Eine interessante Studie fand die Risiken heraus, die Unternehmen in der Nutzung von Social Media für ihre Unternehmenskommunikation sehen. Ganz schwach schimmern auch ein paar Chancen hindurch. Doch die beziehen sich nur auf die Vorteile der sozialen Medien für die Außendarstellung der Unternehmen und Umsatzpotenziale. Dass es da entscheidende Möglichkeiten gibt, liegt auf der Hand.
Aber das Wesentliche wird völlig übersehen:
Was kommuniziert diese Risiko-Perspektive über die Unternehmen?
Die Ergebnisse dieser Studie zeigen die enorme Angst der Unternehmen vor Macht- und Kontrollverlust, vor Kratzern am Image und davor, dass ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, was hinter den Kulissen der bunten Werbebroschüren und Imagefilmchen wirklich abläuft.
Das sensible Daten geschützt werden müssen, sollte bereits Teil der Schulbildung sein. Denn leider leben wir immer noch in einer Welt, in der sich Schlitzohren mit wirklich sensiblen Daten Vorteile verschaffen. Aber lassen Sie uns einen großen Schritt weiterdenken...
Social Media sind eine geniale Chance für einen längst überfälligen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft und der Arbeitswelt!
Miteinander statt Gegeneinander
Das Aufdecken zunehmender Fälle von Wirtschaftsspionage zeigt, dass nichts wirklich geheim gehalten werden kann. Was wäre denn, wenn Unternehmen sich auf ihre einzigartigen Stärken konzentrieren und das ganze Konkurrenzdenken ablegen würden?
Mehr Effizienz! Beschleunigung und Optimierung von Innovationen! Die Energie, die jetzt in Kampf und Abwehr gesteckt wird, kann dann sinnvoll in die Unternehmensentwicklung investiert werden
Wenn alle ihre Erfahrungen und ihr Spezialwissen zusammentun, könnten statt vieler ähnlicher Produkte bessere, ausgereiftere entstehen. Die Kosten würden sinken, die Gewinne geteilt. Das bedeutet effizientere Innovationen und dadurch mehr Platz und Ressourcen für echte Innovationen. Und dadurch wieder mehr Gewinn.
Wer integer ist, braucht die Wahrheit nicht zu fürchten
Warum ist die Angst so groß, dass Betriebsinterna nach außen dringen? Wikileaks hat gezeigt, dass sich die Wahrheit nicht wirklich verheimlichen lässt. Da schützt auch keine Verschwiegenheitsverpflichtung im Arbeitsvertrag. Und natürlich verbreiten sich diese Informationen über Soziale Medien schneller und weiter als wenn ein Mitarbeiter mit einem Freund darüber spricht.
Andererseits - fühlt sich ein Mitarbeiter in seinem Unternehmen wohl, wird er gut behandelt, trägt er seine Begeisterung auch weiter. Und das kann für attraktive Unternehmen durchaus zu einem Sog für Fachkräfte führen. Denn den Facebook-Freunden vertrauen die Menschen vielleicht doch mehr als der firmeneigenen Werbung.
Zeit, ganz neu über die Unternehmenskultur nachzudenken
Wenn ein Unternehmen lebt, was es nach innen und außen kommuniziert, gibt es keinen Grund zur Panik, was über das Betriebsleben nach außen dringt. Ein tolles Image kann man nunmal nicht kaufen. Das kann man sich nur erwerben, indem man tut, was man sagt. Indem man Erwartungen der Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Eigner, Financiers und der Öffentlichkeit positiv übertrifft. Und das nicht (nur) durch stetig steigende Gewinne.
Unternehmenskultur will gelebt werden. Und dazu gehört auch ein Wandel im Menschenbild. Denn Mitarbeiter und alle Menschen, mit denen ein Unternehmen kommuniziert, sind Menschen mit einzigartigen Stärken - nicht die dümmsten anzunehmenden Kreaturen. Leider werden sie immer noch oft so behandelt. Egal, um welchen Bereich es geht - Sie haben es IMMER mit Menschen zu tun. Und die sind, wie sie sind.
Vertrauen in die Mitarbeiter
Da werden Menschen schon in jungen Jahren restlos ausgepowert, dass sie mit 30 schon seelisch und physisch fast reif für die Rente sind. Dass wir uns nicht falsch verstehen: ich bin auch eine Verfechterin von Leistung. Aber die Vorstellung, dass Menschen nur unter Druck arbeitswillig sind, ist einfach absurd und überholt.
Wie kommt es denn, dass heute unter wachsendem Leistungsdruck immer öfter Depression und Burnout schon bei jungen Mitarbeitern zu Ausfällen führen? Dass nur noch funktioniert statt motiviert gearbeitet wird? Das sorgt für Ineffizienzen, die nicht nur Nerven, sondern Unternehmen und Staat unnötig Geld kosten.
Es ist doch längst erwiesen, dass Mitarbeiter, denen vertraut und auch etwas zugetraut wird, loyal gegenüber ihrem Arbeitgeber sind. Dass sie mehr leisten und motiviert sind, wenn sie Anerkennung bekommen, Freiraum haben, ihren Stärken entsprechend eingesetzt werden und auch bei Fehlschlägen mal aufgemuntert werden. Wenn sie in ihrem Kompetenzbereich mitentscheiden dürfen und an den Ergebnissen ihrer Arbeit beteiligt werden.
Kurz: wenn sie als Mensch wahrgenommen und behandelt werden.
So lange Menschen vorrangig nach ihrem Preis, ihren Beziehungen oder dem Grad ihrer finanziellen und psychologischen Erpressbarkeit oder gar einer Quotenregelung engagiert und befördert werden, muss man sich über negative Presse, demotiviertes Personal und Fachkräftemangel nicht wundern. Menschen sind nicht mit Geld allein auf Dauer motivierbar.
Wie innen so außen!
Fazit:
Regeln Sie ruhig Umfang, Inhalt und Kompetenzen für Ihre Unternehmenskommunikation über Social Media durch sinnvolle Richtlinien. Doch schnüren Sie Ihrem Unternehmen und Ihren Leistungsträgern damit nicht den Atem ab, der es am Leben hält!
Nutzen Sie die Risiken der Sozialen Medien als Chance, Ihr Unternehmen grundlegend für die Zukunft fit zu machen. Für ein zeitgemäßes, erfolgreiches Marketing sind Social Media ein MUSS. Der gesellschaftliche Wandel durch Social Media und ein wachsendes Bewusstsein der Menschen für die wesentlichen Dinge im Leben macht vor der Wirtschaft keinen Halt. Auch vor Ihrem Unternehmen nicht.
Richten Sie jetzt Ihre Unternehmenskultur und dann Ihre Unternehmenskommunikation auf eine neue, wirtschaftlich nachhaltig erfolgreiche Zeit ein! Denn Marketing-Erfolg wird zunehmend daran wachsen, wie offen, ehrlich und integer Ihr Unternehmen als Ganzes wirkt und werkt.
Viel Erfolg.
Aber das Wesentliche wird völlig übersehen:
Was kommuniziert diese Risiko-Perspektive über die Unternehmen?
Die Ergebnisse dieser Studie zeigen die enorme Angst der Unternehmen vor Macht- und Kontrollverlust, vor Kratzern am Image und davor, dass ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, was hinter den Kulissen der bunten Werbebroschüren und Imagefilmchen wirklich abläuft.
Das sensible Daten geschützt werden müssen, sollte bereits Teil der Schulbildung sein. Denn leider leben wir immer noch in einer Welt, in der sich Schlitzohren mit wirklich sensiblen Daten Vorteile verschaffen. Aber lassen Sie uns einen großen Schritt weiterdenken...
Social Media sind eine geniale Chance für einen längst überfälligen Paradigmenwechsel in der Wirtschaft und der Arbeitswelt!
Miteinander statt Gegeneinander
Das Aufdecken zunehmender Fälle von Wirtschaftsspionage zeigt, dass nichts wirklich geheim gehalten werden kann. Was wäre denn, wenn Unternehmen sich auf ihre einzigartigen Stärken konzentrieren und das ganze Konkurrenzdenken ablegen würden?
Mehr Effizienz! Beschleunigung und Optimierung von Innovationen! Die Energie, die jetzt in Kampf und Abwehr gesteckt wird, kann dann sinnvoll in die Unternehmensentwicklung investiert werden
Wenn alle ihre Erfahrungen und ihr Spezialwissen zusammentun, könnten statt vieler ähnlicher Produkte bessere, ausgereiftere entstehen. Die Kosten würden sinken, die Gewinne geteilt. Das bedeutet effizientere Innovationen und dadurch mehr Platz und Ressourcen für echte Innovationen. Und dadurch wieder mehr Gewinn.
Wer integer ist, braucht die Wahrheit nicht zu fürchten
Warum ist die Angst so groß, dass Betriebsinterna nach außen dringen? Wikileaks hat gezeigt, dass sich die Wahrheit nicht wirklich verheimlichen lässt. Da schützt auch keine Verschwiegenheitsverpflichtung im Arbeitsvertrag. Und natürlich verbreiten sich diese Informationen über Soziale Medien schneller und weiter als wenn ein Mitarbeiter mit einem Freund darüber spricht.
Andererseits - fühlt sich ein Mitarbeiter in seinem Unternehmen wohl, wird er gut behandelt, trägt er seine Begeisterung auch weiter. Und das kann für attraktive Unternehmen durchaus zu einem Sog für Fachkräfte führen. Denn den Facebook-Freunden vertrauen die Menschen vielleicht doch mehr als der firmeneigenen Werbung.
Zeit, ganz neu über die Unternehmenskultur nachzudenken
Wenn ein Unternehmen lebt, was es nach innen und außen kommuniziert, gibt es keinen Grund zur Panik, was über das Betriebsleben nach außen dringt. Ein tolles Image kann man nunmal nicht kaufen. Das kann man sich nur erwerben, indem man tut, was man sagt. Indem man Erwartungen der Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Eigner, Financiers und der Öffentlichkeit positiv übertrifft. Und das nicht (nur) durch stetig steigende Gewinne.
Unternehmenskultur will gelebt werden. Und dazu gehört auch ein Wandel im Menschenbild. Denn Mitarbeiter und alle Menschen, mit denen ein Unternehmen kommuniziert, sind Menschen mit einzigartigen Stärken - nicht die dümmsten anzunehmenden Kreaturen. Leider werden sie immer noch oft so behandelt. Egal, um welchen Bereich es geht - Sie haben es IMMER mit Menschen zu tun. Und die sind, wie sie sind.
Vertrauen in die Mitarbeiter
Da werden Menschen schon in jungen Jahren restlos ausgepowert, dass sie mit 30 schon seelisch und physisch fast reif für die Rente sind. Dass wir uns nicht falsch verstehen: ich bin auch eine Verfechterin von Leistung. Aber die Vorstellung, dass Menschen nur unter Druck arbeitswillig sind, ist einfach absurd und überholt.
Wie kommt es denn, dass heute unter wachsendem Leistungsdruck immer öfter Depression und Burnout schon bei jungen Mitarbeitern zu Ausfällen führen? Dass nur noch funktioniert statt motiviert gearbeitet wird? Das sorgt für Ineffizienzen, die nicht nur Nerven, sondern Unternehmen und Staat unnötig Geld kosten.
Es ist doch längst erwiesen, dass Mitarbeiter, denen vertraut und auch etwas zugetraut wird, loyal gegenüber ihrem Arbeitgeber sind. Dass sie mehr leisten und motiviert sind, wenn sie Anerkennung bekommen, Freiraum haben, ihren Stärken entsprechend eingesetzt werden und auch bei Fehlschlägen mal aufgemuntert werden. Wenn sie in ihrem Kompetenzbereich mitentscheiden dürfen und an den Ergebnissen ihrer Arbeit beteiligt werden.
Kurz: wenn sie als Mensch wahrgenommen und behandelt werden.
So lange Menschen vorrangig nach ihrem Preis, ihren Beziehungen oder dem Grad ihrer finanziellen und psychologischen Erpressbarkeit oder gar einer Quotenregelung engagiert und befördert werden, muss man sich über negative Presse, demotiviertes Personal und Fachkräftemangel nicht wundern. Menschen sind nicht mit Geld allein auf Dauer motivierbar.
Wie innen so außen!
Fazit:
Regeln Sie ruhig Umfang, Inhalt und Kompetenzen für Ihre Unternehmenskommunikation über Social Media durch sinnvolle Richtlinien. Doch schnüren Sie Ihrem Unternehmen und Ihren Leistungsträgern damit nicht den Atem ab, der es am Leben hält!
Nutzen Sie die Risiken der Sozialen Medien als Chance, Ihr Unternehmen grundlegend für die Zukunft fit zu machen. Für ein zeitgemäßes, erfolgreiches Marketing sind Social Media ein MUSS. Der gesellschaftliche Wandel durch Social Media und ein wachsendes Bewusstsein der Menschen für die wesentlichen Dinge im Leben macht vor der Wirtschaft keinen Halt. Auch vor Ihrem Unternehmen nicht.
Richten Sie jetzt Ihre Unternehmenskultur und dann Ihre Unternehmenskommunikation auf eine neue, wirtschaftlich nachhaltig erfolgreiche Zeit ein! Denn Marketing-Erfolg wird zunehmend daran wachsen, wie offen, ehrlich und integer Ihr Unternehmen als Ganzes wirkt und werkt.
Viel Erfolg.
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Risiken von Unternehmenskommunikation in Social Media
Mangelndes Feedback an Nutzer ist gefährlich
Über die Chancen von Unternehmenskommunikation in Social Media ist viel berichtet worden - dennoch zögern viele Firmen noch, weil sie vor allem Gefahren sehen. Die drei größten Risiken lesen Sie hier.
Die Ergebnisse der Studie "Next Corporate Communication" der Hochschule St. Gallen in der Schweiz zeigen: Die Unternehmen befürchten, das Potential nicht ausnutzen oder die Projekte nicht umsetzen zu können. Unternehmen bewerten die Verarbeitung der Informationen als sehr kritisch. Gleichzeitig sorgen sie sich darum, dass die eigenen Mitarbeiter kontraproduktiv nach außen kommunizieren und die generelle Kontrolle über Kommunikationsinhalte verloren gehen könnten. Das wiederum könnte negative Informationen bezüglich eigener Produkte oder des Brands verstärken.
Basierend auf den Untersuchungsergebnissen hat die Managementberatung Mücke, Sturm & Company die drei größten Risiken eines Engagements in sozialen Netzwerken analysiert.
1. Mangelnde Feedbackverarbeitung:
2. Dysfunktionales Kommunikationsverhalten:
3. Kontrollverlust und Verstärkung negativer Informationen:Read more at www.internetworld.de
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