, ist Thema der VIP-Sprechstunde am 21. Juli 09 um 19.00 Uhr. Anmeldung unter www.VIP-Sprechstunde.Direktwerbetexte.de.

07.07.2009

Die deutsche Jugend: Dichter und Denker!

Bei allen Berichten über die Eskapaden und Bildungslücken unserer Jugendlichen gibt es Leuchttürme! Ist das öffentliche Bild der deutschen Jugend durch die problemfokussierte Medienberichterstattung verzerrt? Haben wir durch scheinbar aus dem Leben gegriffene Reality Shows den Bezug zur Realität verloren? In diesem Fall: Ich hoffe es!!! Und das aus hoffnungsvollem Grund.

Jede Generation beschwert sich über "die Jugend von heute".

Mich hat es jedenfalls mit Glück und Hoffnung erfüllt, als ich auf dem Petersberg einen "Poetry Slam" live erleben durfte. Bin immer noch total begeistert. Was ist das jetzt wieder? Ein Dichterwettstreit! Und ein Genuss höchster Güte. Eine Gelegenheit zu erfahren, was unsere jungen Leute heute wirklich bewegt. Wie sie denken und fühlen. Wovor sie Angst haben. Und welche Fragen sie an uns haben, die wir ihnen ihre jetzige Welt - zumindest die Rahmenbedingungen - geschaffen haben.

Ich bin noch Tage danach ganz hingerissen von jungen Dichtern, intelligente, emotionale und engagierte junge Menschen zwischen 15 und 23 Jahren, die ihre Gedanken so pointiert und kompakt auf den Punkt bringen, dass es VNR-Vorstand Helmut Graf zu der Vision brachte, wie wohl diese jungen Menschen als künftige Politiker Reden halten. 5 Minuten statt Stunden ;-)

Und die "Jugend von heute" ist doch ein Hoffnungsträger für unsere Zukunft

Keine Worthülsen, sondern ein Wort, das mehr als 1.000 Sätze sagt. Sprachbilder, die wie kunstvoll ins Alphabet gemeißelte Skulpturen auf den ersten Blick bzw. Ton alles ausdrücken, was zu einem Thema gesagt, gedacht, gefühlt werden kann. Junge Menschen, die sich verantwortlich fühlen, und uns unsere Verantwortlichkeit für diese Welt abfordern. Die das Thema Heimat (das Thema des Petersberger Forums) aus ihrer Sicht auf den Punkt brachten. Jeder auf seine Weise. Da kamen Erinnerungen an meine Schulzeit zurück, als wir unsere Gedanken provokant in "Wandzeitungen", Rezitationen und Interpretationen oder Theaterstücken äußerten.

Mir ist dabei das erste Mal eines wirklich klar geworden: die jungen Leute haben zu Recht ihre Bedenken vor der Zukunft. Denn die Aussichten sind nicht rosig. Kaputte Umwelt. Zerrüttete Familien. Rücksichtslose Gesellschaftsstrukturen. Von Geburt an Schulden, die andere gemacht haben. Und doch haben sie die Kraft zur Hoffnung. Was bleibt ihnen auch übrig? Es sind schon zu viele, auch unter den Jugendlichen, die aufgegeben haben, bevor sie die Chance hatten anzufangen.

Und ihre Gedanken sind nicht so entfernt von unseren. Im Gegenteil, im Bewusstsein für den Zustand unserer Welt und der Entwicklung in unserer Gesellschaft sind sie vielen "Erwachsenen" weit voraus. Und mich macht es glücklich zu wissen, dass es auch heute - wie in jeder Generation - auch diese jungen Leute gibt. Sie wollen etwas verändern. Und sie tun es auf ihre Weise: sie rütteln wach. In klaren, brutal ehrlichen und unverschnörkelten Worten. Und doch zutiefst poetisch.

Ich bin stolz auf diese jungen Leute. Und auf alle, die sich auf ihre Weise für unsere gemeinsame Zukunft in einer lebenswerten Gesellschaft stark machen. Die Gedichte der Poetry Slammer um den Gewinner des Dichterwettstreits auf dem Petersberg Tommy Tesfu (mit beeindruckendem darstellerischen Talent), und die Zweitplazierten Nadja Schlüter ( die für mich schon zu den Promis der Szene gehört) und Jan Coenen haben mich begeistert und wirklich berührt. Ich kann nur allen Kultur-, Jugend- und Gesellschaftsinteressierten empfehlen, sich mal einen Poetry Slam anzusehen. Der WDR strahlt dazu Sendungen aus:
www.wdr.de/tv/poetryslam/ und die Slammer sind auch auf Tour live zu sehen. Mehr Informationen dazu hier: www.myslam.de, www.planetslam.de oder einfach nach "poetry slam" googlen ;-)

04.07.2009

250 Gründe, Deutschland zu lieben

Dr. Florian Langenscheidt (Verleger und Autor) betrachtete das Thema Heimat auf dem 8. Petersberger Forum des VNR-Verlags in 250 deutschen Marken. Personen, Landschaften und Unternehmen, die u.a. die "Marke" Deutschland ausmachen.

Sein Appell: gerade jetzt, wo alles schwer zu sein scheint, ist es Zeit für Dankbarkeit. Zeit, sich bewusst zu machen, was wir hier haben. Wofür Deutschland steht. Und dafür, welchen Wohlstand und welche Sicherheit wir im Vergleich zu den meisten anderen Ländern dieser Welt genießen.

Dankbarkeit ist die Voraussetzung für ein gesundes Heimatgefühl

Aber wir Deutschen machen uns notorisch Sorgen und meckern gern. Auch das ist Deutschland, denke ich ;-). Dr. Langenscheidt bestätigte, was auch ich öfter höre: niemand in der Welt denkt so schlecht über Deutschland wie wir Deutschen selbst. Ein historisch bedingter Mangel an Selbstwertgefühl?

Wir schätzen zu wenig, was wir haben. Nur, wer sich selbst liebt, kann andere lieben. Nur wer seine eigene Leistung wertschätzt, kann die Leistung anderer anerkennen.

Die einzige Lösung, um Elend und Krisen zu überwinden: Optimismus

Langenscheidts Rezept für jetzt und die Zukunft ist ganz in meinem Sinne: Das einzige, was uns aus der Krise und dem Elend auf der Welt retten kann, ist Optimismus. Denn nur Optimismus erzeugt Hoffnung. Sprühender Optimismus ist es, was den beliebtesten Mann der Welt zum Hoffnungsträger für sein Volk, aber auch für alle friedliebenden Menschen der Welt gemacht hat: den Dalai Lama.

Obwohl er sein Ziel - die Freiheit Tibets - möglicherweise nicht erreichen wird. Oder es nicht mehr erleben wird. Seine Hoffnung, dass Tibet durch sein Mitwirken irgendwann frei sein wird, lässt ihn alle Hürden ertragen und seine Mission weiter verfolgen. Millionen Menschen inspirieren, zu hoffen und ihr Ziel unbeirrt zu verfolgen. Egal, wie die derzeitigen Umstände aussehen mögen.

Zwei Optimisten mit vereinten Kräften für Hoffnung und Glück

Langenscheidts Freundschaft zu Dr. Hirschhausen wird offenbar bald auch ganz konkrete - optimistisch stimmende - Früchte tragen. Die beiden haben nicht nur Bücher über Glück und Optimismus geschrieben, sie haben auch eine Idee, die eine Optimismuswelle auslösen könnte.

Denn Optimismus kann man lernen! Aber das sollen sie mal selbst verraten, wenn es in zwei Jahren soweit ist ;-) ich freue mich schon drauf. Die beiden humorvollen und positiv gesinnten Menschen garantieren für ein Doppelpack an Optimismus. Wenn das nicht ansteckt, dann weiß ich ja auch nicht :-) Genießen wir derweil 250 Gründe, auf Deutschland im positivsten Sinne stolz zu sein. Denn das lässt hoffen: was wir in der Vergangenheit konnten, schaffen wir doch wohl auch in der Zukunft wieder?!


Buchempfehlungen:

Das Beste an Deutschland


Nur Optimismus kann uns retten