06.12.2010

PROBLEMA the film - Heute Premiere

Ein außergewöhnliches Filmprojekt: Unterschiedliche internationale Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Kultur, Wirtschaft... wurden vor 4 Jahren 9 Stunden lang ähnlich einem Quizz zu den brennenden Fragen unserer Zeit und zu ihren Gedanken über die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft befragt. Das Ergebnis ist ein Film, dessen Bilder für sich sprechen:

Jetzt in verschiedenen Formaten als Gratis-Download

17.11.2010

Das ging in die Hose: Guerilla-Marketing auf Messers Schneide

Guerilla-Marketing ist eine feine Sache: überraschend, frech und witzig, aufmerksamkeitsstark und - extrem preiswert. Eine super Idee für budgetschwache, kleinere Unternehmen. Vor allem sollte eine Guerilla-Marketing-Aktion aber sympathisch bei der Zielgruppe ankommen.

Und das macht es manchmal schwierig...

Für Großunternehmen ist Guerilla-Marketing noch aus anderer Sicht attraktiv: Es überrascht durch Andersartigkeit und Einzigartigkeit inmitten der üblichen Standardwerbung, die der Zielgruppe kaum noch auffällt. Bei diesen Aktionen wird garantiert über das Unternehmen gesprochen - virale Effekte verstärken die Wirkung der Werbung.

Doch genau darin liegt auch die Gefahr: Über Guerilla-Marketing-Aktionen wird garantiert gesprochen. Gut oder schlecht. Nur hier kann einem die alte Weisheit der Öffentlichkeitsarbeit böse auf die Füße fallen:

Auch schlechte Publicity ist Publicity.

Das gilt heute nicht mehr unbedingt. Die Menschen haben genug von Werteverfall und Ausbeutung (seien es Ideen, Engagement, Kapital oder Arbeit,...). Menschen, die sich für eine Sache engagieren, wollen ernst genommen werden. Sie wollen etwas erreichen durch ihr Tun.

In diese Guerilla-Falle ist der Autovermieter Sixt getappt. Mit ihrer unsäglichen Aktion bei den Protesten gegen die Atommüll-Transporte:



Überraschend? Ja! Frech? Auf jeden Fall! Witzig? Nun ja... Sympathisch? Eher nicht.

Klar, es wird über Sixt gesprochen. Tun wir hier ja jetzt auch. Na Glückwunsch! Und es gibt tatsächlich sogenannte "Werbefachleute" die meinen, Aufmerksamkeit erregen sei der Zweck der Werbung. Und das sei ja gelungen. FALSCH!

Werbung ist kein Selbstzweck.

Niemand macht Werbung um ihrer selbst willen. Außer Werbeagenturen vielleicht. Aber auch die wollen damit Geld verdienen. Oder doch nur Kreativpreise? ;-)

Genau das ist der ursprüngliche Sinn jeder Werbung: Umsatz! Geld verdienen für das werbende Unternehmen, indem die Werbung das Produkt verkauft. Nichts anderes. Image kann man sich nicht kaufen. Auch wenn Ihnen die Werbebranche gern etwas anderes einreden will, um Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und allein von kurzzeitig erregter Aufmerksamkeit kann kein Unternehmen existieren.

Sixt hat Aufmerksamkeit erregt und Unmut. Ich weiß nicht, ob sich die Umsatzzahlen seither bei Sixt verbessert oder gar verschlechtert haben. Aber die Reaktionen der Menschen auf der Straße reichten von Empörung über die Geschmacklosigkeit, über Peinlichkeit für Sixt bis zu totalem Unverständnis hinsichtlich der Botschaft, die Sixt seinen Kunden vermitteln wollte. Gut, die Frage ist: hat das Unternehmen Sixt mit dieser Aktion überhaupt seine Zielgruppe erreicht? Welche Botschaft sollte rüberkommen? Hat es positive Umsatzeffekte? Das weiß nur Sixt allein...

Fazit: Wenn Sie Guerilla-Marketing in Betracht ziehen - legen Sie nicht spontan los ohne über Ihre Zielgruppe und deren Empfinden in diesem Zusammenhang, über das Ziel und die Botschaft Ihrer Aktion und die mögliche Wirkung für das Ansehen Ihres Unternehmens bei Ihren Kunden und in der Öffentlichkeit gründlich nachzudenken! Da nun aber Guerilla-Aktionen auch von der Spontaneität leben...

Legen Sie beinharte Grundsätze für Ihr Guerilla-Marketing fest! Was ist grundsätzlich erlaubt und was auf keinen Fall. Anhand einfacher Regeln und Checklisten lassen sich solche peinlichen Pannen wie von Sixt im Vorhinein begrenzen.

01.11.2010

Einmal Westen und zurück - 10 Jahre gelebte Grenzüberschreitung

Ein denkwürdiger Tag:

Vor genau 10 Jahren landete ich in Düsseldorf. Mit meinem alten Audi (Gott hab ihn seelig ;-)). Ganz allein am Start meiner großen Abenteuerreise durch meinen Lebensabschnitt 3.0. Was waren das schöne, lehrreiche Jahre!
Endlich habe ich mich und mein eigenes Leben gefunden. Tolle Menschen kennen gelernt, mein Weltbild erweitert, ganz neue Erfahrungen gemacht.

Mit diesen ganzen Schätzchen im Rucksack bin ich kurz vorm Beginn des Lebensabschnitts 4.0 (kann es selbst immer noch nicht glauben) wieder zurück. Gemessen an der Lebenszeit bin ich also nun 1/4 Rheinländerin ;-). Mit Vergnügen. Vermisse mein Düsseldörfchen schon von Zeit zu Zeit. Auch wenn Dresden wunderschön ist. Und es schön ist, wieder hier zu sein. Dabei wollte ich NIE zurück. Jaja...

Das Spannende daran: werde mehr und mehr zur Vermittlerin zwischen den Welten: zwischen Ost und West. Kaum zu glauben, wie viele alte Wunden und Vorurteile da immer noch auf beiden Seiten offen sind. Neid, Hähme, Unwissenheit. (Wie in der Joghurt Werbung: Erst wollen se alle rein - und dann... ;-))

Scheint wohl zu meiner Lebensaufgabe zu gehören, da für Information und Vermittlung zu sorgen... Und ich tu es ja gern. Sind immer sehr interessante Gespräche. Keine Angst vorm Blick über den eigenen Tellerrand! Da fällt man genauso wenig runter, wie beim Übertreten der Horizontlinie ;-)

16.09.2010

Mit welchen Farben Sie Ihren Umsatz steigern Teil 2

Welche Farben wirken besonders verlockend auf bestimmte Käufertypen und welche Produkte/ Geschäfte profitieren davon? Diese Regeln gelten natürlich auch für Onlineshops. Wir alle sind - je nach Produktkategorie und Kaufsituation - Impulskäufer, traditionelle Käufer und preisbewusste Käufer. Es geht hier also nicht um grundsätzliche psychologische Menschentypisierung, sondern um das spezielle Kaufverhalten in bestimmten Bedarfs-Situationen.

Mit welcher Farbe verführen Sie zu spontanen Mitnahmekäufen?

Impulskäufer lassen sich schnell verführen und nehmen gern spontan etwas "einfach mal mit". Davon profitieren z.B. die Bereiche Fast Food, Outlets, Räumungsverkäufe, "Quängelware" an der Kasse, Sonderangebote. Dazu zählen auch die Wühltischler und Gelegenheits-Schnäppchenjäger. Gut über Pop-up-Angebote online erreichbar.

Impulskäufer locken Sie mit den Farben Orange-Rot, Schwarz, Königsblau.



Wie zeigen Sie echten Schnäppchen-Jägern, dass Sie am günstigsten sind?


Preisbewusste Käufer investieren ein bestimmtes Budget in ihren Einkauf. Sie sind bestens informiert, welche Preise üblich sind, vergleichen Preise für das Produkt, das sie erwerben möchten, verhandeln und kaufen dort, wo es am günstigsten ist. Die echten Schnäppchenjäger mit einem ausgeprägten Sinn für das Preis-Leistungs-Verhältnis. 



Sie kaufen z.B. gern in größeren Kaufhausketten ein und vergleichen Bankdienstleistungen nach den Gebühren. Diese "Budget-Käufer" locken Sie mit den Farben Marineblau und Petrol (Blau-Grün). Denn diese Farben symbolisieren Klarheit, einen "kühlen Kopf".


So zeigen Sie, was Ihr Angebot wirklich wert ist

Klassische Käufer informieren sich, vergleichen, sind Qualitätsbewusst und mit dem Primat auf der Qualität auch preisbewusst. Sie wissen, was sie wollen und was sie sich wert sind. Dieses Verhalten ist typisch für Käufer in (gehobeneren) Bekleidungsgeschäften


Hier ziehen die Farben Rosa, Pink und Himmelblau besonders gut.


Überrascht? Ich auch ;-). Ich werde da mal beim nächsten Einkaufsbummel stärker drauf achten...

13.09.2010

Interaktive Video-Werbung: Sie schreiben (die) Geschichte

Das müssen Sie sehen! Eine wirklich gelungene Video-Werbung. Interaktiv, überraschend und einfach witzig. So merkt man sich trotz des Humors, um welches Produkt es geht. Mal wirklich etwas Neues in der Werbung, das Spaß macht, zum Handeln auffordert und seinen Zweck erfüllt: das Produkt verkauft. Obwohl der letzte Punkt noch direkter durch einen Spruch wie "Tipp-Ex - So leicht ändern Sie Ihr Leben" oder "Tipp-Ex - verbessern/ verändern Sie doch einfach, was Ihnen nicht gefällt" verstärkt werden könnte. Glückwunsch den Kreativen und Produzenten zu diesem Spot.

09.09.2010

Mit welchen Farben Sie Ihren Umsatz steigern...

Nicht umsonst haben sicher auch Sie sich gründlich überlegt, welche Farben Sie für Ihr Unternehmen und Ihre  Produkte wählen. Wie Sie Ihre Website und Ihr gesamtes Corporate Design gestalten. Farben strahlen etwas aus. Und das sollte Ihre Botschaft unterstützen, ohne ein buntes Durcheinander zu erzeugen.

Wie Farben im Verkauf auf Endkunden wirken


Mir geht es dabei weniger um das grundsätzliche Design, sondern um die farbliche Gestaltung von Mailing-Elementen oder Landingpages. Sie wissen ja: bei mir geht es um direkt mehr Umsatz, nicht um Imagefragen. 

Sie kennen das: Sommer-Schlussverkauf, Winter-Schlussverkauf, Räumungsverkauf... meist sind die Schilder in den Schaufenstern oder auch in den Onlineshops für diese Preisaktionen rot oder orange. Besonders günstige Angebote werden im Supermarkt auch meist mit roten oder gelben Preisschildern ausgezeichnet. Aus gutem Grund. 

Aggressive Werbebriefe, Plakate, Verkaufs-Webseiten werden schwarz auf weiß geschrieben mit Signalroter Überschrift und roten Hervorhebungen. Auch hier die Botschaft: ein einmalig günstiges Angebot, das Sie jetzt annehmen sollten, sonst verpassen Sie was. Andererseits haben Weinrot, Dunkelblau, Grau oder Dunkelgrün eine eher zurückhaltende, seriöse Ausstrahlung.

Farben wirken global nicht unbedingt gleich


Das Spannende dabei ist, diese Untersuchungsergebnisse wurden für Nordamerika festgestellt. Und wenn ich mir die Ergebnisse ansehe, dürften sie sich mit dem Empfinden von uns Mittel- und Westeuropäern decken. Es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Wirkung der Farben auf den Verkauf in anderen Regionen, z.B. Asien, völlig anders sein können! Ein wichtiger Hinweis in unserer globalisierten Welt, in der Werbung oft nur noch einmal gemacht und dann fast 1:1 überall auf der Welt verwendet wird.

So lösen Sie mit der richtigen Farbe die gewünschte Emotion aus


Wenn Sie Bezahl- oder Bestell-Buttons, Hervorhebungen, Textfarben in Mailings, die Farben des Kuverts, den Hintergrund Ihrer Landingpage etc. wählen, können Sie Ihre Konversion, Ihren Umsatz messbar verbessern, wenn Sie diese Tipps beachten (B2C!):


GELB: wirkt optimistisch, jugendlich, zieht gern die Aufmerksamkeit der Schaufensterbummler auf sich

ROT: ist Energie, erhöht den Puls, drückt Dringlichkeit aus, oft für Ausverkäufe genutzt

ORANGE: wirkt aggressiv, animiert zum Handeln (gut für Handlungsaufforderung, Bestell-Buttons etc.)

SCHWARZ: wirkt machtvoll und edel, gut geeignet für Luxusartikel

GRÜN: am einfachsten vom Auge zu verarbeiten, beruhigt (lädt zum Verweilen ein), symbolisiert Reichtum

BLAU: Businessfarbe z.B. für Banken, vermittelt das Gefühl von Vertrauen und Sicherheit (also Vorsicht!, nicht von der Farbe täuschen lassen ;-))

PINK: romantisch, weiblich, besonders wirksam bei Produkten für Mädchen und Frauen

PURPUR: beruhigend, in Nordamerika oft für Kosmetik und Anti-Aging-Produkte verwendet

Fortsetzung folgt... 

Haben Sie messbare Unterschiede in den Ergebnissen bei Splittests mit unterschiedlichen Farben feststellen können? Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare zu Ihren Praxis-Erfahrungen mit Farben im Direktmarketing...

03.09.2010

Emotionen sind die Würze erfolgreicher Werbetexte

Erinnern Sie sich an den Hitchcock-Thriller "Die Vögel"? Hitchcock hat es geschafft, seinen Zuschauern eiskalte Schauer ber den Rücken zu jagen und schlaflose Nächte zu bescheren. Er hat mit authentischen Drehs und filmischen Stilmitteln astreine Angst erzeugt.

In den Liebsschnulzen der Rosamunde Pilcher geht es dagegen häufig um einen ganzen Strauss menschlicher Gefühle, die einen gewissen Spannungsbogen erzeugen: Gier, Liebe, Stolz, Eifersucht, Eitelkeit. Emotionen spielen eine wichtige Rolle, um eine Geschichte dramatisch zu erzählen. - Und um Werbetexte verkaufsstark zu machen.

Warum verkaufen Emotionen besser als nackte Fakten?

Ein Film, der beim Zuschauer keine Spannung erregt, ist langweilig! Wir wollen unterhalten werden. Hören Sie jemandem zu, der Sie permanent langweilt? Bestimmt nicht lange. Und genauso geht es Ihren potenziellen Kunden mit Ihrer Werbung. Langweilt Ihre Werbung, wird sie ignoriert. Leider passiert das vielen Werbebriefen und Webseiten, die uns so täglich unter die Augen kommen. 


Ihre Kunden sind in erster Linie Menschen. Menschen sind fühlende Wesen. Auch wenn wir uns gern der Illusion hingeben, mit unserem messerscharfen Verstand zu entscheiden - wir tun es nicht. Das hat die Wissenschaft bereits herausgefunden. Bevor wir in der Lage sind, mit unserem Verstand einen klaren Gedanken zu fassen, hat unser Bauch per Intuition und im Unterbewussten gespeicherten Informationen schon entschieden. Ohne dass wir das merken. 

Fakten sind dennoch wichtig. Denn wir wollen unsere emotionale Kaufentscheidung natürlich vor unserem Verstand und anderen Menschen sachlich rechtfertigen.

Machen Sie es wie die ganz großen Filmregisseure und Schriftsteller!

Würzen Sie Ihre Werbetexte mit Emotionen! Überlegen Sie, welche emotionalen Bedürfnisse Ihr Angebot erfüllen kann. Angst und Gier gehören zu den stärksten Emotionen, die Menschen zu Handlungen motivieren. Doch sie sind nicht die einzigen. Erinnern Sie sich einmal, was Sie an einem durchschnittlichen Tag für unterschiedliche Gefühle durchleben. 
 
Angst und Gier sind die in der Werbung am häufigsten strapazierten Gefühle. Sprechen Sie mehrere Gefühle in Ihrer Werbung an, sind Ihre Chancen auf überdurchschnittliche Responsequoten deutlich höher als bei durchschnittlichen Werbetexten.Stellen Sie sich einmal vor, wie armselig das Leben wäre, wenn Sie nur Angst und Gier empfinden könnten!


Leider zu oft löst die übliche Werbung bei mir nur ein Gefühl aus: Bedauern, dass das Werbebudget der Kunden vergeigt wird. Für 0-8-15-Werbung, die garantiert viel zu wenig Umsatz pro Werbe-Euro einbringt. Denn der Weg zum Allerheiligsten Ihrer Kunden - ihrem Portemonnaie - führt über das Herz Ihrer Kunden, über die positiven Gefühle, die Ihre Werbebotschaften und Ihr Angebot versprechen. Auch bei Männern. Auch im B2B-Bereich! Entscheider und Unternehmer sind schließlich auch Menschen. ;-)

01.09.2010

Steter Tropfen höhlt den Stein... und erweicht Ihren Kunden

Es ist eine Illusion, dass Sie mit einem einzigen Werbewurf einen Interessenten zum Kunden machen. Klappt nur bei sehr wenigen, die Sie gerade im passenden Moment erwischen. Statistisch gesehen kauft ein Mensch erst nach durchschnittlich 7 bis 9 positiven Kontakten mit Ihrem Unternehmen. Nur mit Beharrlichkeit erzeugen Sie immer wieder Umsatz mit einem Kunden und gewinnen weitere Kunden dazu.

Wiederholung ist das Geheimnis stetigen Werbeerfolgs

Selbst bei überdurchschnittlicher Response von mehr als 3 % (wenn wir mal Response = Verkäufe unterstellen) muss schon eine gewisse Anzahl von Adressen angeschrieben werden, um nennenswerten Umsatz zu machen. Glauben Sie bitte nicht, dass Sie ein einziges Mal 100 Briefe aussenden und dann 120 Kunden fürs Leben gewinnen! Heißt das, Werbebreife lohnen sich nicht? Ganz im Gegenteil!
 
Sie sind effektiv und effizient: Direktmail bringt bei vergleichsweise geringen Kosten direkt messbare Ergebnisse. Und Sie können ein Mailing immer wieder einsetzen! Es ist leicht variierbar.
Sie investieren nur einmal Zeit oder Geld in einen Text und können ihn immer wieder verwenden. Das rechnet sich für Sie. Denn Sie können damit immer wieder neue Adressen Ihrer Zielgruppe anschreiben UND immer wieder bei den vorhandenen Adressaten nachhaken. Ergebnis: direkt mehr Umsatz.

Return on Werbeinvestment oder was am Ende übrigbleibt

Millionen-Dollar-Umsatz-Werbebriefe wie ein Mailing einer amerikanischen Kreditkartenfirma wurden über Jahre immer wieder verwendet. Bis ein Texter es schaffte, mit einem neuen Text mehr Kunden zu gewinnen. Nach Jahrzehnten! Überlegen Sie einmal, was Sie ein solcher Profitext kostet, und wie viel mehr an Umsatz er Ihnen einspielt. Solche traumhaften Renditen bekommen Sie auf kaum eine andere geschäftliche Investition. Also wiederholen Sie Ihre Werbebotschaft!


Ihr Kunde wartet ja nicht auf Ihre Werbebotschaft. Vielleicht hat er beim ersten Mal nur nicht gekauft, weil er im Urlaub war und Ihren Brief nicht erhalten hat. Oder Sie haben ihn im falschen Moment erwischt. Vielleicht hatte er da den Bedarf noch nicht. Aber jetzt! 4 Wochen oder 8 Wochen später kann er genau das suchen, was Sie ihm anbieten! Ihr Kunde wird er aber nur dann, wenn Sie ihn in diesem Moment auch anschreiben. Sonst tut es ein anderer Anbieter.

Wiederholen, aber nicht langweilen, bitte!

Nun sollten Sie aber nicht jede Woche wortwörtlich denselben Brief schreiben. "Die schon wieder!" ist kein positiver Kundenkontakt. Denken Sie immer daran: in der Werbung dürfen Sie fast alles, nur NIEMALS LANGWEILEN!
  • Variieren Sie die Texte, z.B. die Betreffzeilen (Teaser) und Headlines Ihrer Mailings.
  • Verwenden Sie unterschiedliche Designs. z.Bsp. bei den Kuverts einmal neutral, einmal mit Teaser oder Bild.
  • Lassen Sie sich neue Formate einfallen, die Neugier wecken (Brief, Email, Postkarte, Selfmailer...).
  • Stellen Sie im Text eine andere Emotion oder einen anderen Nutzen in den Mittelpunkt als vorher.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Texter alternative Einstiege und Textbausteine zum Austauschen texten.
  • Testen Sie verschiedene Versandzeitpunkte, vor allem bei Emailwerbung.

12.08.2010

In diesen 11 Antworten stecken bis zu 70 % Ihres Verkaufserfolgs

70 % der gesamten Zeit, die ein Profitexter für einen starken Verkaufstext braucht, entfällt auf die Recherche. Sie entscheidet letztlich zu einem sehr hohen Anteil mit über die Responsequote. In der Qualität und Quantität der Recherche, die ein Texter in ein Projekt investiert, trennt sich die Spreu vom Weizen zwischen Texter und Profitexter. Es ist eben nicht so, dass ein Texter, der besonders schnell "aus dem FF" liefert, unbedingt ein guter Texter ist.


Was gehört zur Recherche für einen Verkaufstext?


1. Die Auseinandersetzung mit dem Produkt. Das Angebot möglichst im Eigenversuch testen. Einer meiner Finanztexter-Kollegen sagt knallhart: "Wenn Sie eine Aktie verkaufen wollen: haben Sie den Mut, sie auch selbst zu kaufen! Wie wollen Sie sonst andere überzeugen?"


2. Sich das Ziel des Verkaufstextes klar machen Was wollen Sie mit der Werbung konkret messbar erreichen?


3. Ein detailliertes Kundenprofil für das Produkt anlegen Mit wem genau haben Sie es zu tun? Für wen ist das Angebot gedacht?


Das Geheimnis, das Ihnen kein Profi gern verraten wird: Der Verkaufserfolg liegt in der Recherche!


Ja, das ist Fleißarbeit. Allerdings haben wir es heute dank Internet und Google sehr einfach damit. Früher verbrachten Verkaufstexter viel Zeit in Bibliotheken, mit Telefonrecherche und Reisen. Kein Quatsch!


Erst, wenn Sie das Produkt in- und auswändig kennen, selbst vollkommen davon überzeugt sind und auch noch wissen warum - dann können Sie auch andere für das Angebot begeistern! Das gilt auch und ganz besonders, wenn es um Ihre eigenen Produkte oder Dienstleistungen geht.


Dort ist eher das Problem, dass Sie total begeistert sind. Aber sieht das Ihr Kunde genauso? Ich verrate Ihnen etwas: Mir geht das nicht viel anders, wenn ich Verkaufstexte für meine eigenen Produkte kreiere. Da fehlt einfach der Abstand. Bei den eigenen Angeboten sieht man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht.


Betrachten Sie Ihre eigenen Produkte aus der Kundenperspektive! So, als ob Sie für jemand anderen das Produkt verkaufen würden. Das geht nur mit ernsthafter Recherche.


Was Sie zum Beispiel noch recherchieren sollten...


Zu den grundlegenden Dingen, die ich schon oben nannte, dürfen Sie herausfinden:


4. Was verleiht Ihrem Produkt oder Ihrem Unternehmen Glaubwürdigkeit?
Hier geht es nicht darum, Ihrem Ego zu schmeicheln! Verwenden Sie nur Informationen zu Ihrer Glaubwürdigkeit, die einen echten Nutzen für Ihren Kunden darstellen.


5. Was wollen Sie verkaufen?
Konzentrieren Sie sich auf die Kauf relevanten Informationen und schwelgen Sie nicht in der Selbstdarstellung und unnützen Fakten über Ihr Unternehmen.


6. Was sind die Eigenschaften Ihres Produktes oder Ihrer Leistung?
Was genau macht Ihr Produkt? Listen Sie hier erst einmal alles auf, was Ihr Produkt kann. Sortieren Sie später, ob es relevant ist. Entdecken Sie Neues an Ihrem Produkt! In welchen Varianten gibt es Ihr Angebot? Was sind die Besonderheiten? Was kann es im Unterschied zu Konkurrenzprodukten?


7. Gibt es relevante Fakten zu Ihrem Produkt?
Suchen Sie hier nach Studien, Kundenumfragen, Veröffentlichungen zu Ihrem Produkt oder verwandten Themen usw.


8. Was sind die Vorteile Ihres Angebotes aus Kundensicht?
Kurz: Was hat Ihr Kunde konkret davon, Ihr Angebot anzunehmen? Im Gegensatz zu den Eigenschaften geht es hier darum, was Ihr Produkt/ Ihre Leistung für Ihren Kunden bewirkt.


9. Welche Angebote gibt es vergleichbar und ergänzend am Markt?
Welche Vor- und Nachteile haben die zu Ihrem Produkt? Warum soll Kunden bei Ihnen kaufen?


10. Was sind die größten Hoffnungen und Befürchtungen Ihres Kunden bezogen auf Ihr Angebot?
Das kann den Preis, den Service, Meinungen über Ihr Unternehmen, die Qualität usw. betreffen. Wie können Sie die beim Namen nennen und positiv argumentieren? Stichwort: Einwandbehandlung. Gehen Sie auf mögliche Einwände ein!Ignoranz schadet Ihrer Glaubwürdigkeit und der Response.


11. Welche Informationen können noch nützlich, interessant, überzeugend für Ihren Kunden sein?


Sammeln Sie so viele Informationen zu Ihrem Angebot und nahe liegenden Themen, wie Sie können. Legen Sie die einfach in einem Ordner ab. Und dann?


Tun Sie erst einmal gar nichts. Ja: Gar nichts! Nicht für dieses Projekt. Mindestens einen Tag. Inzwischen verarbeitet Ihr Unterbewusstsein alle gesammelten Informationen und formt ein Bild von Ihrem Verkaufstext. Lassen Sie sich ruhig auch mehrere Tage Zeit! Sie werden sehen: Dann sprudeln die Ideen für Ihren Text wie von selbst. Wenn Sie so vorgehen, werden Sie garantiert keine Schreibblockaden erleben!



Viel Erfolg beim Umsetzen und eine hervorragende Response auf Ihren nächsten Verkaufstext!

31.07.2010

Stopp Spam! Clevere Leadgenerierung statt unerlaubte Emailwerbung

Unter Aktenzeichen Az.: 161 C 6412/09: weitere Einschränkungen für Emailwerbung. Ehrlich: ich kann es verstehen. Die tägliche Spam-Flut ist erdrückend. In letzter Zeit bekomme ich immer häufiger von Xing-Kontakten und wer weiß woher noch Newsletter und Emailwerbung zugesandt, die ich nie angefordert habe. Ohne meine Zustimmung werde ich mit Werbung oder Informationen bombardiert, die mich nicht interessieren. Ärgerlich, denn die "Löschphase" beim täglichen Emailabruf wird immer länger. Dabei bin ich ein großer Fan von Emailmarketing! Wenn...

...der Werbende mich nicht ungebeten belästigt. Da meinen manche, sich die Arbeit und die Kosten für Opt-In-Seiten und professionelle Autoresponder sparen zu können. Bitte tun SIE das nicht! Nicht nur, weil es nun definitiv juristische Folgen haben kann. Vor allem vergrätzen Sie potenzielle und vorhandene Kunden und Geschäftspartner. Ohne Genehmigung per opt-in sollten Sie keine Emailwerbung versenden. Das schadet Ihrer Kasse und Ihrem Image.

Nutzen Sie soziale Plattformen, Ihre Email-Signatur, Ihre Website etc., um Ihren Newsletter und die Opt-In-Seite bekannt zu machen. Weisen Sie auf Ihre Datenschutzklauseln hin. Also welche Daten Sie wofür erfassen, speichern, verarbeiten und verwenden. Dann bauen Sie ganz automatisch eine Mailingliste für Ihre Werbung oder Infos auf, die Sie rechtssicher anschreiben dürfen, bis die Interessenten durch Nachricht oder Austragen widersprechen.

Näheres zum entsprechenden Urteil aus München: AZ 161 C 6412/09

17.06.2010

Wertvolle Lektionen einer Fußball Weltmeisterschaft für Ihr Marketing

Was für eine WM! Schon die Vorrunde ist außergewöhnlich. Einige Attribute hat sich diese WM schon verdient:
  • Die WM der Außenseiter
  • Die WM der Torwartfehler
  • Die WM der Eigentore?
 Und da ist noch viel drin...

Weltmeister und Vize von 2006 werden zurecht von vermeintlich schwachen Gegnern düpiert. Bestätigt meinen Eindruck von 2006, dass schon da mehr Glück als fußballerische Leistung an die Spitze geführt hat. Jetzt gibt es die Quittung. Gar nicht so einfach, die Ergebnisse vorher richtig zu tippen. Denn bei jeder WM gibt es Überraschungen. Jedesmal werden die Karten völlig neu gemischt. Tippen können Sie übrigens mit einem Klick auf das Banner hier ganz oben ;-). Nur so lange die WM 2010 läuft.

Was Sie für Ihr Unternehmen daraus lernen können:

  • Ruhen Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Trainieren Sie, optimieren Sie Ihre Strategie und Ihre Mitspieler! Besonders große Marken glauben gern, ihr langjähriges Image trägt sie für alle Zeit in die Zukunft. "Dat hätt noch immer jootjejange", wie man im Rheinland sagt. Das läuft heute nicht mehr. Auf den Märkten von heute werden die Karten immer wieder neu gemischt. Siehe Quelle, Pfaff, Rosenthal, Porsche, Karstadt,... 
  • Reagieren Sie rechtzeitig auf starke Trends. Hören Sie, was Ihre Kunden von Ihnen wollen. Sehen Sie über ihren Tellerrand. Bleiben Sie flexibel und offen für Neues. Das Leben ist Veränderung. Wer stehen bleibt, fällt zurück.
  • Spielen Sie im Team. Zu Ihrem Team gehören Ihre Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeiter - ja möglicherweise sogar Mitbewerber. Denn mal abgesehen vom Fußballplatz führt gegeneinander spielen - Konkurrenzdenken - zum sinnlosen Kräfteverzehr. Wenn nötig, überdenken Sie Ihre Aufstellung (Positionierung), wie es Jogi Löw gerade für das zweite Vorrundenspiel tut.
  • Seien Sie innovativ und kreativ. Lernen Sie aus den Fehlern Ihrer Mitbewerber. Stoßen Sie in die Lücken vor, die Mitbewerber lassen oder holen Sie sie ins Boot! Denn letztlich bekommt jeder die Kunden, die er verdient. Die Kunden, Mitarbeiter und Partner, die zu ihm passen. Und Sie wollen doch wohl nicht JEDEN, oder? Vielleicht erreichen Sie gemeinsam mit ehemaligen Konkurrenten mehr als gegeneinander?
  • Im Team spielen heißt heute mehr denn je, soziale Netzwerke, persönliche Kontakte und Social Media Marketing zu nutzen. Dass das Spiel verloren ist, wenn auf dem Platz nur egoistische Primadonnen herumtanzen, statt eine Mannschaft, die zusammen spielt, hat Frankreich heute hart zu spüren bekommen. Und auch Deutschland hatte diese Phase in der WM 1998. Fußball ist nunmal ein Mannschaftssport. Genau wie ein Unternehmen. 
  • Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich gefragt werde: "Was ist Twitter? Muss ich das haben?" Klare Ansage: JA! Von wenigen Ausnahmen abgesehen. Wichtig ist dabei, die richtige Strategie zu fahren und Netzwerke nicht nur als Kanal für einseitigen Werbedruck zu missbrauchen. Das wird garantiert ein Eigentor! Hier geht es vielmehr um persönliche Kontakte, Menschliches, Nähe, Austausch und sich gegenseitig helfen. Und das können Sie mit Ihrem Angebot.
  • Wenn Sie zurückliegen, geben Sie nicht auf! Informieren Sie sich. Bilden Sie sich/ Ihre Mitarbeiter weiter.Gehen Sie eigene, kreative Lösungswege, statt wie im Hamsterrad der Konkurrenz hinterherzulaufen. Sie holen Sie ja doch nicht ein. "Überholen ohne einzuholen" war mal eine Parteiparole in der DDR. Ausnahmsweise mal wert, darüber nachzudenken. Denn unter dieser Prämisse finden sich außergewöhnliche, kreative, intelligente Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme.
  • Bleiben Sie im Gespräch! Lassen Sie immer wieder über Öffentlichkeitsarbeit, gute Taten, Innovationen, Werbung von sich hören. Zu schnell werden Sie heute vergessen. Gerade dafür bieten die sozialen Medien und das Internet unvergleichliche, einfache Möglichkeiten. Heute reicht es nicht mehr, dem Markt etwas vorzusetzen. Kunden wollen heute mitreden, nichts verkauft bekommen. Das fängt bei der Produktentwicklung an.
  • Arbeiten Sie engagiert und in bestmöglicher Qualität. Erfüllen Sie die Erwartungen Ihrer Kunden so gut wie möglich.
Wir sind erst am Anfang der Fußball-WM 2010. Wenn Sie die Spiele sehen, achten Sie doch auch einmal auf die Botschaften zwischen den Zeilen! Was können  Sie für Ihr Unternehmen, Ihr Marketing aus dem Verhalten der Mannschaften lernen? Ich wette, da fällt Ihnen jede Menge ein, woran ich hier noch gar nicht gedacht habe. Sie sind in jedem Fall der Gewinner. Denn jede umgesetzte Erkenntnis zum Wohle Ihrer Kunden und Ihres Unternehmens ist ein...

Toooooooooor!

Viel Erfolg und eine tolle Fußball-WM! Ich drücke unseren Jungs die Daumen.

07.06.2010

Ein interessantes Marketing Experiment zum Mitmachen (english only)

Mike Filsame, amerikanischer Onlinemarketingexperte, startet ein Experiment, an dem Sie teilnehmen können: Er testet einen neuen Weg der viralen Onlinevermarktung. Ergebnisse werden hier mitgeteilt, sobald sie mir vorliegen. Nutzen Sie die Chance, aktuellste Trends im Onlinemarketing zu verfolgen und lernen Sie mit daraus. Völlig gratis. Ohne Opt-IN.

Hier die Einladung von Mike Filsame:

Hey guys,
It's true!
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He is not asking for any tell a friend of even an OPT-IN
He is experimenting with a new type of Social Viral Marketing that appears to
get him backlinks to his site just for sharing the word.
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This seems to be the truest form of Viral marketing I have seen yet. It uses
social media and blogs to get the "news" out about something rather than
Tell-A-Friends etc.
But the main thing I want to share with you is that you can get 3 Kick-Butt
copies of his latest newsletter and you don't have to pay $89.00 to get it.
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P.S. - Even if you THINK you are not interested in his newsletters (Which are
pretty good from what I see) I suggest you give it a shot for 2 reasons. 1- You
may be surprised at the quality. And 2- Wait until you see how he is trying this
new viral marketing.

31.05.2010

Was interessiert Sie wirklich? Inhalte im Social Web

Das höchste Gut, der Engpassfaktor für Werbung und Informationen ist heute unsere Aufmerksamkeit. Um die buhlt jedes Medium, jedes werbende Unternehmen. Das verlangt nicht nur von Werbetextern ein völliges Umdenken hin zum Verkaufstexten.

Auch die Inhalte, die jeder in sozialen Netzwerken wie Twitter, LinkedIn, Xing oder Facebook etc. veröffentlicht, müssen interessant sein und die Bedürfnisse der Leser befriedigen. Was wollen die Onlinefreunde, Follower und Kunden aber wirklich von uns lesen?

Ich habe dazu eine Umfrage eingerichtet, um mehr Klarheit darüber zu gewinnen. Denn die Hinweise, was man so schreiben "soll" driften doch weit auseinander. Ich persönlich fahre (auch bei Kundenaccounts) gut mit
  • fachlichen Tipps zum Thema des eigenen Geschäfts,
  • kleinen persönlichen Alltäglichkeiten und Meinungen zu aktuellen Themen,
  • Kommentaren und Retweets zu interessanten Beiträgen anderer,
  • Links zu interessanten Artikeln, Downloads und Veranstaltungen.
 Es darf ruhig etwas kontrovers und provokant zugehen! Das erzeugt Reaktionen=Response und Dialoge. Und das ist ja eigentlich der Sinn des sozialen Netzwerkens: ins Gespräch kommen, diskutieren, Informationen austauschen, mit Empfehlungen helfen und...

erst dann Geschäft machen. Das muss man verstehen, wenn man langfristig im Social Web als Unternehmer erfolgreich sein will. Social Marketing ist kein Schnellschuss! Es geht darum, Vertrauen und persönliche Beziehungen zur Zielgruppe und Meinungsführern aufzubauen.

Sehen Sie hier, was die Menschen im Social Web lesen wollen und stimmen Sie mit ab!


Die Ergebnisse:

03.05.2010

Wenn Welten aufeinanderprallen: Warum Internetnutzer Internetnutzer nicht verstehen

Fast ironischerweise über ein Internet-Netzwerk entdeckt:

Ein super Vortrag von der re:publica "Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft verändern". Unbedingt sehenswert, wenn auch etwas länger. Aus diesem Vortrag erklärt sich, warum verschiedene Internetnutzer ständig völlig aneinander vorbei reden. Kennen Sie das auch?

Jetzt entdeckt:  eine unsichtbare Herausforderung für Ihr Onlinemarketing

Sie reden mit jemandem über Netzwerke und Internet und der versteht nicht, wovon Sie reden und zweifelt alles an, was für Sie Fakt ist. Obwohl Sie beide intensive Internetnutzer sind. Ein entscheidender Fakt, wenn es um Vermarktung via Internet geht.

Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Das ist echt nervtötend, wenn Kunden gerade in die gegensätzliche Gruppe der "heavy-user" (intensive Internetnutzer) gehören, wie man selbst. Und man weiß es nicht! Man kommt partout nicht auf eine gemeinsame Ebene, obwohl es durchaus gemeinsame Berührungspunkte gibt. Eine echte Herausforderung für jeden Onlinemarketingberater. Aber auch für jedes Unternehmen, das online Kunden finden und binden möchte.

Das sollten Sie unbedingt über Ihre Online-Zielgruppen wissen:

Jetzt wurde durch eine wissenschaftliche Befragung herausgefunden, dass es zwei Haupt-Nutzergruppen im Web gibt, die völlig unterschiedlich an die Sache herangehen. Sie können sich einfach nicht verstehen! Warum erfahren Sie in diesem spannenden Video:


29.04.2010

Ein "goldenes Leben für alle"

Mein Einstand beim Golden Life Club letzte Woche war ein wirklich interessanter, entspannter und konstruktiver Abend. Von Peter Gabriel vor vielen Jahren gegründet, etabliert er sich nun als Gruppe bei XING. Der Golden Life Club wendet sich an Entscheider, die sich dem Grundsatz Werte orientierter Unternehmer und Führungskräfte verpflichtet fühlen oder sich verpflichten wollen:

EINFACH-WAHR-KLAR

Mich fasziniert diese Gruppe, weil es darin darum geht, grundsätzliche Werte in Wirtschaft und Gesellschaft neu zu etablieren, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten, jedem Menschen und der Natur gegenüber Wertschätzung zu zeigen und einfach ehrlich zu sein. Ganzheitliche Prinzipien. Unternehmer als Vorreiter einer besseren Welt für alle. Gerade jetzt, wo der Sumpf der schwarzen Schafe gerade aufgeräumt wird.

Wir haben letzte Woche offen und vielschichtig z.B. darüber diskutiert, was Menschen, die gestrauchelt sind, in ihrem Elend festhält und was man für sie und mit ihnen am besten tun kann, um ihnen da raus zu helfen, wenn sie das wollen. Unsere Sozialsysteme sind offenbar wenig dazu geeignet. Sie halten die Menschen eher in ihren Schwierigkeiten fest, da sie auf Almosen und Mitleid aufgebaut sind, statt auf effektiver Hilfe zur Selbsthilfe unter dem Primat der Eigenverantwortung. Die Opferrolle hat leider in unserer Gesellschaft eine hohe Akzeptanz. Nicht so die Stehaufmännchen und-weibchen. Das war einmal anders. In den Gründerjahren unserer inzwischen wieder gemeinsamen Republik.

Eigenverantwortung wird als Begriff oft missbraucht, um notwendige Hilfe nicht zu geben

Im Gegenteil, als Gründungsberaterin habe ich es hautnah erlebt, wie denen, die alles versucht haben, wieder aufzustehen und ihr Leben in die Hand zu nehmen, Steine in den Weg gelegt werden. Weil es für die Verwalter des Elends einfacher und bequemer ist. Und sie dadurch auch ihre Existenzberechtigung sichern. Was soll denn aus ihnen werden, wenn z.B. die Arbeitslosenzahlen drastisch zurückgehen? Sie würden ihre Arbeit verlieren. In diesem ganz natürlichen Eigennutz gefangen, können sie nur bedingt helfen. Das ist leider systemimmanent. Den Menschen kann man daraus keinen Vorwurf machen.

Die Politik und auch die Ämter berufen sich immer dann gern auf "Eigenverantwortung", wenn sie den Rotstift ansetzen wollen und müssen. Dabei wird leider nicht sinnvoll eingespart, sondern noch mehr verschwendet. Für völlig sinnlose Maßnahmen für Arbeitslose, die ihnen meist nichts bringen. Beschäftigungstherapie für Erwachsene...

Was können wir tun?

Woran liegt das? Wie kann Unterstützung für Arbeitsuchende effizient und effektiv gestaltet werden? Wie müsste das Ganze organisiert werden, damit die Fortbildungen und Umschulungen wirklich marktkonform und menschenkonform sind? Damit all die Maßnahmen wirklich zu neuen Jobs führen? Oder ist das Primat der Arbeit überbewertet? Geht es nicht eigentlich um Einkommen statt um Arbeit? Was kann ein Grundeinkommen für alle bewirken?

Letztlich gehört vor allem auch dazu, dass sich Unternehmer wieder auf die Werte der Gründerjahre und den Wert der Menschen besinnen. Dass der Anteil der menschlichen Arbeitskrat - und somit die klassischen Arbeitsplätze - immer weniger werden, ist das Ergebnis des technischen Fortschritts. Also macht es wenig Sinn, Altes zu erhalten zum Selbstzweck. Wir müssen nach vorn sehen und uns auf das rückbesinnen, was Deutschland einmal stark gemacht hat: gemeinsam anpacken! Vertrauen in unsere Innovationskraft und Qualitätsarbeit. Wertschätzung der Mitarbeiter und Kunden! Neidlose Anerkennung von Leistung und Erfolg.

Wohlstand für alle!

Wünschen wir uns nicht alle ein glükliches, erfolgreiches Leben? Ich denke schon. Es liegt an uns, das zu erreichen, ohne dass es auf Kosten anderer geht. Das ist möglich. MITEINANDER. Die Natur macht es uns vor: Leben und leben lassen. Es erfordert Umdenken in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Bei jedem Einzelnen. Wenn Sie diese Fragen auch umtreiben, sie als Selbstständiger oder mittelständischer Unternehmer ein goldenes Leben für alle aktiv mitgestalten wollen, dann machen Sie doch einfach mit! Knüpfen Sie auch Kontakte zu anderen Unternehmern, entwickeln Sie umsetzbare Ideen für unsere Zukunft, genießen Sie konstruktive Gespräche. Ich freue mich schon auf das nächste Regionaltreffen des Golden Life Club in Dresden nächste Woche.

27.04.2010

Wenn Wünsche wahr werden...

Letzte Woche war so viel los, dass ich einfach nicht zum Bloggen gekommen bin. Jahrestagung der Profitexter, 1. Badminton-Spiel nach Jahrzehnten mit Netzwerken, meine Premiere beim Golden-Life-Club-Treffen, und Pierre Franckh live in Dresden! Was für eine Woche...

Seit ich wieder in Dresden bin, jagt ein Event das andere. Hab offenbar viel nachzuholen ;-). Bevor ich zum Spieleabend in der "Triangel" aufbreche, aber noch schnell ein Post...

Ich fange mal hinten an: letzten Donnerstag mit erstaunlich vielen Menschen das Wünschen wieder reaktiviert. Klappt bei mir zwar ganz gut, aber hier und da vergesse ich, wie es geht. Je wichtiger mir etwas ist, desto weniger klappt es. Jetzt weiß ich endlich, warum. Pierre Franck - Schauspieler und neben Bärbel Mohr Lehrmeister im Glücklichsein durch Wünschen und Bestellen - sorgte für einen lehrreichen, unterhaltsamen Abend und so manchen Lacher. Der Typ ist so witzig und herrlich natürlich.

Nun gibt es in Sachen "ich wünsche mir alles, was ich brauche, mal eben zusammen" eine Menge Skeptiker. Sie glauben nicht daran, weil sie meinen, wenn sie sich einen Mercedes wünschen, fällt der im selben Moment einach vom Himmel. Das wird selten passieren. Ist ein bißchen naiv. Wäre auch ziemlich gefährlich! ;-)

Wenn aber jemand von Herzen einen Mercedes haben möchte und den Wunsch richtig aussendet, wird ihm vielleicht nach kurzer Zeit ein neuer Job angeboten. Dort bekommt er einen Mercedes als Dienstwagen. Oder irgendwer erzählt ihm, dass er einen solchen Wagen gewonnen hat und nun nicht weiß, wohin damit. Denn er hat sich gerade ein neues Auto gekauft. Wenn man dem Universum vertraut und den Jungs nicht ins Handwerk pfuscht, werden Wünsche auf die unglaublichste Art und Weise geliefert. Auf sowas würde man selbst gar nicht kommen. Ich habe es selbst oft genug erlebt.

Ich habe genau die Wohnung bekommen, die ich Monate vorher schriftlich in Stichworten beschrieben hatte. Ich habe mir gewünscht, mehr Freizeitaktivitäten wie Spieleabende, Federball usw. mit netten Leuten zu haben. Es hat lang gedauert, aber was mache ich derzeit alles? Ich hatte mir gewünscht, das endlich das Geld aus einem Rechtsstreit, den ich gewonnen hatte, eingeht. Noch am selben Tag! bekam ich eine Nachricht, ich möge meine Bankverbindung mitteilen, das Geld würde jetzt überwiesen. Und so zieht es sich schon seit Jahren durch mein Leben.

Klappt es immer und mit allem? Natürlich nicht. Grundsätzlich geht nur, was meinen eigenen freien Willen betrifft. Wer andere mit Wünschen manipulieren will, scheitert an deren freien Willen oder spätestens, wenn er mit dem Ergebnis nicht glücklich wird, weil der andere spürt, dass er manipuliert wurde. Drum achte auf deine Wünsche, sie könnten wahr werden!

Manchmal liegt es aber auch daran, dass wir so starke Glaubenssätze haben - z.B. "so ein Quatsch, als ob man sich einfach Lebenssituationen bestellen kann wie beim Versandhaus!" - oder "ich bin fett". Dann kann man sich noch so sehr einreden, schlank zu sein oder werden zu wollen. Der über Jahre eingemeißelte Glaubenssatz wird erst einmal siegen. Bis wir unsere Glaubenssätze ändern. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Für mich am effektivsten: NLP.

Wichtig beim erfolgreichen Wünschen oder Bestellen ist,
  • locker bleiben und vertrauen (ist am einachsten, wenn man mit kleinen sachen anfängt),
  • positiv und in der Gegenwart formulieren (ich habe, ich bin... nicht ich wünsche mir..., denn dann wird es ewig ein Wunsch bleiben!),
  • loslassen, den Wunsch am besten vergessen (vielleicht vorher auschreiben für eine eindeutige Beweislage ;-))!
Wunschhilfe gibt es hier:





Viel Spaß und Erfolg beim Wünschen und Glücklichsein! :-) Ich geh jetzt spielen...

01.04.2010

Die Zeitschrift der Zukunft - digital "TVMag"?

Interessante Zukunftsvisionen, wie die Zeitschrift von Morgen aussehen könnte, hat das amerikanische Lifestyle-Magazin VIVmag (Quelle: Newsletter marketing-trendinformationen.de):

In einer Zeit, in der Zeitungen und Zeitschriften unter rückläufigen Verkaufszahlen leiden, gleichzeitig Online-Videos und Ebooks die Herzen der Menschen und Märkte erobern, kann es nur eine Lösung geben: die "Flucht" nach vorn! Da müssen sich die Verlage etwas einfallen lassen. VIVmag ist dabei und entwickelt ein neues Format einer rein online publizierten Zeitschrift. Die Magazinartikel werden durch kurze Videos eingeleitet. Wie das aussehen kann, zeigt - natürlich - ein Video:



VIV Mag Interactive Feature Spread - iPad Demo from Alexx Henry on Vimeo.


Wie gefällt Ihnen diese Magazin-TV-Mischung? Schreiben Sie hier Ihren Kommentar!

30.03.2010

Suchmaschinen - Selbstbetrug: Warum Googlen Ihre SEO Ergebnisse verzerrt

Also, ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber meine Kollegen und ich suchen uns ab und zu selbst bei Google. Einfach, um mal zu sehen, wo wir so stehen. Ob wir gefunden werden und unter welchen Keywords. Gerade, wenn ich an meiner Website und am SEM (Suchmaschinenmarketing) gefummelt habe, interessiert mich natürlich, wo ich bei Google erscheine.

Ab sofort werde ich nicht mehr leichtsinnig googeln.

Heute las ich in einem Marketing-Newsletter, welche Konsequenzen die neue angepasste Google-Suche hat. Ehrlich, ich habe mir darüber bisher keine Gedanken gemacht. Außer, dass ich dieses angepasste Zeugs nicht mag, weil ich ja da nicht finden kann, was ich wirklich suche. War zumindest meine erste Reaktion. Ich mag keine vorgefilterten Informationen, wenn ich recherchiere.

Darum geht es: Was Google sich auch immer dabei denkt: es zeigt uns jetzt nur noch Suchergebnisse an, die unserem Suchverhalten entsprechen. Egal, ob wir bei Google eingelogged sind oder nicht. Das heißt,

  • suchen wir unser Unternehmen selbst, erscheint es bei uns immer weit oben im organischen Ranking. Aber nur bei uns! Das sagt nichts darüber, wo unsere Kunden uns finden. Wir sehen also, was wir sehen wollen: uns auf Nummer 1 bei Google! ;-) Unsere Kunden, die uns so sehen sollten, sehen indessen etwas völlig anderes. Nämlich das, wonach sie üblicherweise suchen. Wahrscheinlich suchen sie nicht täglich nach uns. Das ist die bittere Realität :-(
  • um Suche zu personalisieren, werden die Nutzerdaten (IP-Adresse Ihres PCs und Suchverhalten) über Cookies gespeichert. Der Datenschützer bekommt dabei schonmal akute Atemnot. Denn die IP-Adresse ist fast wie eine Personalausweisnummer für Ihren Computer - und damit für dessen Besitzer - im Netz. Die Google-DatenKrake in Aktion.

Macht da SEO und SEM überhaupt noch Sinn?

Siiicher dat. Jetzt kommt das in den Mittelpunkt, was die Guten der SEO-Gilde schon länger raten: so genannte Longtail-Keywords nutzen. Also Keywords, die aus mehreren Worten, sogar einem ganzen Satz bestehen. So, wie Menschen eben oft tatsächlich suchen.

Zum Beispiel suchen manche vielleicht nach "Werbetexter". Ein verzweifelter Unternehmer auf Kundensuche nach mehreren Enttäuschungen mit den Werbeergebnissen von Wald-und-Wiesen-Werbetextern tippt vielleicht "Werbebrief, der wirklich verkauft" oder "Verkaufstexter für XY-Branche gesucht" ein. Lange Keywords haben noch einen Vorteil: Sie beschreiben besser als ein allgemeines Keyword, was Sie für Ihre Kunden tun. Aus Kundensicht.  

Stellen Sie sich einfach vor, wonach Sie suchen würden, wenn Sie sich finden wollten! Sie bekommen dadurch gezielten, vorqualifizierten Traffic, der besser konvertiert. Also Suchende im Web, die auch wirklich bei Ihnen kaufen. Denn was letztlich zählt, ist nicht die Besucherzahl, sondern die Conversionrate Ihrer Website. Das freut wiederum Sie, die etwas verkaufen möchten. Und mich, weil ich als Verkaufstexterin ewig predige: nicht allein Traffic, sondern vielmehr Klickraten und Conversion = Umsatz sind entscheidend.

Und was ist mit Datenschutz?

Wenn Sie nicht möchten, dass jemand weiß, wonach Sie suchen. Oder dass Ihre Suche überhaupt personalisiert und Ihre Daten gespeichert werden, können Sie folgendes tun:

  • legen Sie in Ihrem Browser (Optionen/ Extras) fest, dass bei jedem Schließen des Browsers sämtliche Cookies gelöscht werden. Zum Beispiel bei Firefox ganz einfach.
  • Vor jeder Google-Suche nach Ihrem Unternehmen Cookies löschen.
  • Alternative Suchmaschinen wie Forrestle oder Meta-Suchmaschinen nutzen.
  • Bei der Google-Suche rechts oben unter "Webprotokoll" die Personalisierung einfach abschalten.
Insider-Infos:


Mehr dazu finden Sie im Newsletter "Werbepraxis aktuell" http://www.werbepraxis-aktuell.de/newsletter.html

weitergehende Tipps gibt´s z.B. hier:
http://seo-marketing-blog.de/goatix/personalisierte-google-suche-fuer-alle/

und hier
http://www.cemper.at/seo-knowhow/personalisierte-google-suche-fur-alle

25.03.2010

Wie ein fiktives Gespräch Ihre Verkaufszahlen explodieren lässt

Womit ködern Sie die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kunden? Banale Langweiler wie "wir möchten Ihnen heute unser tolles XY-Produkt empfehlen" oder "Wir möchten, dass Sie..." oder "Kennen Sie schon unser neues..." in Werbetexten sind tödlich. So gewinnen Sie keine Kunden.  
Alles entscheidend ist die Antwort auf die Frage: Was will Ihr Kunde wirklich?


Fragen Sie ihn! Geht das nicht - klinken Sie sich in sein Kopfkino ein!  Stellen Sie sich den durchschnittlichen Vertreter Ihrer Zielgruppe vor. Idealerweise kennen Sie jemanden, der genauso ist. Denken Sie an diese Person.
  • Was geht dieser Person an einem normalen Tag üblicherweise durch den Kopf?
  • Welche Sorgen hat er?
  • Was macht ihm Freude, wovon träumt er?
  • Welche Situationen erlebt er?
Bezogen auf Ihr Angebot:
  • Wie steht er dazu?
  • Wie steht er zu dem Thema im Allgemeinen?
  • Was hält ihn nachts wach?
  • Welches Problem kann Ihr Produkt für ihn lösen? usw.
Fangen Sie ein Gespräch mit ihm an! Gehen Sie im Kopf Ihres Kunden spazieren, um herauszufinden, welchen Monolog er den ganzen Tag über und in bestimmten Situationen (bezüglich Ihres Produktes) führt. Welche Bedürfnisse erfüllt Ihr Produkt? Womit packen Sie ihn? Wenn Sie es schaffen, mit Ihrem Verkaufstext den Monolog des potenziellen Kunden in einen Dialog mit Ihnen zu verwandeln, geht Ihre Response durch die Decke!!!
 

16.03.2010

Horror pur - und Sie mittendrin: Der Leinwandheld telefoniert - Ihr Handy klingelt

Stellen Sie sich vor, Sie sehen sich im Kino einen Horrorfilm an. Ihr Herz rast vor Aufregung. Sie sind völlig angespannt, was als nächstes passiert. Der Hauptdarsteller auf der Flucht vor dem Bösen greift für den letzten Notruf zum Telefon,...
Und - Ihr Handy klingelt!


Erschrocken?


Nein, da stört Sie niemand unerwünscht. Im Gegenteil: Sie werden direkt von der Leinwand aus angerufen. Ihre Hilfe ist gefragt! Sie sind der rettende Held. Unglaublich, aber wahr! Wollten Sie nicht schon manchmal in einen Film hineinspringen und die Handlung mitgestalten, den Ausgang der Geschichte ändern? Das können Sie jetzt durch modernste Spracherkennungs-Software. 


Spielen Sie im nächsten Horrorfilm mit! Das Kino der Zukunft ist interaktiv.


Die Technik macht´s möglich: Küftig können Sie im Kino von Ihrem Sitz aus direkt Einfluss auf das Filmgeschehen nehmen. Die Zeiten, in denen es sich schickte, das Handy im Kino auszuschalten, sind vorbei. Im Gegenteil: Handy ausdrücklich erwünscht zum aktiven Mitspielen im laufenden Film.


Die Werbeagentur Jung von Matt hat dazu einen Spot gedreht:





Mittendrin statt nur dabei!

Natürlich lässt  das die Fantasie der Werbewirtschaft sprühen! Welch unbegrenzte Möglichkeiten entwicklen sich aus dieser Technik? Individuelle Werbebotschaften, wo immer Sie gehen und stehen... Bequeme Bewirtung auch im Kino am Platz: Popkorn alle? Kein Problem. Einfach per Handy ordern. Vielleicht werden Sie auch direkt im Film angerufen, ob Sie etwas wünschen - wie im restaurant ;-)) 

Wir dürfen gespannt bleiben, welche neuen Möglichkeiten der interaktiven Verbrauchertipps und Ideen für individuellen Kundenservice daraus entstehen. Wie immer hat auch diese Medaille zwei Seiten.

Quelle: Werbepraxis Aktuell

15.03.2010

30 % Frauenquote bei der Telekom (warum nicht 50 %?): Diskriminierung für ein besseres Image


Liebe Telekom und Befürworter dieses Quoten-Schwachsinns:
das ist gut gemeint, aber völlig am Ziel vorbei. So lange Frauen als besonders förderwürdig angesehen werden, ist das Frauenbild reichlich verzerrt. Wir sind weder minderbemittelt und schwach noch vom Aussterben bedroht.

Wir sind mindestens ebenso intelligent und leistungsfähig wie Männer. Unsere Stärken liegen sinnvollerweise auf anderen Gebieten als bei Männern. Sonst gäbe es auch nicht zwei Geschlechter. Dass Frauen einfühlsamer und diplomatischer als Führungskräfte sind, durch Intuition manches einfacher und weitsichtiger regeln können als Männer, ist kein Geheimnis. Dafür setzen sich Männer besser durch, wenn es hart auf hart kommt und bewahren leichter einen kühlen Kopf. Die Mischung macht´s und nicht die Gleichmacherei! Hand in Hand würde diese wundervolle Kombination sicher viele Unternehmen deutlich nach vorn bringen.

Ich bin überzeugt, dass im gerade beginnenden Zeitalter der weiblichen Energien ohnehin weibliche Qualitäten zunehmend gefragt sind. Dazu braucht es keine Quoten. (Oder dienen die dazu, den weiblichen Ansturm auf die Führungsetagen zu begrenzen? http://ow.ly/1ljHE ;-))

Wenn wir Quoten nötig haben, um Karriere zu machen, heißt das doch, wir wären nicht in der Lage, es durch unsere Leistung zu schaffen. Und das ist Blödsinn. Vielleicht wäre es sinnvoll zu bedenken, dass Frauen - vor allem Mütter - notwendigerweise gute Managerinnen mit besonderen Führungsqualitäten z.B. in Sachen Personal sein müssen. Wir haben andere Strategien als Männer. Nicht minder überzeugend. (Sonst wäre die Ehe schon ausgestorben ;-))

Männer sind anders - Frauen auch. Und gerade diese sich wundervoll ergänzende Mischung verschiedener Fähigkeiten sollte die Personalauswahl bestimmen und nicht das Geschlecht.

Eine Frauenquote ist Frauen-Diskriminierung.... read more

12.03.2010

Missbrauch sozialer Netzwerke: Vorsicht beim Twittern!





Aktionen wie "Bitte raub mich aus" oder die verfrühte Bekanntgabe des Ergebnisses bei der Wahl des Bundespräsidenten 2009 haben gezeigt: Unüberlegtes Twittern kann richtig Ärger machen. Was, wenn erst bewusst falsche Meldungen oder Firmeninterna fröhlich gezwitschert werden?

Auch Büros werden gern übers Wochenende ausgeraubt. Nicht nur wegen der verkaufbaren Technik. Vor allem Daten sind heute eine beliebte Ware, wie die Steuersünder-CD offenbarte.

In den USA regen sich erste Bedenken, ob das Twittern von Unternehmen (Corporate Tweets) nicht gegen die Regeln des SEC (der U.S. Börsenaufsicht) verstößt. Wie leicht ist es, verbotene Insiderinformationen über Unternehmen und Börsendeals durch soziale Netzwerke zu lancieren! Durch Aktienempfehlungen Kurse zu manipulieren. Oder noch schlimmer: Falschmeldungen und Gerüchte in die Welt zu setzen, die direkt Aktienkurse, Kreditentscheidungen und Kunden-Lieferanten-Beziehungen tangieren?


Simple Tweets wie: "wir haben einen neuen Papierlieferanten. Jetzt muss ich nicht alles doppelt machen, weil nichts mehr verschmiert." bei einer weltbekannte Druckerei kann für den bisherigen Lieferanten böse Folgen hinsichtlich des Börsenkurses, aber auch bei aktuellen Krediten haben. Denn die Botschaft lautet: XY hat seinen größten Kunden verloren.

Soziale Netzwerke haben schon bewiesen, dass Bewertungen durch Verbraucher auch große Unternehmen in die Knie zwingen. Über Fake-Accounts bei Twitter und Co kann, wer die kriminelle Energie dazu oder persönliche Vorteile davon hat, Existenzen zerstören. Jede Medaille hat zwei Seiten. Seien Sie wachsam, wer was in Ihrem Unternehmen twittert und briefen Sie Angestellte und externe Dienstleister genauestens, was getwittert werden darf. Die Auswirkungen sind sicher je nach Unternehmensgröße und Marktbedeutung unterschiedlich. In jedem Fall ist es ein Fehler, die Macht dieser Werkzeuge zu unterschätzen.

Hier einige Snapshots als Beispiele:


Bombendrohung


Twitter zum Montag




Ärger über Twitter-Leck bei der CDU