Neue Einnahmequelle: vermeintliche Plagiate

Die zu Guttenberg Story scheint findige Unternehmen und deren Mitarbeiter zu ganz neuen Einnahmequellen zu inspirieren: Schadenersatz für Zitate statt Abmahnung. Beispiel im folgenden Artikel. Dass Klauen weder ein Kavaliersdelikt noch erwünscht ist, ist klar. Da sträubt sich jedem Autor das Fell. Aber muss man es dermaßen übertreiben?



Vor diesem Hintergrund ist ja durchaus auch die Nutzung des Amplify-Dienstes mit Vorsicht zu genießen, seit die Zeichenbegrenzung für Zitate weggefallen ist. Holzauge sei wachsam!

Amplify’d from t3n.de

von Falk Hedemann, 06.05.2011

Axel Springer AG will Schadensersatz für zitierten Text

Abmahnungen im Internet kennen wir ja schon zur Genüge, doch konkrete Schadensersatzforderungen sind bislang eher die Ausnahme. Bei der Axel Springer AG scheint man diese Form der monetären Repression nun zum Teil der digitalen Geschäftsphilosophie machen zu wollen, denn anders ist die Schadensersatzforderung an Exciting Commerce kaum zu erklären. Für ein zugegebenermaßen etwas längeres Zitat verlangt Alex Springer nun 400 Euro und bietet gleich noch einen längerfristigen Lizenzvertrag an.

Im Paragraph 51 Urheberrechtsgesetz ist das sogenannte Zitatrecht festgelegt. Darin heißt es:

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