03.12.2011

So bringen Sie Ihre (Verkaufs-)Botschaft auf den Punkt

Eines meiner Redeprojekte bei den Toastmasters Dresden stellte mir die Aufgabe: "Bringen Sie es auf den Punkt". Es galt, meine Botschaft mit möglichst wenigen, treffenden Worten überzeugend zu vermitteln.

Das erfordert einige Denk- und Recherchearbeit. Mein Vorteil: Als Verkaufstexterin ist das meine tägliche Herausforderung. Nach meiner Rede kam mir die Idee: Das könnte meinen Lesern helfen! Denn...
Obwohl seit Jahrzehnten durch Responsequoten widerlegt, hält sich dieses Gerücht hartnäckig:
"lange Texte liest keiner". 


Wie kommt es, dass dann ganze Bücher gelesen werden?


Aha. Ich höre Sie denken: "Das ist doch etwas anderes!" - Ist es das?

Ist es nicht. Gähnen Sie bei einem Buch nach den ersten 10 Seiten, werden Sie es höchtwahrscheinlich nicht zu Ende lesen. Ist der Schreibstil klar, aktiv, spannend und unterhält Sie - fällt es Ihnen schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Stimmt´s?

Genauso ist es mit Werbetexten bzw. Verkaufstexten. Packen Sie Ihren Leser mit den ersten Zeilen! Sonst ist es einerlei, was und wieviel danach noch kommt.

Wie schreiben Sie fesselnde, überzeugende "Longcopy" (mehrseitige Verkaufstexte)?


Ob Rede oder Werbetext - die Prinzipien sind die selben:

- die Botschaft/ das Ziel der Aussagen muss klar sein
- Aussagen sollen gegliedert sein
- Feststellungen sind zu beweisen
- kurze Sätze, einfache und aktive Sprache, treffende Formulierungen
- der Funke muss überspringen

Langatmige Reden langweilen. Langatmige Werbetexte/ Verkaufstexte auch.

Doch VORSICHT: lang und langweilig sind nicht dasselbe!


Faustregel: Schreiben Sie so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig!

Das bedeutet: Inhaltlich muss Ihr Verkaufstext alle relevanten Informtionen enthalten, die den Leser zu einer positiven Kaufentscheidung führen. Die Aussagen selbst formulieren Sie kurz und knackig. Gliedern Sie Ihren Text durch verheißungsvolle Zwischenüberschriften.

Erleichtern Sie den Lesefluss durch gezielte Hervorhebungen. Aber sparsam!

So bringen Sie es auf den Punkt


Schreiben Sie in einfachen Worten, die jeder versteht. Schreiben Sie in kurzen Sätzen. Dabei dürfen Sie auch ausnahmsweise großzügig mit der Grammatik umgehen. Nutzen Sie hin und wieder unvollständige Sätze und vereinfachten Satzbau, wenn es Ihren Text knackiger macht. Streichen Sie blumige Adjektive! Verwenden Sie stattdessen aktive Verben.

Beispiel:
statt: "das handwerklich gefertigte, kunstvoll geschnitzte, rot bemalte, stabile, hölzerne Tischbein"
besser: "Das Tischbein besteht aus Holz und ist sehr stabil. Es ist rot. Handwerker schnitzten das Tischbein kunstvoll von Hand."

Sagen Sie es treffender!


Nutzen Sie den Thesaurus Ihres Textprogramms, um Synonyme und treffendere Formulierungen zu finden.

Beispiel:
statt: Entdecken Sie das "Geheimnis"...
alternativ: "Mirakel", "Mysterium", "Rätsel", "Wunder", "Phänomen" oder "Bringen Sie Licht ins Dunkel..."

Gehen Sie Ihren Text immer wieder durch. Versuchen Sie, die Aussagen mit noch weniger Worten zu formulieren. Finden Sie jeweils das treffendste, aussagestärkste Wort. Nützliche Helfer dabei sind der Duden sowie Synonym-Wörterbücher* wie "Sag es treffender" von A.M. Textor oder "Der deutsche Wortschatz" von Dornseiff (auch mit CD zu haben). Unerlässliche Helferlein für uns Verkaufstexter. Eine gute Hilfe ist auch OpenThesaurus online.

Die Mühe lohnt sich. Das wird Ihnen der wachsende Erfolg Ihrer Mailings zeigen. Denn mit Köpfchen formulierte Verkaufstexte sind lang, aber nie langweilig. Sie sind individuell. Sie heben sich angenehm von den tausendfach kopierten Werbetexten in Internet ab. Und das Wichtigste: Ihre Texte überzeugen Ihre Leser zum Kauf.

Viel Spaß und Erfolg dabei!

*Hinweis: Ulrike Gerloff ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.

28.11.2011

Splittest für E-Mail Text: Nur auf Hilfsbereitschaft sollten Sie nicht bauen

Ich habe gerade die Headline "Ich brauche Ihre Hilfe" getestet gegen die konkrete Frage, wo es in einem bestimmten Bereich gerade "hakt".

Meine Erkenntnisse aus diesem Splittest:

1. Der Beweis für die alte Weisheit: Eigennutz/ Kundennutzen geht vor Interessen des Anbieters
2. Eigennutz geht im "Ernstfall" eben doch vor Altruismus
3. Was in Amerika funktioniert, kann in Deutschland voll in die Hose gehen

Ausgangspunkt:

Die Betreffzeile der E-Mail "I need your help" fiel mir dieses Jahr bei amerikanischen Kollegen immer wieder auf. Einer nach dem anderen nutzte diese E-Mail-Betreffzeile. Ich wunderte mich darüber. Denn der Kundennutzen, der zur Öffnung dieser E-Mail beitragen sollte, war nur tiefenpsychologisch erkennbar: Altruismus (Gutes tun, helfen wollen).

Ich stellte bei mir selbst zwei Reaktionen fest:

  1. Ich dachte: Warum sollte ich?
  2. Wie könnte ich helfen - meinen Rat braucht der bestimmt nicht. Ist ja schließlich mein Experte.
  3. Meine Bereitschaft, die E-Mail zu öffnen und zu erfahren, wie ich helfen kann, war bei den Absendern höher, denen ich mich persönlich näher fühlte. Also Experten, deren Informationen ich schon sehr lange verfolge und die sich nahbar und menschlich präsentieren.
  4. Trotz meines Helfersyndroms klickte ich die meisten dieser Anfragen weg.
In Amerika muss es besser funktioniert haben, sonst hätten nicht so viele Marketer mit dieser E-Mail-Betreffzeile gearbeitet. Also wollte ich das selbst einmal testen. Die Zielgruppe ist bei mir ähnlich wie bei den Amerikanern, die ich lese. Nur meine Liste ist nicht so riesig. Gesagt - getan.

Mein nicht repräsentativer Mini-Splittest ergab:

Die Betreffzeile "Ich brauche Ihre Hilfe" brachte 50 % Klickrate.
Die Betreffzeile, die nach dem konkreten Problem fragt, 33,33 %.

ABER:

Die "Hilfe"-Betreffzeile hatte eine Öffnungsrate von 10,53 %. Die andere 31,58 %!!!
Der Sieger stand eindeutig fest: Die nominalen Klicks waren durch die dreifach höhere Öffnungsrate bei der zweiten E-Mail 100 % höher als bei der ersten. Mehr Einzelklicks lassen eine höhere nominale Conversion erwarten.

Das zeigt außerdem: Nicht nur auf die Quoten schielen, sondern die nominalen Zahlen betrachten!

Mein Tipp für Ihr E-Mail-Marketing:

Wenn Sie selbst die Hilfe Ihrer Kunden brauchen (z.B. eine Umfrage machen): sprechen Sie die Probleme des Kunden an! Zeigen Sie ihm seinen Vorteil, wenn er Sie unterstützt. Auch zur Unterstützung anderer (Weihnachtszeit ist Spendenzeit): Sagen Sie Ihrem Empfänger, was er von seiner Hilfe hat.

Grundsätzlich sind Menschen hilfsbereit. Deshalb ist es wichtig, dafür Anerkennung zu zollen, emotionalen Nutzen und ggf. auch materielle Vorteile des Helfens klar zu zeigen. Nur auf die Tränendrüsen drücken reicht heute nicht mehr. Das versuchen schon alle anderen ;-).

Weitere Gründe, warum bei meinen Empfängern der Hilferuf nicht so gut ankam, könnten sein:
  • Versandzeitpunkt ungünstig,
  • angespannte wirtschaftliche Gesamtsituation,
  • es ist gerade die Zeit der zahllosen Spendenaufrufe,
  • der Mensch ist sich selbst einfach am nächsten,
  • keine klare Bitte um Hilfe,...
Was meinen Sie? Bitte helfen Sie mir! ;-) Ich freue mich auf Ihren Kommentar und eine rege Diskussion dazu.

Übrigens...

Mit einem professionellen Autorespondersystem wie Automail_CR können Sie solche Splittests ganz einfach selbst durchführen.

18.11.2011

Warum Sie Garantien und Boni vergessen können


Kürzlich sah ich einen Spielfilm, indem es um einen jungen Firmenchef ging. Er war völlig unerfahren und sollte nun die marode Firma seines Vaters retten.

Also machte er sich auf, alte Kunden zu aktivieren und neue zu überzeugen, seine Bremsklötze zu kaufen. Er fuhr durch die ganze USA. Er war nicht gerade ein Verkaufstalent, lernte aber mit der Zeit dazu. Als er endlich kurz vor einem Verkaufsabschluss war, sagte der Kunde wieder: NEIN! Seine Begründung:

"Bei dir fehlt die Garantie!"

Der Jungverkäufer sagte: "Wir geben doch eine Garantie auf alle Teile."
Der Kunde: "Aber das steht nirgends drauf! Bei allen anderen Anbietern steht es groß auf der Verpackung: GARANTIE! Bei Euch nicht. Das kriege ich nicht verkauft. Eine Garantie gibt den Käufern Sicherheit und Vertrauen."

Mhm. Der junge Mann dachte nach und entgegnete: "Aber warum sollen wir eine Garantie auf unsere Packungen drucken?! Was ist eine solche Garantie wert? Unsere Bremsklötze haben eine so hohe Qualität, die brauchen keine Garantie.

Die SIND eine Garantie!"

Das Argument zog.

Diese Filmszene hat mich an die gängigen Onlinmarketing-Strategien erinnert. Auch ich habe Ihnen geraten: Geben Sie Garantien! Das schafft Vertrauen. Geben Sie Boni als Kaufanreiz! Und grundsätzlich ist das nach wie vor richtig. Die Frage ist:

  • Was ist Ihre Garantie wert?
  • Halten Sie, was Sie versprechen?
  • Was ist Ihr Produkt wert?
  • Hält Ihr Produkt, was Sie versprechen?
  • Wie groß ist Ihr Vertrauen in Ihr eigenes Produkt?
  • Braucht es wirklich eine Garantie?
  • Müssen Sie wirklich immer mehr und mehr Boni drauflegen, damit Sie Ihr Produkt verkauft bekommen?
Raus aus der Garantie- und Boni-Schlacht!

Manchmal muten die Verkaufsseiten im Internet an wie ein Wettbewerb der Anbieter um die meisten Boni. Mal aus dem Nähkästchen geplaudert: Je geringer der Wert eines Angebotes ist, desto höher muss der Wert der Boni sein! Eine Daumenregel.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Nämlich beispielsweise, wenn ein vergleichsweise hochpreisiges Produkt verkauft wird, bei dem der Wert für den Käufer schwer einschätzbar ist; wie z.B. beim Coaching.

Da diese Vermarktungsstrategien längst kein Geheimnis mehr sind, finden Sie heute bei all und jedem Garantien. Die potenziellen Käufer rechnen damit. Sie setzen voraus, dass es eine Geld-zurück-Garantie oder ähnliches gibt.

Wir fahren alle mehr oder weniger auf Sicherheit ab. Aber wenn jeder eine Garantie abgibt, wirkt es abgedroschen. Die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen sinken. Es wird normal. Langweilig.

Nichts für unser Belohnungssystem.

Ein weiterer Grund spricht für den bewussteren Umgang mit diesen Verkaufswerkzeugen: die Funktionsweise unseres Gehirns.

Unser neuronales Belohnungssystem wird durch Garantien und Boni angesprochen. Das ist ja die Absicht. Sie haben es vielleicht schon selbst erlebt: wer ständig gelobt und belohnt wird, wird träge. Bekommt man als Schokojunkie für jede Kleinigkeit als Belohnung Schokolade, kann man sie bald nicht mehr sehen.

Überreizungsgefahr!

Die Hirnforschung bestätigt unsere Lebenserfahrung: Um motiviert zu sein, braucht unser Gehirn Abwechslung und Neues. Überraschungen.

Meine Empfehlung: Überraschen Sie! Indem Sie auf Garantien und Boni auch einmal verzichten. Argumentieren Sie diesen Verzicht ruhig in Ihrem Verkaufstext mit der Qualität Ihres Produktes. Wenn sie es hergibt ;-)

Setzen Sie starke Kaufanreize wie Garantien und Boni sparsam und bewusst ein. Nur dann wirken sie wie gewünscht. Sie wissen ja, anders sein als alle anderen ist die Grundlage echter Marketingerfolge.

27.10.2011

Vorsicht mit Erfolgszahlen auf Webseiten: Das Finanzamt rechnet mit

Erfolgreiche Verkaufstexte leben von realen Beispielen für den Nutzen des beworbenen Angebotes.

Als Beweis für den Produktnutzen dienen auch konkrete Zahlen. Einerseits über die Erfolge und Ergebnisse, die durch ein Produkt oder eine Leistung bereits erzielt wurden (Kundennutzen). Aber auch als Nachweis dafür, wie viele andere Kunden dieses Produkt schon schätzen (Vertrauen).

Dabei sollten Sie selbstverständlich reale, nachweisbare Daten und Fakten nutzen. Keine Fantasiezahlen. Nicht nur aus moralischen Gründen...

Nur beweisbare Daten schaffen Glaubwürdigkit


Im Bereich "Geld verdienen im Internet" und bei vergleichbaren Offerten wird gern mit (angeblich) erzielten Einkommen gearbeitet. Die sind für Durchschnittsverdiener beeindruckend. Sie suggerieren, dass der Käufer ähnliche Ergebnisse erzielen kann, wenn er dieses Produkt kauft.

So lange die Einkommensangaben belegbar sind - ok. Dann stimmen sie hoffentlich auch exakt mit den Angaben in der Steuererklärung des Anbieters überein. ;-)

Wenn Sie sich mit falschen Zahlen brüsten...

...ist nicht nur Ihre Geschäftspraktik zweifelhaft. Sie belügen schließlich Ihre Kunden. Und es könnte deshalb Ärger wegen unlauteren Wettbewerbs geben. Woran wohl kaum jemand bei der Offenbarung von Einkommen oder Kundenzahlen im Internet denkt:

Ihr Finanzamt beobachtet Sie - online!

Ihr Finanzamt sieht unter Umständen Ihre Einkommensangaben in Ihrer Werbung. - Und denkt sich etwas dabei! Es prüft Ihr Unternehmen auf Steuerehrlichkeit. Haben Sie in Ihrer Werbung mit einem Monatseinkommen von 25.000 € geprahlt, aber nur 500 € verdient, kann es teuer werden.

Letztlich müssen Sie im Falle einer Betriebsprüfung nachweisen, dass Sie ein geringeres Einkommen hatten, als Ihre Werbung vorgaukelt.

Das gilt auch für völlig seriöse Preisangaben auf Ihrer Webseite. Daraus schätzt sich Ihr Finanzamt mittels ergänzender Angaben bei der Betriebsprüfung Ihr Einkommen zusammen und vergleicht es mit Ihrer Steuererklärung. Siehe hierzu handwerk.com

Ihre Veröffentlichungen ergänzen (ungewollt) Ihre Steuererklärung

Nach den aktualisierten Methoden der Betriebsprüfung werden auch Ihre Pressemitteilungen, Pressemeldungen und Veröffentlichungen auf Ihrer Webseite (und in sozialen Netzwerken???) mit einer speziellen Software durchforstet. Die Ergebnisse werden mit Richtzahlen und Ihren Angaben in der Steuererklärung abgeglichen, um möglichen Steuersünden auf die Schliche zu kommen. Holzauge sei wachsam!

Überlegen Sie sich deshalb genau, was Sie über Ihre Erfolge im Internet veröffentlichen. Es lohnt sich aus vielen Gründen dabei absolut ehrlich zu bleiben und auf vollmundige Erfolgsstories zu verzichten:
  • Ihre Kunden vertrauen Ihnen und schätzen Ihre Ehrlichkeit.
  • Sie kollidieren nicht mit dem UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb).
  • Sie entgehen dem Betrugsverdacht.
  • Sie ersparen sich Steuerzahlungen auf Einkommen, die Sie niemals hatten.
  • Sie schlafen nachts ruhig mit reinem Gewissen ;-)

13.10.2011

Laufen sich Social Media tot?

Kürzlich offenbarten Nutzerstatistiken das nachlassende Interesse der User an Facebook, Twitter & Co. Gleichzeitig wächst langsam das Interesse der Unternehmen an der Nutzung der sozialen Kommunikationskanäle für PR und Werbung.

Läuft das unternehmerische Interesse an Social Media ins Leere?

Social Media ist längst in der Normalität angekommen. Es geht nicht um einen Hype. Sondern darum, dass die Sozialen Medien gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen verändern. Die Frage nach dem "Ob" stellt sich nicht mehr. Nur noch, nach dem "Wie".

Wenn ich mein eigenes Nutzerverhalten beobachte, kann ich die rückläufige Nutzung sozialer Medien zur Information und zum Austausch als Userin teilweise bestätigen. Denn die intensive Kommunikation über mehrere Netzwerke ist zeitaufwändig und erfordert ständig frische Kreativität. Manchmal wird es sogar langweilig, wenn der Austausch mit "Freunden" ins Belanglose abgleitet. Und doch bin ich fast täglich "drin".

Gleichzeitig nutze ich Soziale Netzwerke für meine Unternehmenskommunikation. Ich sehe Social Media also aus zwei Perspektiven. Ist es denn sinnvoll, bei immer geringerer Aufmerksamkeit für die Veröffentlichungen überhaupt als Unternehmen in Social Media zu investieren? Ich meine: JA!

Warum sich Social Media Marketing auch für Sie lohnt

 Der Inhalt der Kommunikation ist entscheidend. Auch der Grad der persönlichen Bindung, die durch eine Online-Vernetzung aufgebaut wurde. Mit wem ich öfter direkten virtuellen Austausch pflege, dem fühle ich mich auch näher und beachte ihn mehr.

Und so geht es auch Ihren potenziellen oder schon vorhandenen Kunden. Sie schaffen über den Dialog eine virtuelle und doch persönliche Bindung zu Ihrem Markt. Sie machen den Boden für Ihre Verkaufsbemühungen fruchtbar. Kundenservice über Soziale Netzwerke ziehen Verbraucher der telefonischen Betreuung immer mehr vor.

Das ist Marketing!

Marketing schafft die Voraussetzung dafür, dass Ihre Angebote gekauft werden. Idealerweise, ohne dass Sie offensiv verkaufen müssen.

Kontinuität scheint mir für Social Media Aktivitäten wichtig zu sein. Sonst gilt wie im wahren Leben: Aus den Augen - aus dem Sinn. Eine weitaus größere Rolle als die Quantität spielt aber immer noch die Qualität. Besonders, wenn Unternehmen kommunizieren.

Die Commuity erwartet
  • nützliche, neue Informationen, 
  • direkte Hilfe und Antwort auf Fragen,
  • Vorteile durch die virtuelle Verbindung,
  • Spiel, Spaß, Spannung, Unterhaltung,
  • persönlichen, authentischen, direkten, Hierarchie übergreifenden Dialog,
  • frische Impulse für das eigene Denken und Handeln, 
  • offenen, persönlichen Austausch zu aktuellen Themen
 auch (und vor allem) wenn sie für das Unternehmen gerade unangenehm sind. Ehrliche, offene Kommunikation als Person (Chef, Mitarbeiter) statt als anonymes Unternehmen schafft Vertrauen und Sympathie.

Paradigmenwechsel in der Kommunikation

Heute geht es nicht mehr darum, seine Identität im Web zu finden, sondern sich einzigartig zu positionieren. Sich durch Alleinstellungsmerkmale von anderen Anbietern im Netz abzuheben. Denn letztlich bestimmen nicht mehr Sie als Unternehmen Ihr Image, sondern die Meinung der Community.  Egal, ob Sie selbst in Sozialen Netzwerken aktiv sind oder nicht. Es wird über Sie geredet!

Verbraucher üben über Social Media Druck auf Unternehmen aus. Auch auf die Politik. Nur unsere Politiker interessiert das (noch) wenig, wenn wir uns im Netz mit oder über ihr Tun austauschen. Sie bekommen ihr Geld auch, wenn wir Bürger nicht mit ihrem Tun einverstanden sind. Anders als Unternehmen.

Über Nacht reich werden mit Facebook?

Es ist strittig, ob Verkauf überhaupt in die Sozialen Netzwerke gehört. Ich denke schon, dass auch für konkrete Angebote geworben werden darf und sollte, wenn es zum Thema und der Community passt. Aber bitte: kein platter, aufdringlicher Vertrieb! Es kursieren da gerade große Versprechungen, schnell mit Facebook reich zu werden. Ich habe dafür noch keine Beweise gesehen. Im Gegenteil.

Sie machen sicher mehr Umsatz durch die Nutzung Sozialer Netzwerke. Doch das braucht "Geduld und Spucke". Wenn Sie Ihre Angebote in Sozialen Netzwerken bewerben möchten, tun Sie es subtil und nähern Sie sich langsam an die potenziellen Käufer an. Sonst zerstören Sie die Kaufbereitschaft und das Interesse an Ihrem Unternehmen schon im Keim. Vielleicht bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel. Aus der bisherigen Erfahrung würde ich es nicht darauf ankommen lassen.

Verkauf ist in Sozialen Netzwerken nicht das Ziel und nicht gefragt, sondern aktiver, lebendiger Austausch - ohne Druck. Kurz gesagt, die Mischung macht´s. Ich glaube, es gibt viele gute Ansätze für Social Media Aktivitäten. Auch ein gewisses Grundgerüst, das wichtig ist.

Aber es gibt sicher nicht DIE Social Media Strategie für Unternehmen.

Denn wie in allen anderen Marketing-Kanälen muss die Kommunikation auch in Sozialen Netzwerken auf die Branche, die Angebote und die Zielgruppe usw. abgestimmt sein. Es gibt kein Allheilmittel Social Media Strategie. Dem, der Ihnen das verspricht, sollten Sie besser kein Budget in die Hand drücken. Jedes Unternehmen muss seine individuelle Social Media Marketing Strategie finden, die passt.

Diese wiederum gehört in die gesamte MarketingStrategie Ihres Unternehmens integriert. Denn bei aller Begeisterung für Facebook, Twitter, XING & Co - sie sind nur ein Teil, ein Kanal Ihrer Unternehmenskommunikation!

Interessante Informationen und Praxis-Erfahrungen mit Social Media aus Unternehmenssicht wurden auf der 4. Social Media Anwenderkonferenz in Köln diskutiert. Erfahren Sie hier mehr dazu: Social Media Konferenz im Social Media Magazin™

07.10.2011

RIP Steve Jobs: Was wir von diesem unglaublichen Unternehmer lernen können

Einer der größten Visionäre und erfolgreichsten Unternehmer unserer Zeit hat diese Welt verlassen. Bis zuletzt war sein Lebenswerk - Apple - seine oberste Priorität. Erst vor einem Monat hatte Steve Jobs die Leitung von Apple aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Nun starb er im Alter von nur 56 Jahren. Unglaublich, was dieser Mann in seinem scheinbar kurzen Leben geleistet und der Menschheit gegeben hat! Davor habe ich tiefsten Respekt.

Für mich ist Steve Jobs´ Werk Ansporn in zweierlei Hinsicht:
  1. An meiner Vision festzuhalten, was immer das Leben mir als Herausforderung in den Weg stellt.
  2. Mein Leben noch intensiver zu genießen und mit voller Kraft meine Vision zu verwirklichen, ohne dabei das Leben bei der Arbeit zu vergessen. Denn geschäftlicher oder finanzieller Erfolg allein ist nicht alles, wenn es um Glück, Gesundheit und Erfüllung im Leben geht.
Ich bin von Steve Jobs´ Lebensweg und seiner Weitsicht beeindruckt. Es gibt eine Menge, was sich von ihm zu lernen lohnt. Nick Scheidies hat die wesentlichen Lektionen so toll auf den Punkt gebracht, dass ich Ihnen seinen Artikel gern empfehle, auch wenn er in Englisch ist. Hier die wichtigsten Lehren in Kurzform:


21 Lebenslektionen von Steve Jobs
  1. Sieh in die Zukunft, nicht in die Vergangenheit und folge dem Trend
  2. Sieh in allem das Positive
  3. Lerne von anderen (und aus deren Fehlern)
  4. Fange früh/ jung an, Deine Träume zu verwirklichen
  5. Ausbildung ist wichtig...
  6. ...aber nicht notwendig
  7. Reise durch die Welt
  8. Umgib Dich mit guten, fähigen Menschen
  9. Erwarte Großartiges
  10. Tu so, als ob - bis es so ist 
  11. Hindernisse sind dazu da, überwunden zu werden
  12. (Über-)schätze Geld nicht
  13. Schätze Menschen
  14. Geh Risiken ein
  15. Schaffe eine persönliche Marke
  16. Verfolge ein höheres Ziel (das über Deinen persönlichen Erfolg hinausgeht)
  17. Finde die richtigen Partner
  18. Falle vorwärts, wenn Du auf die Nase fällst (und steh wieder auf!)
  19. Tu, was Du liebst und verliere nie das Vertrauen
  20. Denke dran: Das Leben ist kurz.
  21. Hinterlasse Deine Spur auf dieser Welt
Hier geht es zum Artikel von Nick Scheidies: http://www.incomediary.com/21-life-lessons-from-steve-jobs/

03.08.2011

Werbung - Der schmale Grat zwischen Verführung und Betrug

"Zu schön für die Werbung" hieß es letzte Woche für die retuschierten Fotos von Hollywood-Schönheit Julia Roberts. Ergo: Werbeverbot für eine Antifaltencreme-Kampage in Großbritannien. Ein Zeichen für den längst fälligen Paradigmenwechsel in der Werbung, finde ich. Was muss an einer Frau wie Julia Roberts retuschiert werden? Tztztz.... Der Laie staunt und der Profi wundert sich.

Es ist ja nicht neu, dass selbst an den schönsten Models, die von Profis aufgestylet wurden, auch noch herumretuschiert wird. Aber was bedeutet das?

Da werden am Computer virtuelle, unerreichbare Schönheitsideale fabriziert, die der Menschheit bereits im jugendlichen Alter die Hölle heiß machen. Denn sie sind ja in Natur unerreichbar! Es sei denn, wir selbst könnten uns statt der morgendlichen Dusche auf einen Scanner legen und frisch mit Photoshop aufgehübscht unsere Fassade perfekt präsentieren.

Wer darf überhaupt festlegen, was "ideal" ist?
Was sagt das über die Produkte und ihre Anbieter? Wenn es nötig ist, ohnehin schon außergewöhnlich schöne Menschen am PC zu perfektionieren, statt Menschen zu zeigen, wie sie wirklich sind, nachdem sie das beworbene Produkt genutzt haben - was taugt dann bitte das Produkt?

Es kann offenbar nicht halten, was uns die Werbung verspricht.
Trotzdem wird uns durch Medien und Werbung rund um die Uhr vor Augen gehalten, wie wir zu sein hätten, um wertvoll zu sein. Nicht nur ethisch bedenklich, sondern einfach Betrug. Und wir spielen mit.

Was macht das mit uns, wenn wir die Produkte nutzen, aber nie die erhofften Erfolge sehen?

Entweder geben wir uns selbst die Schuld und schaden uns durch negative Gefühle. Oder wir kaufen das Produkt nie wieder. Clevere Entscheidung aus Kundensicht. Langfristig Verpuffung des Customer-Lifetime-Value (des Gesamtumsatzes langfristiger Kunden) beim Anbieter.

Wollen wir veräppelt werden?

Wir sind als Käufer Opfer unserer Emotionen. Und darauf baut Werbung auf. Das ist grundsätzlich auch nicht anrüchig. Wenn Sie Kunden zum Kauf animieren wollen, müssen Sie Ihr Angebot schon schön verpacken und schmackhaft machen. Problematisch wird´s, wenn es innen eine Mogelpackung ist. Wie ernst wollen die Anbieter denn genommen werden?

Wir werden als Kunden getäuscht. Ganz bewusst. Und das ist in meinen Augen Betrug. Denn es wird ja nicht nur herumgebastelt. Oftmals werden gerade Promis als Testimonials genutzt, weil sie hohen Imagewert ausstrahlen. Aber nutzen diese Menschen die Produkte wirklich selbst, die sie anpreisen?

Michael Jackson trank keine Pepsi

Die erfolgreichste Werbeikone von Pepsi-Cola, Michael Jackson, hat bekanntlich keine Pepsi getrunken. Er war sehr figurbewusst. Die Kampagne mit ihm war aufgrund seiner Popularität aber megaerfolgreich.
Also aus Anbietersicht alles richtig gemacht?

Nun ja, ausschließlich aus klassischer Werbesicht und aus der Profit-Perspektive gesehen - JA! Aber ist das wirklich alles, was zählt? Bei rein emotionsgeladenen Produkten mag das nicht auffallen. Bei Produkten, die eine sichtbare, nachweisbare Wirkung versprechen, würde das auf Dauer wohl nicht funktionieren.

Zeit, gegen den Strom zu schwimmen

Wir leben in einem Zeitalter, das langsam aber sicher einen gravierenden Wertewandel erzwingt. All die Enthüllungen - auch über diese unlauteren Werbetricks -, die wir in den letzten Jahren erleben, zeigen uns, wie verlogen unsere Welt ist. Wie künstlich. Und wie Existenzgefährdend für unsere Gesellschaft und das pure Leben auf dieser Welt unser Handeln ist.

Sicher kennen Sie auch die üblichen, vor Enthusiasmus strotzenden Werbetexte im Internet. Von denen meine Kunden immer sagen: "bitte nicht sowas für mich, ja! Das ist doch immer dasselbe. Glaubt doch keiner mehr." Überzogen, übertrieben, gelogen. Kunden berichten immer wieder, dass Geld-zurück-Garantien nicht eingelöst werden, Produktteile gar nicht erst ausgeliefert werden. Und dann beschimpfen noch einige Anbieter ihre Kunden, wenn sie sich wehren.

Einfach, wahr, klar - heißt der nachhaltige Trend

Wenn Sie sich an die einfachen Werte wie Wahrheit, Klarheit und Einfachheit halten, sind Sie unangreifbar und heben sich (noch) von der Masse ab. Und Sie werden sehen, wie positiv sich das auf das Verhältnis zu Ihren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern auswirkt. Und auf Ihren langfristigen Umsatz! Lügen haben kurze Beine und Werbelügen nur kurzfristige Umsätze.

Wenn Sie langfristig ertragreiche Kundenbeziehungen und eine sichere Existenz statt kurzfristige Abzocke wollen: Machen Sie Ihren Kunden den Mund wässrig! Dazu ist Werbung da. Aber bitte:

  • Versprechen Sie nur, was Sie auch halten können!
  • Verwenden Sie nur echte, nachprüfbare Testimonials, Referenzen, Produkttest-Ergebnisse.
  • Sprechen Sie Ihre Kunden auf Augenhöhe an, nicht von oben herab aus dem "Perfektions-Olymp".
  • Zeigen Sie Menschen aus dem realen Leben, mit denen sich Ihre Kunden identifizieren können.
  • Halten Sie, was Sie versprochen und garantiert haben.
  • Bleiben Sie authentisch und menschlich. Zeigen Sie Persönlichkeit!
  • Bauen Sie empathische Nähe zu Ihren Kunden auf, gehen Sie auf ihre individuellen Bedürfnisse ein, statt sie von oben herab mit Standards abzufertigen.
  • Bleiben Sie einfach ehrlich. ;-)

27.07.2011

Entdecken Sie Ihre neue Unabhängigkeit! So trennen Sie Geld verdienen von Zeitaufwand.

Tauschen Sie immer noch Zeit gegen Geld? Dann ist Ihr Umsatzpotenzial als Einzelkämpfer naturgemäß begrenzt. Und wenn Sie nicht arbeiten, verdienen Sie kein Geld. Das heißt, Sie sind auf dem besten Weg zum Burnout, wenn Sie Ihren Lebensstandard allein durch Ihre eigene Arbeit steigern wollen. Denn was Sie auch tun, Ihr Tag hat nur 24 Stunden. Und die wollen und können Sie sicher nicht komplett Ihrer Arbeit widmen. Und selbst dann...

Die absolute Grenze der Kapazität liegt bei 24/7. Wie können Sie mit weniger Arbeitszeiteinsatz Ihren Umsatz und Gewinn steigern?

Da fallen ihnen bestimmt direkt diese Wege ein:
- effizienter arbeiten,
- mehr Werbung machen,
- Preise erhöhen,
- Kosten senken,
- Personal einstellen,
- ein zweites Standbein auf Provisionsbasis aufbauen,...

Praktisch gesehen bedeutet das aber alles - noch mehr Arbeit! Noch mehr Kosten. Nicht mehr Gewinn. Es gibt eine Lösung: etablieren Sie sich als Experte/ Expertin! Das geht einfacher, als Sie jetzt vielleicht glauben. Denn Sie sind ja schon Experte bzw. Expertin auf Ihrem Gebiet. Das müssen Sie nur noch Ihrem Markt klarmachen.

Bauen Sie sich einen Expertenstatus auf!

Konzentrieren Sie sich auf Ihr Alleinstellungsmerkmal und profilieren Sie sich als SpezialistIn. Wenn Sie eine Herz-OP brauchen, bevorzugen Sie wahrscheinlich eine OP durch einen Herzchirurgen. Oder würden Sie lieber zu einem Allgemeinmediziner gehen? 


Experten haben klare Vorteile:
  • Sie werden besser bezahlt.
  • Sie genießen hohes Ansehen.
  • Sie werden gesucht statt Kunden suchen zu müssen.
  • Sie machen Ihr Wissen zu Geld, statt ihre Zeit.

Verwandeln Sie Ihr Fachwissen in Geld!

Sie müssen nicht warten, bis irgend jemand Sie als Experten ins Fernsehen einlädt, damit Sie sich als Experte fühlen können! Sie bestimmen, wann Sie Experte auf Ihrem Spezialgebiet sind und in welchem Marktsegment. Warum nicht ab sofort?

Packen Sie Ihr Spezialwissen und Ihre Praxiserfahrung in Newsletter, E-Books, Telefonseminare, Online-Kurse, schreiben Sie ein Buch,...

Vermarkten sie Ihr Know How in Form so genannter Informations-Produkte.

Oder vermarkten Sie die Produkte anderer Experten auf Provisionsbasis (Affiliate). Aber konzentrieren Sie sich dabei auf ein spezielles Thema! Nur dann sind Sie glaubwürdig und erwerben auch einen gewissen Expertenstatus. Allerdings besteht im Affiliategeschäft auch die Gefahr, dass Sie nur eine(r) unter vielen sind, die diese fremden Produkte anbieten.

Auch das erfordert natürlich ein Stück Arbeit und Zeit. Aber ist das Produkt einmal fertig und der Marketing-Kanal installiert, verkaufen sich Ihre Produkte online 24 Stunden 7 Tage die Woche. Auch, wenn Sie schlafen, Urlaub machen, an anderen Projekten arbeiten, Zeit mit Ihrer Familie verbringen...

Alles in einem: Mit Webinaren zum Erfolg als Experte

Dass Video-Marketing stark im Kommen ist, hat sich herumgesprochen. Der Vorteil liegt darin, dass sie mehrere Sinne aktivieren und so besonders stark wirken. Bewegte Bilder haben die Menschen schon immer fasziniert. Nutzen Sie diesen Effekt und schlagen Sie so alle Fliegen mit einer Klappe:

Geben Sie Webinare! Mit Webinaren
  • vermarkten sie Ihre Leistungen und Produkte,
  • bauen Sie Ihr Image als Experte auf,
  • haben Sie direkten Kontakt zum Markt,
  • betreiben Sie live Marktforschung,
  • pflegen Sie Kundenbeziehungen,
  • vermitteln Sie Informationen,
  • schulen Sie Ihre Kunden und Ihre Partner/ Mitarbeiter,
  • erreichen Sie potenzielle Kunden weltweit rund um die Uhr,
  • haben Sie ein preiswertes Marketinginstrument,
  • erzeugen Sie Informationsprodukte,...
Testen Sie kostenfrei, so lange und so oft Sie wollen!

Vielleicht haben Sie schon an einem meiner Webinare teilgenommen. Ich veranstalte diese Online-Seminare seit 2008. Inzwischen haben sich die Technik und der Bekanntheitsgrad dieses Werbe- und Lehr-Instruments stark entwickelt. Ich mache sehr gute Erfahrungen damit. Es gibt nichts Einfacheres, um sich als Experte zu etablieren! Neue Kunden zu gewinnen, den Umsatz zu steigern und Kundenbeziehungen zu pflegen. 

Das können Sie auch! Aus den vielen möglichen Plattformen, über die Sie heutzutage Webinare anbieten können, habe ich inzwischen meine Lieblingsplattform gefunden: Edudip.

Diese Vorteile bietet Ihnen "meine" Webinar-Plattform:
  • Persönlicher Kundendienst, der auch wirklich sofort hilft.
  • Eine einfach zu bedienende Plattform, die sich intuitiv erschließt.
  • Wöchentliche kostenfreie Webinare zur Erklärung der Technik und wie Sie Webinare für Ihr Geschäft nutzen können.
  • Sehr preiswert mit flexiblen Tarifalternativen.
  • Weder Teilnehmer noch Veranstalter müssen Software installieren.
  • Sie können die Plattform kostenlos testen, so lange Sie wollen. Mit richtigen, eigenen Webinaren für Ihre Kunden.
  • Bieten Sie Bezahl-Webinare an, um Zusatzeinnahmen zu generieren.
  • Zeichnen Sie Ihre Webinare kostenfrei auf als Basis für Ihre Informationsprodukte.
  • Vermarkten Sie die Aufzeichnungen.
  • Die Plattform übernimmt die komplette Zahlungsabwicklung, Rechnungstellung, Buchungs-, Einladungs- und Erinnerungsprozesse.
  • Sie haben im "Schulungsraum" volle interaktive Kommunikationsmöglichkeiten: Webcam, Chat (kann gespeichert werden), Whiteboard, Screensharing, Screenshot, Downloadbereich, Freischalten zum direkten Gespräch mit Teilnehmern,...
  • Sie erhalten eine eigene Akademie, die Sie einrichten und bewerben können.
  • Sie können an anderen Webinaren teilnehmen.
  • Es gibt eine Kommentar- und Bewertungsfunktion für Ihre Webinare.
  • Sie können sich ein Netzwerk innerhalb er Plattform aufbauen.
  • Die Newsletterfunktion ermöglicht, mit Ihren Teilnehmern in Kontakt zu bleiben.
  • Die wichtigsten Social Media Plattformen sind integriert.
  • und und und...
Webinare sind eine einfache Möglichkeit, mit wenig Aufwand Ihren Expertenstatus aufzubauen, Ihre Leistungen zu vermarkten, neue Einnahmequellen zu generieren. Testen Sie jetzt selbst, wie Sie von eigenen Webinaren profitieren! Registrieren Sie sich kostenfrei auf:

und planen Sie ihr erstes Webinar! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

PS: Ich freue mich natürlich auch auf Ihren Besuch in meiner Online-Akademie ;-)

29.06.2011

Columbo lebt! RIP Peter Falk.

Wie Sie mit der legendären Columbo-Masche mehr Kunden gewinnen

Letzte Woche starb der "Columbo"-Darsteller Peter Falk. Unvergessen in seiner Rolle als schmuddeliger, grummeliger Kommissar, der immer noch eine Frage hatte, nachdem alles geklärt schien. Und immer hat er mit dieser Masche den wahren Täter überführt. RIP Peter Falk.

Wenden Sie diese Technik an, um sich den Verkaufsabschluss zu sichern!

Wenn Sie in Ihrem Verkaufstext oder Verkaufsgespräch zum entscheidenden Punkt kommen - zum Schluss - müssen Sie die "Abschlussfrage" stellen bzw. zum Kauf auffordern. Sonst waren Ihre Mühen vergeblich. Doch genau das erwartet Ihr potenzieller Kunde. Er spürt, dass Sie zum Ende kommen und ist sich sicher, dass jetzt der Preis kommt und er sich entscheiden muss. Und eigentlich will er ja gar nichts kaufen.

Wenn der weitere Verlauf Ihres Verkaufstextes vorhersehbar ist, übernimmt der clevere Kunde die Regie und fängt an zu pokern. Mit Columbos Methode umgehen Sie diesen Punkt elegant. Sie lenken einfach ab.


"Bevor wir zum entscheidenden Punkt kommen..."
"Jetzt wollen Sie sicher wissen, was das ganze kostet. Bevor wir darüber sprechen..."
"Lassen Sie mich Ihnen noch kurz diesen Hinweis geben..."

"Tanzen" Sie mit Ihrem Kunden um den Kaufwiderstand herum, statt zu argumentieren und zu konfrontieren

Dann bringen Sie weitere, noch ungenannte Angebots-Vorteile, Nutzenargumente, Testimonials oder eine persönliche Geschichte zur Sprache. Und wenn der potenzielle Kunde den roten Faden "verdrängt" hat und fasziniert lauscht, dann kommen Sie zurück aufs Wesentliche: Ihr Angebot. Nennen Sie klar den Preis, was der Kunde dafür bekommt und was genau er jetzt tun muss, um Ihr Angebot nutzen zu können. Fertig.

Dieser kleine Columbo-Umweg bringt auch Sie leichter ans Ziel.
  • Sie überraschen Ihren Interessenten, 
  • behalten das Steuer des "Gespräches" in der Hand und 
  • Ihr Interessent wird zu Wachs in Ihren Händen, weil Sie ihn dann zur Kaufentscheidung auffordern, wenn er gar nicht mehr damit rechnet. 
Und das nimmt er Ihnen gar nicht übel, denn mit diesem Umweg haben Sie ihm verlockende Ideen, emotionale Erlebnisse und einzigartige Vorteile gezeigt, die ihn erwarten, wenn er jetzt kauft.

Wie Sie die "Columbo-Methode" genau einsetzen und über 60 Seiten weitere bewährte Praxistipps aus der Profitexter-Werkstatt finden Sie in meinem E-Book "Enthüllt: Die Geheimnisse erfolgreicher Verkaufstexte".

 Hier: E-book-Verkaufstexten.Direktwerbetexte.de

24.06.2011

Wie viele Soziale Netzwerke brauchen wir und können wir aktiv nutzen?

Der Mega-Erfolg von Facebook und Twitter bringt natürlich Begehrlichkeiten hervor. Anders als die Twitter-Pioniere fragen sich Geschäftstüchtige heute, wie sie vom Social Media Boom profitieren können. Sie erschaffen weitere Netzwerke. Das ist auch legitim. Die Frage ist:

Schaffen es neue Netzwerke noch, weltweit Millionen Menschen zu vereinen, die sich noch nicht über andere Netzwerke kennen?


Wenn ich sehe, wie viel Zeit professionelle Nutzung sozialer Netzwerke verschlingt - von der privaten Nutzung ganz zu schweigen - wird es schwierig, auch noch mehrere Netzwerke sinnvoll zu nutzen. Am Anfang meiner Zeit bei XING (nunmehr vor 7 Jahren) war ich nur dort aktiv. Wirklich aktiv: in Gruppen. Dann kam Twitter. Auch noch handhabbar durch Automatisierungstools.

Seit ich Facebook entdeckt habe, grenzt sich die Zeit für Xing-Gruppen deutlich ein. Denn der Austausch in den sozialen Netzwerken ist ja nur ein Microteil meiner täglichen Arbeit. Für mein Marketing aber unverzichtbar. Die Zeit pro Netzwerk wird also knapper. Und doch bekomme ich immer wieder Einladugen in neue Netzwerke.

    Was bringt mir das, wenn ich
  • in allen Netzwerken überwiegend dieselben Kontakte habe (weil oft auf Masse statt Strategie gesetzt wird);
  • parallel Ideen, Inhalte und Zeit für verschiedene Netzwerke brauche;
  • die Reichweite neuer Netzwerke erst einmal geringer ist als bei etablierten?

Fokus ist das A & O für den Erfolg

Voraussetzung für eine erfolgreiche Nutzung sozialer Medien für Unternehmen ist eine klare Strategie. Ohne Plan sich in das Wildwasser des Socialns zu begeben ist gefährlich. Nicht nur, dass es schnell Image schädigend sein kann oder enttäuschend, was die erhofften Ergebnisse angeht.

Vor allem verschlingt es Zeit und Ressourcen. Auf dieses Abenteuer sollten Sie sich nur einlassen, wenn Sie wissen, was Sie tun, warum und welches Ergebnis Sie erwarten. Dann ist es auch leichter, dem Ziel entsprechend die richtigen Netzwerke zu wählen und sinnvolle Aktivitäten zu starten. Denn nur, weil ein Netzwerk bekannt und groß ist, muss es nicht das geeignetste für Ihr Marketing sein.

    Neue Netzwerke können interessant sein, wenn
  • sie den Mitgliedern Mehrwerte bieten, die etablierte Netzwerke nicht haben,
  • Mitgliedern ermöglichen, Zusatznutzen zu FB & Co anzubieten,
  • auf Nischen, Spezialinteressen, Branchen oder Zielgruppen spezialisiert sind
  • und so

- aus Unternehmersicht betrachtet - ermöglichen,

  • potenzielle Kunden noch Ziel gerichteter anzusprechen,
  • fachlichen Austausch auf Augenhöhe ermöglichen und/ oder
  • vertikale und horizontale Kooperationen zu knüpfen (wie es z.B. Gruppen innerhalb von Netzwerken auch ermöglichen).

FAZIT: Beim Eintauchen in Social Media Marketing gilt, was für alle anderen marketing-Aktivitäten schon immer galt: Erst das Ziel festlegen, die Strategie klären und dann die Aktivitäten starten, die Sie in Ihrem Markt entsprechend Ihrer Philosophie an das getzte Ziel bringen. Und noch ein Wort zum Ziel:

Erwarten Sie aus sozialen Netzwerken nicht gleich direkte Umsatzzuwächse!

Soziale Netzwerke sind ähnlich wie persönliche Beziehungen zu betrachten. Nicht als weitere Einbahnstraße zur Verbreitung Ihrer Werbebotschaften. Es geht darum, sich bekannt zu machen, sich auszutauschen und Vertrauen aufzubauen. Viel Spaß ud Erfolg beim Sozialen Netzwerken!

06.05.2011

Neue Einnahmequelle: vermeintliche Plagiate

Die zu Guttenberg Story scheint findige Unternehmen und deren Mitarbeiter zu ganz neuen Einnahmequellen zu inspirieren: Schadenersatz für Zitate statt Abmahnung. Beispiel im folgenden Artikel. Dass Klauen weder ein Kavaliersdelikt noch erwünscht ist, ist klar. Da sträubt sich jedem Autor das Fell. Aber muss man es dermaßen übertreiben?



Vor diesem Hintergrund ist ja durchaus auch die Nutzung des Amplify-Dienstes mit Vorsicht zu genießen, seit die Zeichenbegrenzung für Zitate weggefallen ist. Holzauge sei wachsam!

Amplify’d from t3n.de

von Falk Hedemann, 06.05.2011

Axel Springer AG will Schadensersatz für zitierten Text

Abmahnungen im Internet kennen wir ja schon zur Genüge, doch konkrete Schadensersatzforderungen sind bislang eher die Ausnahme. Bei der Axel Springer AG scheint man diese Form der monetären Repression nun zum Teil der digitalen Geschäftsphilosophie machen zu wollen, denn anders ist die Schadensersatzforderung an Exciting Commerce kaum zu erklären. Für ein zugegebenermaßen etwas längeres Zitat verlangt Alex Springer nun 400 Euro und bietet gleich noch einen längerfristigen Lizenzvertrag an.

Im Paragraph 51 Urheberrechtsgesetz ist das sogenannte Zitatrecht festgelegt. Darin heißt es:

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02.05.2011

SPAM in der Nacht: Verbotene Früchte schmecken am süßesten... oder 5 Tipps, wie Sie totsicher Ihr (seriöses) Geschäft ruinieren

"Jetzt schlägt es 13!" hab ich mir gedacht, als ich zum Sonntag Morgen ein Werbe-Fax in meinem Faxgerät fand. Ohne Absender. Unerlaubt. Unerwünscht. Irgendwelche technischen Geräte. Das hatte ich seit Jahren nicht.

Jetzt geht das wieder los! Ich schnaubte vor Wut. Da sieht man, was Verbote bringen. Gar nix! Seit Spam gesetzlich "geregelt" und verboten ist, wird es immer mehr.

Wo der Fokus hingeht...

E-Mail-Spam ist ja schon eine Plage. Aber gut. Kostet Zeit und einen Klick auf "Löschen". Aber wenn ich des Nachts Faxe voll Fettdruck und vieler Bilder bekomme, die mein Papier und meinen Toner auffressen, dann ist das Maß voll.

Und was ich ja besonders liebe: "Opt-out". Wie großzügig (und gesetzlich verboten)! Ich darf den Newsletterempfang stoppen. Aber wie? Das bleibt ein Geheimnis.

Also gehe ich auf die für Bestellungen angegebene Internetseite. Kein Impressum. Spammiges Design. Einzige Kontaktadresse: eine ausländische Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse unter russischer Top-Level-Domain. Abmeldemöglichkeit? Keine Spur. Aber großer Disclaimer zum Haftungsausschluss. Nee is klar.

Der Fluch der Zeit- und Nervendiebe

Es gibt wirklich immer wieder Leute, die auf der Abzock-Schiene fahren. Vielleicht bringt das kurzfristig Geld von denen, die darauf hereinfallen. Ein dauerhaft erfolgreiches Geschäft stelle ich mir halt anders vor. Was mir dabei wichtig ist:

Ich will nicht belästigt werden.
Ich lasse mir weder meine Zeit noch sonst etwas gern stehlen. Sie etwa? Stellen Sie sich vor, Ihren Kunden könnte es genauso gehen!

Ich liebe hingegen professionelle, wirksame Werbung, die meine wirklichen Bedürfnisse anspricht und mir echte Angebote macht, die meine Probleme lösen und/ oder mein Leben noch schöner machen. Da ist auch der Kaufreiz da. Wie Sehen Sie das?


5 Tipps, wie Sie garantiert verhindern, als seriöses Unternehmen zu gelten

Wenn Sie sich Ihren Ruf verderben, unseriös, unprofessionell wirken und Kunden vergraulen wollen - dann machen Sie genauso Werbung:

1. Pfeiffen Sie auf gesetzliche Vorschriften.
Wo kein Kläger - da kein Richter? Machen doch alle so. Dass Sie sich da mal nicht irren...

2. Viele bunte Bilder, kein Wort zu viel
Knallen Sie viele Bilder kreuz und quer auf eine Webseite mit Preisen dazu und schreiben Sie überall groß und fett Sonderangebot drüber.

3. Bleiben Sie anonym.
Verzichten Sie auf das gesetzlich vorgeschriebene Impressum und seien Sie nur über eine ausländische Rufnummer oder teure Hotline erreichbar. Am besten gar nicht. Geben Sie bloß Ihre Identität nicht preis!

4. Ignorieren Sie Kundenbedürfnisse. Sorgen Sie dafür, dass wirklich JEDER ihre Botschaft hört.
Schicken Sie Werbung für diese Webseite oder Ihre Angebote unaufgefordert an alle Fax- und E-Mail-Adressen, die Sie haben und aus dem Internet oder sonst woher rausziehen können. Oder rufen Sie gleich mir unterdrückter Rufnummer an. Egal, ob den Empfänger Ihre Angebote auch nur annähernd interessieren könnten. Irgendwann braucht bestimmt JEDER, was Sie anbieten.

5. Sorgen Sie dafür, dass der Empfänger sich Ihrer Werbung nicht erwehren kann!

Geben Sie Ihrem Empfänger bloß keine Möglichkeit, sich Ihren Werbeattacken zu erwehren! Irgendwann wird der bestimmt kaufen, wenn sie ihn lange und heftig genug nerven.

Es kann aber auch sein, dass der so Genervte Ihnen eine kostenpflichtige Abmahnung schickt oder Sie hier richtigerweise anzinkt und Ihnen das Handwerk legt: http://bit.ly/SpamStopp

Seriöses Direktmarketing geht anders.

Auch wenn es wirklich nicht einfach ist, sich als Unternehmer ohne eigene Rechtsabteilung im deutschen Gesetzesdschungel zurechtzufinden. Dass Spam per Fax, Telefon und E-Mail bereits seit 1997 und auch an Gewerbetreibende untersagt ist, ist wirklich kein Geheimnis. Niemand wird das alles 100 %-ig im Griff haben. Aber Gesetze bewusst zu missachten, ist eine andere Sache.

Es ist auch Ihre Pflicht als Unternehmer, sich zu informieren, was Sie dürfen und was nicht. Im Zweifel wird es sonst teuer.

Wenn Sie auf dem Laufenden in Sachen E-Mail-Marketing bleiben wollen, dann tragen Sie sich hier unverbindlich ein. Sie erfahren so sofort, wenn ich zu diesem Thema Veröffentlichungen oder Veranstaltungen anbiete. (Keine regelmäßigen E-Mails)Und Sie können sich natürlich jederzeit mit einem Klick wieder abmelden.

http://bit.ly/NLM-Info

28.03.2011

Warum Ihre Öffnungsrate nicht stimmt

Ich habe einen Schock bekommen, als ich nach dem Wechsel meines Autoresponder-Services einen Rückgang der Öffnungsrate von regelmäßig mehr als 100 % (über 1 Jahr lang) durch offenbar mehrfaches Lesen und Weiterleiten an nicht registrierte Nutzer plötzlich noch knapp über 30 % hatte.



War die Statistik nun vorher oder nachher falsch?



Just im Moment meiner Ratlosigkeit fällt ir dieser Artikel des DDV in die Hände. Und - genau da ist es! Ich muss bei meinem Email-Programm auch immer erst die Bilder nachladen in der Email-Vorschau. Wie vermutlich viele meiner Leser. Und mein neuer Autoresponder misst die Öffnungsrate anhand geladener Bilder. Ergo: Mein Newsletter wird nach wie von weit mehr Menschen gelesen als die Statistik zeigt. SteinvomHerzenfall. Mehr dazu gibt´s hier zu lesen...

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E-Mail-Marketing in der Bilderfalle - oder warum der Werbeerfolg von E-Mailings falsch ermittelt wird

Neue AGNITAS-Studie: Die Reichweite von E-Mailings ist in der Regel um bis zu 40 Prozent höher als von den Mail-Programmen ausgewiesen

Die Reichweite von E-Mailings ist in der Regel um bis zu 40 Prozent höher als von den Mail-Programmen ausgewiesen. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer umfangreichen Studie des E-Marketing-Spezialisten AGNITAS. Testauswertungen haben ergeben, dass zahlreiche Empfänger von E-Mailings, die von den Versand-Lösungen als "Nicht-Öffner" bewertet werden, diese dennoch lesen. Tatsächlich werden die Newsletter nicht nur gelesen, sondern "geklickt". Bei kommerziellen Angeboten werden sogar Waren von den sogenannten „Nicht-Öffnern“ bestellt. AGNITAS legt deshalb als Konsequenz aus seiner Studie Vorschläge zur effizienten Behandlung von scheinbaren "Nicht-Reagierern" vor

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17.03.2011

Das schleichende Ende klassischer Medien

Eine neue Studie zeigt, dass sich die nachfolgenden Generationen wohl doch mehr und vielleicht einmal ausschließlich den digitalen und vor allem den sozialen Medien als Informationsquelle zuwenden werden.



Die leise Hoffnung auf das Überleben gedruckter Zeitungen und Bücher schwindet dahin. Vielleicht brauchen die Menschen der Zukunft keine haptischen Erlebnisse mehr? Wer weiß...



Auf jeden Fall sollten Unternehmen diese Entwicklung schon heute für Ihre Kommunikation und Produktentwicklung berücksichtigen. Die immer größer werdenden Fernseher werden sich wohl in die Zukunft retten, indem sie Internet- und Social Media fähig sind.

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Studie: Social Media schon wichtiger als klassische Medien

24.12.2010 | Vertrieb und Marketing

Laut einer amerikanischen Studie läuft Facebook klassischen Medien den Rang ab: 81 Millionen Nutzer der sogenannten Generation Y informieren sich täglich im Sozialen Netzwerk. Nur etwa die Hälfte nutzt das Fernsehen oder Zeitungen ebenso intensiv.




Auswirkungen hat diese Entwicklung auch auf die Markenentwicklung, denn eine Mehrheit (63 Prozent) informiert sich in Social Media, Blogs oder Online-Videos über Produkte und Marken. (sas)

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24.02.2011

Ein neuer Werbeaufreger: pietätlos oder geniale Idee?

Eine neue Runde in der alten Frage: wer darf werben und auf welche Weise?

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Umstrittene Radiowerbung in Aschaffenburg:

"Gewinne Deine eigene Beerdigung"



Pietätlos oder einfach gute Werbung? Die Hörer eines Radios in Aschaffenburg können eine Sterbeversicherung im Wert von 3000 Euro gewinnen, wenn Sie möglichst einfallsreiche "letzte Worte" einschicken. Der Bestatterverband findet es nicht lustig und will das Gewinnspiel verbieten lassen.






Ein Radio-Gewinnspiel unter dem
Motto "Gewinne Deine eigene Beerdigung" hat Deutschlands Bestatter
auf den Plan gerufen. Sie wollen dem Aschaffenburger Radiosender
Radio Galaxy die Kampagne gerichtlich verbieten lassen. Über den
Antrag des Bundesverbandes Deutscher Bestatter will das Landgericht
Aschaffenburg an diesem Dienstag im Schnellverfahren entscheiden.

Radio Galaxy, Aschaffenburg, Beerdigung, Sterbeversicherung, Gewinnspiel, Bestatter

Beerdigung zu gewinnen: Der Sender sieht keinen Grund, auf das Gewinnspiel zu verzichten© Screenshot Radio Galaxy

Der Antrag des Bestatterverbands auf Erlass einer einstweiligen
Verfügung richtet sich zugleich gegen einen Aschaffenburger
Berufskollegen, der als Sponsor auftritt. Bei dem Gewinnspiel sind
die Hörer dazu aufgerufen, dem Sender ihre womöglich "letzten Worte"
mitzuteilen. Dem Einsender mit der "coolsten Antwort" winkt eine
Sterbeversicherung im Wert von 3000 Euro.

Bestatter wollen Ansehen, kein Aufsehen

Der Bundesverband Deutscher Bestatter sieht in dem Gewinnspiel des
Aschaffenburger Lokalsenders eine wettbewerbsverzerrende Werbung des
Sponsors. "Wir halten das für problematisch, wie da mit aggressiven
Marketingstrategien auf den Markt gegangen wird", kritisierte
Verbandssprecherin Kerstin Gernig. "Die Bestatterbranche braucht
Ansehen, kein Aufsehen".

Der Sender verteidigte sich gegen die Kritik: "Leider wird das
Thema "Tod" in unserer Gesellschaft ziemlich tabuisiert. Viele
schauen weg, sobald es um das Thema geht. Das wollen wir mit der
Aktion ändern", sagte "Radio Galaxy"-Moderator Jens Pflüger.

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23.02.2011

SiteTalk und anderer MLM-Spam

MLM erobert das Internet. Und wie gewohnt aufdringlich, bar jeden Verständnisses für Zielgruppen, Psychologie und erfolgreiches Verkaufen.

Wieder lockt das scheinbar schnelle Geld. Dass sich die Vertriebsmentalität - die schon offline immer weniger bei Kunden zieht - nicht ins Internet kopieren lässt, sondern nur verbrannte Erde hinterlässt, merken die Lemminge nicht, die dem scheinbar schnellen und einfachen Erfolg nachjagen.

Verdienen werden wiedermal bestenfalls die Initiatoren. Denn die Masse derer, die sich an solchen Pyramidensystemen beteiligen, sind nicht dauerhaft zahlende, zufriedene und Empfehlungs gebende Kunden, sondern Menschen, deren finanzielle Notlage oder ihre Gier nach mehr Geld ohne Arbeit ausgenutzt wird. Leere Versprechungen, wie sie seit Jahrzehnten im MLM-Geschäft Gang und Gäbe sind.


Im MLM-Geschäft ist es wie in jedem anderen Unternehmen: Geld verdient nur der, der das Ganze professionell als Unternehmen betreibt. Von der Pike auf mit einer eigenen Strategie. Spam in sozialen Netzwerken und per Email führt definitiv nicht zu nachhaltiggem Erfolg.


Einen interessanten Beitrag dazu gibt es bei seo-mannsgarn.de

10.02.2011

Social Media Politik wird für Bank zum PR-Debakel

Im Blog "Social Banking 2.0 – Der Kunde übernimmt die Regie" entdeckt:

"Das persönliche Weblog von Lothar Lochmaier beschäftigt sich mit der Zukunft der Bankenindustrie." und ich finde, das macht er großartig.

Hier ein passender Beitrag zu meinem letzten Blogbeitrag "Paradigmenwechsel"
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Commonwealth Bank: Social Media Policy, PR-Desaster und Erklärungsversuche

Wie eine Bank den Umgang mit den Social Media Richtlinien nicht betreiben sollte, das zeigte sich jüngst am Beispiel der Commonwealth Bank, dem zweitgrößten australischen Institut, das jedoch in ganz Asien und Ozeanien aktiv ist.  Thefinancialbrand berichtet quasi aus dem Auge des Orkans:
Fassen wir es mal kurz zusammen: Die Mitarbeiter werden von der Commonwealth Bank verantwortlich gemacht für die Taten ihrer „Online-Freunde“. Ein beispielloser Vorgang, der mir aber bestätigt:
Banken sind ähnlich straff und hierarchisch wie das Militär organisiert
Wir wissen es, jenseits von Bankenbashing erfüllen Kreditinstitute wichtige Aufgaben in der Wirtschaft. Aber: Mit Blick auf den privaten Endkonsumenten werden die Produkte oben entworfen, unten müssen sie von den Mitarbeitern unkommentiert unters Volk gebracht werden. Dafür gibts dann ein Schmerzensgeld, so dass die Angestellten ihr kleines Häuschen bauen dürfen. Wehe dem, der aus Reih und Glied ausschert. Das ist Fahnenflucht.
Was auf den ersten Blick bei diesem Fall noch recht harmlos klang, das endete schließlich in einem grandiosen PR-Desaster, das wieder einmal zeigt, dass Banken die neue Philosophie der vorsichtigen Öffnung nach außen noch längst nicht verstanden haben. Auch hierzulande hört man hinter den Kulissen die generalstabsmäßig vorgetragene operative Parole: Können wir das Web 2.0 nicht verbieten?
Ich persönlich finde diese Idee gar nicht mal schlecht, denn dann hätten wir nur noch eine bequeme Einheitsmeinung, so wie in einer Diktatur. Dann müsste ich nicht mehr nachdenken, bevor ich diese Zeilen schreibe, sondern hätte nur noch ein vorgegebenes Denkraster zu präsentieren.  
Social Media verändern den Finanzplatz - Neue Formen der Kommunikation mit den Kunden erforderlich – Banken müssen rasch reagieren
Stellt sich bloß die Frage, wie die Umsetzung von Social Media bei den Banken gelingt, wo doch selbst die Quadratur des Kreises einfacher scheint? Werfen wir nochmal einen Blick zur Commonwealth Bank, um festzuhalten, wie es nicht gelingt, wie man auf der operativen Eisfläche namens Social Media ausrutschen kann.
Das Medienecho war enorm, nur nicht wie gewünscht. Nun ja, der Gründer der Quirin Bank Karl Matthäus Schmidt behauptet immerhin, dass Banken gar keine Transparenz wollen, und zwar im ZEIT – Interview. Ganz so unrecht hat er dabei nicht, denn Social Media sind so was wie ein eingewobener Systemfehler im Kommunikationssystem von Banken.
Sie merken, worauf ich hinaus will: Social Media ist nur dann nützlich, wenn die Produkte dahinter stimmen. Ansonsten belässt es die Branche lieber bei dem Motto: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Das aber funktioniert, wie wir am Beispiel der Commonwealth Bank gesehen haben, nur mit einem Maulkorb- und Bespitzelungsauftrag an die eigenen Mitarbeiter bis in den privaten Freundeskreis hinein.
Vielleicht wendet sich ja die jüngere Generation irgendwann anderen Arbeitgebern zu, die nicht auf einer derart fragwürdigen Social Media Policy aufsatteln? Hier noch ein Video, wie die Bank ihren Kundenservice bis 2013 verbessern will. Ich hätte dazu schon eine Idee …
See more at lochmaier.wordpress.com

09.02.2011

BVDW: 10 Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011

Interessante Thesen des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft zur Zukunft von Social Media. So werden sich Unternehmensbereiche verändern:

"Social Media wird in Unternehmensorganisationen integriert
Die Frage nach der richtigen Organisationsform für den Bereich Social Media wird ein größeres Thema. „Hobby-Lösungen“ mit Praktikanten haben ausgedient. Die Phase eines Hypes oder Trends ist vorbei, Social Media wird zum Alltag und will disziplinübergreifend organsiert werden. Der Bereich der Unternehmenskommunikation wird hierbei über alle Abteilungen hinweg eine zentrale Rolle spielen.

Employer Branding 2.0
Employer Branding in Social Media wird zum essentiellen Bestandteil für Unternehmen bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern. Statische Personalbereiche auf Homepages und reine Anzeigenportale waren gestern. Nicht nur Kunden werden anspruchsvoller, auch Bewerber setzen auf User Generated Content in ihrem Entscheidungsprozess und informieren sich über die Unternehmen anhand ihrer eigenen Präsenz und ihrer Bewertung sowie der Aktivitäten ihrer Mitarbeiter in Social Media.


Die Produktentwicklung wird sozialisiert
Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen wird auf breitere Beine gestellt. Eine extrem breite Wissensbasis als Input zur Produktentwicklung und extrem schnelles Feedback intern wie extern führt zunehmend zu "Adaptive Engineering". Bald könnte die Zeit langwieriger Mafos (Befragungen, Beobachtungen etc.) vor der Einführung/Entwicklung neuer Produkte vorbei sein."
  • CRM wird nicht mehr sein, was es war
  • Unternehmen aus der zweiten Reihe springen auf
  • Social Media ist mehr als Facebook
  • „Social Intelligence“ wird zum Erfolgsfaktor
  • Die ROI Diskussion geht weiter
  • Neue Berufsbilder entstehen
  • Das Ende der Kampagne, wie wir sie kannten
zum kompletten Beitrag:

BVDW: 10 Thesen zur Zukunft von Social Media in 2011

08.02.2011

Paradigmenwechsel durch Social Media Risiken: Die wahren Chancen werden übersehen

Eine interessante Studie fand die Risiken heraus, die Unternehmen in der Nutzung von Social Media für ihre Unternehmenskommunikation sehen. Ganz schwach schimmern auch ein paar Chancen hindurch. Doch die beziehen sich nur auf die Vorteile der sozialen Medien für die Außendarstellung der Unternehmen und Umsatzpotenziale. Dass es da entscheidende Möglichkeiten gibt, liegt auf der Hand.

Aber das Wesentliche wird völlig übersehen:

Was kommuniziert diese Risiko-Perspektive über die Unternehmen?


Die Ergebnisse dieser Studie zeigen die enorme Angst der Unternehmen vor Macht- und Kontrollverlust, vor Kratzern am Image und davor, dass ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, was hinter den Kulissen der bunten Werbebroschüren und Imagefilmchen wirklich abläuft.

Das sensible Daten geschützt werden müssen, sollte bereits Teil der Schulbildung sein. Denn leider leben wir immer noch in einer Welt, in der sich Schlitzohren mit wirklich sensiblen Daten Vorteile verschaffen. Aber lassen Sie uns einen großen Schritt weiterdenken...

Social Media sind eine geniale Chance für einen längst überfälligen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft und der Arbeitswelt!

Miteinander statt Gegeneinander

Das Aufdecken zunehmender Fälle von Wirtschaftsspionage zeigt, dass nichts wirklich geheim gehalten werden kann. Was wäre denn, wenn Unternehmen sich auf ihre einzigartigen Stärken konzentrieren und das ganze Konkurrenzdenken ablegen würden?

Mehr Effizienz! Beschleunigung und Optimierung von Innovationen! Die Energie, die jetzt in Kampf und Abwehr gesteckt wird, kann dann sinnvoll in die Unternehmensentwicklung investiert werden

Wenn alle ihre Erfahrungen und ihr Spezialwissen zusammentun, könnten statt vieler ähnlicher Produkte bessere, ausgereiftere entstehen. Die Kosten würden sinken, die Gewinne geteilt. Das bedeutet effizientere Innovationen und dadurch mehr Platz und Ressourcen für echte Innovationen. Und dadurch wieder mehr Gewinn.

Wer integer ist, braucht die Wahrheit nicht zu fürchten

Warum ist die Angst so groß, dass Betriebsinterna nach außen dringen? Wikileaks hat gezeigt, dass sich die Wahrheit nicht wirklich verheimlichen lässt. Da schützt auch keine Verschwiegenheitsverpflichtung im Arbeitsvertrag. Und natürlich verbreiten sich diese Informationen über Soziale Medien schneller und weiter als wenn ein Mitarbeiter mit einem Freund darüber spricht.

Andererseits - fühlt sich ein Mitarbeiter in seinem Unternehmen wohl, wird er gut behandelt, trägt er seine Begeisterung auch weiter. Und das kann für attraktive Unternehmen durchaus zu einem Sog für Fachkräfte führen. Denn den Facebook-Freunden vertrauen die Menschen vielleicht doch mehr als der firmeneigenen Werbung. ;-)

Zeit, ganz neu über die Unternehmenskultur nachzudenken

Wenn ein Unternehmen lebt, was es nach innen und außen kommuniziert, gibt es keinen Grund zur Panik, was über das Betriebsleben nach außen dringt. Ein tolles Image kann man nunmal nicht kaufen. Das kann man sich nur erwerben, indem man tut, was man sagt. Indem man Erwartungen der Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Eigner, Financiers und der Öffentlichkeit positiv übertrifft. Und das nicht (nur) durch stetig steigende Gewinne.

Unternehmenskultur will gelebt werden. Und dazu gehört auch ein Wandel im Menschenbild. Denn Mitarbeiter und alle Menschen, mit denen ein Unternehmen kommuniziert, sind Menschen mit einzigartigen Stärken - nicht die dümmsten anzunehmenden Kreaturen. Leider werden sie immer noch oft so behandelt. Egal, um welchen Bereich es geht - Sie haben es IMMER mit Menschen zu tun. Und die sind, wie sie sind.

Vertrauen in die Mitarbeiter

Da werden Menschen schon in jungen Jahren restlos ausgepowert, dass sie mit 30 schon seelisch und physisch fast reif für die Rente sind. Dass wir uns nicht falsch verstehen: ich bin auch eine Verfechterin von Leistung. Aber die Vorstellung, dass Menschen nur unter Druck arbeitswillig sind, ist einfach absurd und überholt.

Wie kommt es denn, dass heute unter wachsendem Leistungsdruck immer öfter Depression und Burnout schon bei jungen Mitarbeitern zu Ausfällen führen? Dass nur noch funktioniert statt motiviert gearbeitet wird? Das sorgt für Ineffizienzen, die nicht nur Nerven, sondern Unternehmen und Staat unnötig Geld kosten.

Es ist doch längst erwiesen, dass Mitarbeiter, denen vertraut und auch etwas zugetraut wird, loyal gegenüber ihrem Arbeitgeber sind. Dass sie mehr leisten und motiviert sind, wenn sie Anerkennung bekommen, Freiraum haben, ihren Stärken entsprechend eingesetzt werden und auch bei Fehlschlägen mal aufgemuntert werden. Wenn sie in ihrem Kompetenzbereich mitentscheiden dürfen und an den Ergebnissen ihrer Arbeit beteiligt werden.

Kurz: wenn sie als Mensch wahrgenommen und behandelt werden.

So lange Menschen vorrangig nach ihrem Preis, ihren Beziehungen oder dem Grad ihrer finanziellen und psychologischen Erpressbarkeit oder gar einer Quotenregelung engagiert und befördert werden, muss man sich über negative Presse, demotiviertes Personal und Fachkräftemangel nicht wundern. Menschen sind nicht mit Geld allein auf Dauer motivierbar.

Wie innen so außen!

Fazit:

Regeln Sie ruhig Umfang, Inhalt und Kompetenzen für Ihre Unternehmenskommunikation über Social Media durch sinnvolle Richtlinien. Doch schnüren Sie Ihrem Unternehmen und Ihren Leistungsträgern damit nicht den Atem ab, der es am Leben hält!


Nutzen Sie die Risiken der Sozialen Medien als Chance, Ihr Unternehmen grundlegend für die Zukunft fit zu machen. Für ein zeitgemäßes, erfolgreiches Marketing sind Social Media ein MUSS. Der gesellschaftliche Wandel durch Social Media und ein wachsendes Bewusstsein der Menschen für die wesentlichen Dinge im Leben macht vor der Wirtschaft keinen Halt. Auch vor Ihrem Unternehmen nicht.

Richten Sie jetzt Ihre Unternehmenskultur und dann Ihre Unternehmenskommunikation auf eine neue, wirtschaftlich nachhaltig erfolgreiche Zeit ein! Denn Marketing-Erfolg wird zunehmend daran wachsen, wie offen, ehrlich und integer Ihr Unternehmen als Ganzes wirkt und werkt.

Viel Erfolg.
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Risiken von Unternehmenskommunikation in Social Media

Mangelndes Feedback an Nutzer ist gefährlich

Über die Chancen von Unternehmenskommunikation in Social Media ist viel berichtet worden - dennoch zögern viele Firmen noch, weil sie vor allem Gefahren sehen. Die drei größten Risiken lesen Sie hier.
Die Ergebnisse der Studie "Next Corporate Communication" der Hochschule St. Gallen in der Schweiz zeigen: Die Unternehmen befürchten, das Potential nicht ausnutzen oder die Projekte nicht umsetzen zu können. Unternehmen bewerten die Verarbeitung der Informationen als sehr kritisch. Gleichzeitig sorgen sie sich darum, dass die eigenen Mitarbeiter kontraproduktiv nach außen kommunizieren und die generelle Kontrolle über Kommunikationsinhalte verloren gehen könnten. Das wiederum könnte negative Informationen bezüglich eigener Produkte oder des Brands verstärken.
Basierend auf den Untersuchungsergebnissen hat die Managementberatung Mücke, Sturm & Company die drei größten Risiken eines Engagements in sozialen Netzwerken analysiert.
1. Mangelnde Feedbackverarbeitung:
2. Dysfunktionales Kommunikationsverhalten:
3. Kontrollverlust und Verstärkung negativer Informationen:
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07.02.2011

Multikulti-Marketing?

Was generell für erfolgreiches Marketing gilt, trifft auch und besonders auf die Gewinnung von Zielgruppen aus anderen Kulturkreisen zu.



Was mich total nervt - obwohl ich die englische Sprache liebe - dass Unternehmen weltweit dieselben Werbespots ausstrahlen. Oft noch nicht einmal in die Landessprache der Zielkunden übersetzt. Oder mit Untertiteln, dass man sich als möglicher Kunde gleich völlig doof fühlt.



Alle Menschen sind gleich, scheint die Maxime zu sein. Auch wenn das moralisch richtig sein mag, das Schöne an der Welt sind die unterschiedlichen Kulturen und Perspektiven. Ich bin sicher, dass die Unternehmen viel Umsatz- und Sympathiepotenzial verschenken, wenn sie die kulturellen, sprachlichen und traditionellen Unterschiede der Menschen ignorieren.



Ein Beispiel, wie es gehen kann, zeigt dieser Beitrag des Fachverlages für Marketing & Trendinformationen:

Ethno-Marketing: 7 Tipps, wie Sie die Kaufkraft der deutsch-türkischen Mitbürger gewinnen


Hier stellen wir Ihnen 7 Tippsvor, mit denen Sie die Kaufkraft der deutsch-türkischen Mitbürger gewinnen.

  1. Nutzen Sie türkische Mitarbeiter. Werbung und Vertrieb an die türkische Zielgruppe beginnt nicht damit, dass sie ein deutsches Werbemittel auch in türkischer Sprache anbieten. Wichtig ist, dass Sie im Unternehmen selbst türkische Mitarbeiter haben, mit denen Sie diese Werbemaßnahmen konzipieren können.
  1. Verkaufen Sie Türkisch. Ihre Werbemaßnahmen an die türkische Zielgruppe werden Erfolg haben. Aber nur, wenn die über Werbung gewonnenen Türken auch Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen finden, mit denen sie in ihrer Sprache kommunizieren können. Lernen Sie vom Kreuzberger Mercedes Autohaus in der Prinzessinnenstraße. Dort werden türkische Autorinteressenten in einer Teeecke mit Samowar empfangen, türkische Hinweisschilder führen sie dorthin. Und natürlich spricht auch der Vertriebsmitarbeiter türkisch.
  1. Werben Sie Türkisch. Bitte übersetzen Sie nicht einfach Ihre bestehenden Werbemittel ins Türkische. Auch viele Bilder können Sie womöglich nicht verwenden. Selbst wenn Türken genauso gerne Schnäppchenjäger sind wie Deutsche, können sie mit der Abbildung eines Sparschweins nichts anfangen. Und natürlich sind auch Weihnachtsgrüße tabu. Mittlerweile gibt es in allen Großstädten Werbeagenturen, die von deutsch-türkischen Kreativen geleitet werden oder über entsprechend kompetente Mitarbeiter verfügen. Wenn Sie Ihre türkischen Werbemittel nicht selbst mit eigenen türkischen Mitarbeitern konzipieren können, dann holen Sie den Rat dieser Agenturen ein.
Nutzen Sie Direktmarketing.
Wenden Sie sich an die ganze Familie.
Nutzen Sie Kooperationen
Treffen Sie die Gefühle.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie


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