25.02.2012

Meine persönlichen 15 Tipps für mehr Effizienz

Mein Geheimtipp für viel Stress und Unzufriedenheit: 
  • Packen Sie für täglich 26 Stunden Arbeit in Ihren Wochenplan!
  • Delegieren Sie möglichst wenig.
  • Sagen Sie niemals Nein.
Dann kommen Sie ganz bestimmt ins Schwitzen! Und irgendwann in eine viel zu enge, weiße Jacke, wo die Ärmel hinten enden. ;-))

Dieses Gefühl ist für mich weitestgehend Vergangenheit.


Manchmal erwische ich mich noch dabei, mir heftig und unnötig Stress zu machen. Glücklicherweise pfeift mich dann meist irgendjemand zurück und beruhigt mich.

Jahrelang habe ich nach einem Zeit- und Büroorganisationssystem gesucht, das für mich pragmatisches und gleichzeitig kreativ-chaotisches Wesen funktioniert. Dank Wera Nägler habe ich endlich meine individuelle Lösung gefunden. Das flexible System funktioniert - weil es mir leicht fällt, mich zu 80 % daran zu halten. Das macht mich zufriedener und effizienter .

Wenn Sie das auch für sich wollen - meine Tipps, wie ich das inzwischen so mache:

1. Ziele planen:

  • Was will ich als konkretes Ergebnis?
  • WARUM will ich das?
  • Motiviert mich das Ziel wirklich?
  • Welche 3 Schritte kann ich SOFORT unternehmen, um das Ziel zu errechen?
  • Bis wann will ich das Ziel erreicht haben?
2. Überprüfen Sie Ihre Ansprüche an sich selbst. Sind Ihre Erwartungen an sich realistisch?

3. Planen Sie Etappen zum Ziel.

4. Lernen Sie Nein zu sagen. Zu allem, was Sie nicht näher an Ihr Ziel bringt oder einfach zu viel ist.

5. Delegieren Sie, was nicht unbedingt von Ihnen erledigt werden muss. Auch, wenn es dann nicht so perfekt erledigt wird (Daran übe ich auch noch) ;-)

6. Lassen Sie sich kein Organisationssystem aufdrücken, das nicht Ihrem Arbeitsstil oder Ihrer Persönlichkeit entspricht. Bauen Sie sich selbst eins, das für Sie passt. Ihre Hosen kaufen Sie ja auch in Ihrer Größe und Farbe und keinen Einheits-Kartoffelsack, oder?

7. Benutzen Sie Farben! So finden Sie alles schneller und haben mehr Spaß. Mit Folderico können Sie Ihre Ordner auf dem PC einfach einfärben. Nutzen Sie für die PC-Ordner dieselbe Farbe wie für Ihre Papierordner. Das erleichtert mir die Arbeit erheblich. Ich überlege auch nicht mehr so lange, wo ich was unterbringe. Jeder Bereich hat seine Farbe.

8. Erledigen Sie die Ablage sofort, wenn Sie das Schriftstück eindeutig einem Ordner zuordnen können. Das vermeidet die leidigen Ablagetürme.Sie nehmen nicht jedes Papier x-mal in die Hand. Gönnen Sie sich ein Körbchen "später zuordnen" für den Rest, statt lange zu grübeln, wo Sie das nun am besten ablegen.

9. Benutzen Sie für laufende Vorgänge Hängemappen statt Ordner oder Stapel. In den Farben des entsprechenden Bereiches. Das geht schneller und einfacher. Auch Papiere unterschiedlicher Größe und Stärke können so fix zugeordnet werden. Nach Abschluss des Projektes packen Sie die Unterlagen dann in Ihr Archivsystem.

10. Heben Sie nicht jede Information auf! Zum einen haben Informationen heute eine abnehmende Haltbarkeitsdauer. Im Zeitalter von Google ist auch alles wieder auffindbar. Was Sie für "irgendwann einmal interessant" halten - Idee ins Ideenbuch, Info dazu in Favoriten auf dem PC oder weg damit!

11. Verplanen Sie maximal 80 % Ihrer Arbeitszeit. Es kommt immer mal etwas Unvorhergesehenes dazwischen.

12. Was für Ihre Angestellten selbstverständlich ist: Machen Sie auch mal Feierabend. Oder/ und planen Sie mindestens einen ganzen freien Tag pro Woche ein. Bei mir ist das seit einiger Zeit der Sonntag. Vor allem, wenn es mit dem feierabend in der Woche nicht so klappte, gilt: Am Sonntag ist Arbeit absolut tabu!

Das Verrückteste, was ich immer öfter bewusst mache: Wenn der Druck am größten ist: Stopp! Pause machen. Waldlauf, Mittagsschlaf,...  Das tut nicht nur Ihrer Seele gut, auch Ihrer Effizienz! Das löst Blockaden und danach fließt es alles wieder schneller und besser.

13. Managen Sie Ihre Projekte schriftlich. Führen Sie Listen, Tabellen oder Mindmaps für Ihre Aufgaben und regelmäßigen Abläufe! Immer wiederkehrende Prozesse z.B. in ein Struktogramm zu notieren, macht Sie effizienter. Sie könnne diese Aufgaben so standardisieren und leichter delegieren. Warum sollten Sie das Rad zweimal erfinden?

14. Schaffen Sie sich störungsfreie Arbeitszeiten.

15. Legen Sie in jedem Raum zu Hause und im Büro Stifte und Notizblöcke bereit für spontane Ideen. Auch in Küche und Bad! Die besten Ideen für Produkte oder Marketing-Ideen und Texte kommen meist, wenn Sie mal abschalten. Sammeln Sie die Zettel in einer Hängemappe zentral o der übertragen Sie sie in ein Ideenbuch.

Zusatz-Tipp: Finden Sie auch Ihr optimales Organisationssystem für sich: Das Buch hat mir wirklich geholfen: Wera Nägler "Alles im Griff - Das 1x1 der Büroorganisation"

Herzens-Tipp: Machen Sie es sich einfach und seien Sie gnädig mit sich selbst! ;-) Ich bin froh, dass mich meine Freunde genau daran immer wieder erinnern. Denn meist scheitern wir tatsächlich nur an unseren eigenen, überhöhten Ansprüchen.;-)

19.02.2012

Es hat sich ausgewulfft - Was Sie daraus für Ihre Werbung lernen können

Es gibt nicht nur Politiker wie Christian Wulff, die auf direkte Fragen hin herumdrucksen. Auch Verkäufer wollen manchmal nicht so recht mit der Wahrheit herausrücken. Jede Information müssen Sie demjenigen aus der Nase ziehen. Und wenn Sie aufmerksam Verkaufsseiten und -Aktionen im Internet verfolgen, sieht auch nur auf den ersten Blick alles strahlend und persilweiß aus.

Doch wehe, wenn Sie das Produkt kaufen und die Realität erleben...

Ich bin mir sicher, bei manchem Angebot spüren Sie ein komisches Gefühl. Ein leichtes Misstrauen keimt auf. "Wo ist der Haken?" denken Sie. Sie spüren, wenn jemand etwas verbirgt. Körpersprache, Mimik, Stimme verraten alles über eine Person. Auch, wenn sie ihre wahren Gedanken und Gefühle zu verbergen versucht. Das gilt auch für Werbetexte.

Sie sollten  in Ihren Verkaufstexten vorbeugend auf die möglichen Zweifel und das Misstrauen Ihrer Kunden eingehen. Einwandvorwegbehandlung. Nennen Sie offen und ehrlich die "Haken" an Ihrem Angebot. Denn es geht gar nicht darum, dass man nichts falsch machen oder ein Produkt keine Schwächen haben darf. Es kommt darauf an, wie Sie als Anbieter und Verkäufer (Verkaufstexter) damit umgehen. Sagen Sie ruhig, was Ihr Produkt NICHT ist!

Zeigen Sie sich, wie Sie wirklich sind

Wenn Sie sich in Ihrer Werbung oder in Veranstaltungen präsentieren - seien Sie Sie selbst. Authentisch. Offen. Die anderen merken sofort, wenn Sie es nicht sind. Gerade im Verkauf und Kundenservice wird hartnäckig trainiert, nur den besten Eindruck zu machen. Werbefachleute lernen: Werbung soll immer positiv sein und das Angebot und den Anbieter ins beste Licht rücken. Da darf auch ordentlich retuschiert und "gewulfft" werden. - Es könnte  d a r a n  liegen, dass Werbung das Image des Unglaubwürdigen anhaftet.

Kunden lassen sich nicht mehr zum Narren halten

Deshalb: bleiben Sie auch in der Werbung ehrlich! Schreiben Sie mit Ihrer ganz persönlichen Stimme und Tonalität. Sie glauben gar nicht, wie sehr sich sogar Ihre augenblickliche Stimmung und Einstellung in Ihren Texten niederschlägt! Auch wenn Sie texten lassen - es sollte nach Ihnen klingen. Ihre Persönlichkeit soll beim Kunden spürbar werden. Denn Sie sind der Verkäufer. Ihnen will der Kunde vertrauen.

Ich habe eine interessante Erfahrung gemacht, als ich letzte Woche einen Fremdartikel veröffentlicht habe. Das klang so gar nicht nach mir. Entsprechend unerbittlich waren die Reaktionen meiner Leser darauf. Und das ist richtig so. Es hat mir bestätigt, dass wir auch im Marketing und nicht nur in der Politik endlich in einer Zeit leben, in der sich Menschen nichts mehr vormachen lassen. Dass sie irritiert sind, wenn etwas widersprüchlich oder unecht wirkt.


Authentizität ist enorm wichtig

Menschen kaufen von Menschen (und Marken), die sie kennen und denen sie vertrauen. Eine alte Marketing-Weisheit. Keine künstliche, polierte Hochglanz-Fassade, sondern echte Menschen, starke Persönlichkeiten und klare Bekenntnisse sind gefragt. Wer nicht vorlebt, was er vorgibt, wird künftig nicht bestehen können. Im Leben, in der Politik, in der Werbung, als Unternehmen. Und das ist gut so. Auch wenn es anstrengend ist, immer ehrlich zu sein. ;-)

11.02.2012

Du tust was du denkst! Warum innere Bilder und Gedanken auf zwanghafte Art & Weise unsere Überlegungen, Handlungen und Kaufimpulse steuern...

das Auge isst bekanntlich mit! Das wissen viele von uns! Wo die Meinungen jedoch schon weit auseinander gehen ist der Spruch "Das Auge kauft mit!". Denn die meisten denken hier: "Soooo leicht lasse ICH mich doch nicht verführen und von einer oberflächlichen Schönheit blenden!".

Dass dem aus neuronaler Sicht doch so ist, das wird uns wieder einmal eindrücklich von Marketing-Profi Tobias Knoof vor Augen geführt. Knoof, der zur Zeit mit seiner Produkteinführung zu HypnoticMind mal wieder für mächtig Wellen im Internet sorgt, scheint das Mysterium des sogenannten Carpenter-Effektes in seiner vollen Tragweite verstanden zu haben... ;-)

Dass er nun seit einigen Tagen weiter kräftig "Öl ins hypnotisch flackernde Feuer" gießt... und nicht zuletzt durch die Veröffentlichung des spektakulären Launch-Trailers weiter seine Leser begeistert, ist dann wohl auch nicht weiter verwunderlich!

Ich kann daher heute nicht ganz ohne Stolz verkünden, Ihnen liebe Leser, einen einzigartigen und tiefen Einblick in das vielzitierte HypnoticMind-System zu geben, denn die folgenden Zeilen sind ein ORIGINAL-Auszug aus dem mit Spannung erwarteten Masterkurs!

Der HypnoticMind-Kurs beinhaltet laut offizieller Website 28 wissenschaftlich erwiesene Kauf-Verführungsmuster, welche eine ungeheure Duchschlagskraft haben. Zudem wird es wohl zahlreiche Checklisten Handouts, ein Poster, mehrere Handbücher sowie viele weitere Unterlagen geben, welche im Detail die psychologischen Phänomene und Trigger aus der Verkaufspsychologie erklären. Man darf sehr gespannt sein, was da noch kommt! Hier jedoch nun ein Original-Auszug aus dem HypnoticMind-Masterkurs und einem der 28 psychologischen Effekte...

Das Mysterium um den Carpenter-Effekt

Der Carpenter-Effekt beschreibt das Phänomen, dass das Sehen, sowie in geringem Maße auch das Denken einer bestimmten Bewegung, diese den Menschen welcher die Bewegung wahrnimmt, auch ausführen lässt. Klick... surr!

Neuere Untersuchungen und wissenschaftliche Studien bestätigen diesen Effekt immer wieder. Es besteht demnach eine deutliche Tendenz dazu, die Bewegung, an die man gerade gedacht oder welche man gesehen hat, unbewusst selber auszuführen. Zum ersten Mal wurde dieser Effekt im Jahre 1952 von dem englischen Naturwissenschaftler William Benjamin Carpenter beschrieben.

Der Carpenter-Effekt ist jedoch nur ein Aspekt des sogenannten ideomotorischen Prinzips, wozu auch das Ideo-Realgesetz (Gefühlsansteckung, Stimmungsübertragung etc.) zählt. Es lassen sich„…mit Hilfe der Ableitung der Muskel-Aktionspotentiale nichtbewußte und nicht bis zur sichtbaren Ausführung gelangende schwache Muskelaktivierungen nachweisen, die strukturell im Impulsmuster den wahrgenommenen, vorgestellten bzw. gedachten Bewegungen entsprechen.” (Hacker, 1973).

Im Unterschied zum Carpenter-Effekt umfasst das Ideo-Realgesetz auch Vorgänge der Suggestion, des autogenen Trainings, der Ausdrucksübertragung sowie weitere subliminale Wirkungen. Diese können auch genutzt werden, um indirekte Trainingsmethoden (Visualisierungen) zu unterstützen.

„So erreicht man beispielsweise durch konzentrierte visuelle Übungen beträchtliche Lerneffekte, ohne dass man diese Übungen in der Praxis anwendet oder durchführt!“

Auch im Spitzensport werden Visualisierungen zum Training eingesetzt, wobei hier schon lange die Tatsache bekannt ist, dass visuell künstlich erschaffene, interne Seheindrücke, kurz „innere Bilder“, sehr wohl einen Effekt auf die Trainingsleistung und damit die Handlungen und Ergebnisse haben. Für das Marketing und die Video- und Bilderfluten im Internet hat dies somit ganz gravierende Auswirkungen, denn der Mensch handelt offensichtlich unbewusst so, wie er visuell stimuliert wird.

Wie kann man nun den Carpenter-Effekt als Marketinginstrument nutzen? Der Carpenter-Effekt beschreibt das (ungewollte, automatische) Mitvollziehen einer Bewegung sowie deren Gefühlsansteckung, Ausdrucksübertragung und Handlung. Er wird daher mit Vorliebe von Trainern und Coaches eingesetzt, welche ihren Klienten neue Handlungen und Verhaltensweisen beibringen möchten.

Hierfür werden Veranstaltungen organisiert, bei denen die Interessenten lernen sollen, wie man eine Handlung neu und effektiv ausführt. Zuerst werden die Techniken erlernt, im nächsten Schritt dann visualisiert und anschließend praktisch umgesetzt.

„Visualisierung ist eine Übung, in der bestimmte Vorstellungsbilder konzentrativ und imaginativ hervorgerufen werden. Dies geschieht durch eigenes absichtsvolles Denken und geistige Konzentration.“

Durch die zahlreichen visuellen Eindrücke wie Bilder, Texte und Videos, sind potentielle Kunden im Internet jedoch unendlich vielen „Vorstellungsbildern“ und Sinneseindrücken ausgesetzt. Wichtig ist es daher in Ihren Marketing-Kampagnen ein einheitliches, sich immer wiederholendes Vorstellungsbild zu präsentieren (Corporate Design, Corporate Text). Das heißt im Klartext: Zeigen Sie Ihren Kunden, was diese tun sollen, ohne jedoch etwas zu „preisen“ oder zu verkaufen!

Erfolgreiche Firmen im Internet legen gerade auf diesen Punkt der Kundenkommunikation einen großen Wert und führen den Kunden mit klarer visueller Kommunikation (Bilder, Grafiken, Collagen, Videos) zum gewünschten Ergebnis. Denkbar wären beispielsweise Screencapture-Aufnahmen wie man die angebotenen Produkte kaufen kann, wie man sie in den Warenkorb legt, wie man sich beim Newsletter anmeldet oder wie man die Website seinen eigenen Freunden weiter empfiehlt.

Kurz um: Zeigen Sie mit Hilfe grafischer Kommunikation, visuellen „Hinweisschildern“ und exakten Screencapture-Aufnahmen, was die Besucher tun müssen, wo sie klicken sollen und wie sie kaufen können, OHNE jedoch das Produkt oder die Dienstleistung durch Verkaufsrhetorik zu pushen. 

Das „visuell gesehene“ hat immer die Tendenz, die Sache selber auszuführen, in dem Fall das Produkt zu kaufen. Verkauf erzeugt jedoch immer „Druck“. Genau diesen nehmen Sie dem Kunden durch ein einfaches „Erklärungsvideo“ nach dem Motto: „Lieber Kunde, so kommst du an das Produkt“. Wenn Sie nun wieder im „Erklärungsvideo“ versuchen zu verkaufen, erreichen Sie genau das Gegenteil. Je lauter & deutlicher der Verkauf erfolgt, desto schneller machen potentielle Kunden „zu“. Sicher, die Wahrnehmung würde bei „Hardsellung“ höher sein, das „mentale Schutzschild“ sich jedoch auch eher aufbauen („Der will mir nur etwas verkaufen!“).

Natürlich können Sie durch ein Video, in welchem Sie zeigen, wie Sie ein Produkt in den Warenkorb legen, zur Kasse gehen und anschließend kaufen, keine potentiellen Kunden „überreden“. 

Sehr wohl helfen diese „Visualisierungen“ aber dabei, Ängste abzubauen, Kaufblockaden zu minimieren und dem Kunden die Sicherheit zu geben, die er sich wünscht und braucht, um vielleicht doch noch den letzten Kaufimpuls und damit die Handlung auszulösen (er weiß, was kommt).

Der Kunde sieht „was passiert“, gewinnt damit an Sicherheit, die Hemmschwelle sinkt, das Vertrauen wird gestärkt und der Wunsch nach dem Produkt kann sich frei entfalten. Bedenken Sie...

„Menschen, besonders in großen Massen wie sie im Internet auftreten, können nur in Bildern denken. Sie MÜSSEN daher Ihre Werbekampagnen in „Bildern“ kommunizieren, wenn Sie Erfolg haben wollen.“

Demnach sollten nicht nur die Texte auf Ihren Verkaufsseiten und Landingpages bildhaft getextet werden. Zeigen Sie auch Ihren potentiellen Kunden kurze Videos, damit dieser weiß, was er wann, wie wo machen soll (Call-to-Action / Handlungsaufforderung). Klick... surr!

Der Carpenter-Effekt demonstriert, dass Massen nur in Bildern denken KÖNNEN und sich auch nur durch Bilder und bildliche Sprache beeinflussen lassen. Genau dies ist die hohe Kunst beim Werbetexten. Gut funktionierende Werbetexte sind immer bildlich geschrieben, sie erzeugen ein „Kopfkino“ im Kopf des Kunden. Nur solche Bilder verführen und motivieren den Kunden und werden so zu den Ursachen seiner Handlungen. Daher haben selbst Theatervorstellungen, Kinobesuche, Fernsehsendungen, Internet-Videos, Trailer oder Screencapture-Aufnahmen stets einen ungeheuren, wenn auch oftmals unbewussten Einfluss, auf die Massen.

„Für den römischen Pöbel bildeten einst Brot und Spiele das Glücksideal. Dieses Ideal hat sich im Laufe der Zeiten wenig geändert. Nichts erregt die Phantasie der Menschen mehr, als eine stark emotionalisierte visuelle Darstellung. (Daily Soaps)“

Es ist dabei egal, ob die „Bilder der Handlung“ durch Werbetexte, Audioeinspielungen oder Videos auf der Website entstehen. Sobald das „Kopfkino“ des Kunden aktiviert wurde, wird dieser Aufgrund des Carpenter-Effektes mit aller Wahrscheinlichkeit die gezeigte Handlung ausführen... Oder es zumindest emotional nacherleben, was der erste Schritt zur „realen“ Handlung ist.

Checkliste für die Praxis

Um den Carpenter-Effekt gewinnbringend in Ihrem eigenen Online-Business einzusetzen, nutzen Sie die Anregungen auf der folgenden sorgfältig zusammengestellten Checkliste...

  • Der Carpenter-Effekt besagt, dass das Sehen oder Denken von Bewegungen diese auch ausführen lässt. Nimmt ein Mensch über seine Sinneskanäle, besonders über den visuellen, entsprechende Bewegungen wahr, so hat dieser die Tendenz diese auch auszuführen.

  • Schalten Sie daher das „Kopfkino“ des Kunden ein, indem Sie eine visuelle und kraftvolle Sprache benutzen, welche beim Lesen des Textes innere Bilder erzeugt. Je emotionaler diese Bilder sind, desto stärker wird sich das Gelesene neuronal im Kopf verankern. Damit steigt die Erinnerungsleistung sowie die Wahrscheinlichkeit des Kaufabschlusses.

  • Der Carpenter-Effekt wird intensiv, gezielt und bewusst im Spitzen- und Hochleistungssport angewandt. Dabei visualisieren die Sportler ihre gewünschten Ziele, ohne praktisch zu trainieren. Im Marketing visualisieren Sie Ihre gewünschten Ziele in Form von Videos und stellen diese Ihrer Zielgruppe als Unterstützung zur Kaufentscheidung zur Verfügung.

  • Visualisieren Sie in den Videos, wie man Ihre Produkte kauft, diese in den Warenkorb legt, zur Kasse geht, sich zum Newsletter anmeldet, auf den Bestätigungslink klickt oder sich zum Affiliateprogramm anmeldet. Der Mensch handelt offensichtlich (tendenziell unbewusst) so, wie er visuell stimuliert wird. Das heißt: Er macht das nach, was er sieht.

  • Zeigen Sie Ihren potentiellen Kunden durch visuelle Kommunikation (Bilder, Grafiken, Collagen, Videos), was er wann, wie & wo zu tun hat, um an Ihre Produkte und Dienstleistungen zu kommen. Das „visuell gesehene“ hat immer die Tendenz die Sache selber auszuführen, in dem Fall das Produkt zu kaufen oder weiterzuempfehlen.

  • Verkauf erzeugt jedoch immer Druck. Genau diesen nehmen Sie dem Kunden durch ein einfaches „Erklärungsvideo“. Wenn Sie wieder im „Erklärungsvideo“ versuchen zu verkaufen, erreichen Sie genau das Gegenteil. Um den Carpenter-Effekt optimal zu nutzen, sollte die visuelle Kommunikation ohne Verkaufsdruck & Verkaufsrhetorik aufgebaut sein.

  • Nur Bilder bzw. bildliche Sprache verführen und motivieren den Kunden und werden somit zu den Ursachen seiner Handlungen. Daher haben selbst Theatervorstellungen, Kinobesuche, Fernsehsendungen & Internet-Videos, einen ungeheuren Einfluss auf die Menschen.


PS: Laut Tobias Knoof wird HypnoticMind am 14.03. 2012 um 10 Uhr veröffentlicht. Wenn man jedoch den viralen Prelaunch und das dazugehörige spektakuläre Gewinnspiel betrachtet, dann dürfte nach dem ersten Ansturm nicht viel von den 1000 Paketen übrig bleiben. Hinzu kommt, dass die Bestellungen nach der Reihenfolge der Reservierungen ausgeliefert werden. Diese sind zwar grundsätzlich erstmal unverbindlich, doch lieber erstmal "unverbindlich" an Stelle 768 anstatt irgendwo an Stelle 2448 ;-) Also, bei Interesse möglichst schnell anmelden unter hypnoticmind. Dort finden Sie auch alle weiteren Informationen zum großen Gewinnspiel sowie über tiefenwirksame Verkaufspsychologie und hypnotische Sprachmuster. Viel Glück!

Hinweis: Ulrike Gerloff ist Affiliate-Partner bei HypnoticMind und erhält eine Provision, wenn Sie das Produkt über diese Seite erwerben.

03.02.2012

Marketing 2012: Zielgruppen waren gestern

Um gezielt die optimalen Kunden zu gewinnen, hieß es bisher immer: Nichts sagen ohne eine gründliche Zielgruppen- oder Bedarfsgruppenanalyse!

Wenn ich einen Verkaufstext schreibe, stelle ich mir dann aber doch immer nur eine ganz konkrete Person vor. Das macht Verkaufstexte so wirksam:
jeder Leser, der diesem Menschen ähnelt, fühlt sich persönlich angesprochen. Die Worte berühren die Person im Herzen. Näher können Sie Ihrer "Zielgruppe" nicht kommen.

Vergessen Sie Zielgruppen!

Worum geht es wirklich im Marketing? Es geht um Emotionen! Das wissen Sie ja schon. Neu ist vielleicht: es geht IMMER NUR um Gefühle. Und jeder von uns will als einzigartiges Individuum wahrgenommen und angesprochen werden.

Die Gefühle einer Situation, Person oder Dingen gegenüber hängen nicht unbedingt von Geschlecht, Alter, sozialer Stellung ab. Nicht einmal von der Nationalität oder Kultur. Von Ausnahmen abgesehen. Emotionen entstehen aus der Einstellung, den Glaubenssätzen und Erfahrungen, den Bedürfnissen in diesem bestimmten Zusammenhang. Menschen ähneln sich sehr in ihren Gefühlen. Gefühle sind es, die Menschen einen oder trennen.

Damit behutsam und doch überzeugend umzugehen, ist künftig der vorherrschende Erfolgsfaktor im Marketing.

Konzentrieren Sie sich auf eine Zielperson!

Richten Sie Ihr Marketing und Ihre Werbebotschaften auf eine einzige, konkrete Person aus: Ihren Idealkunden! Vielleicht haben Sie ja schon solche Kunden, kennen vergleichbare Menschen oder Sie stellen sich diesen Menschen genau vor.

Fragen Sie sich:

  • Was ist Ihr liebster, bester Kunde für ein Mensch?
  • Welches brennende Problem dieser Person lösen Sie?
  • Wie würde Ihr absoluter Lieblingskunde auf Ihre Botschaft, Ihr Angebot (emotional) reagieren?
Gar nicht so neu, oder? Und doch sind Sie mit dieser Vorgehensweise weit voraus auf dem Weg in die Zukunft. Und noch etwas ist wesentlich, um die Kunden zu gewinnen, die Sie wirklich wollen:

Tun Sie das, was Sie gerne tun und am besten können. Tun Sie es aus vollem Herzen! Dann ziehen Sie genau die richtigen Kunden an, die Sie sich wünschen und mit denen Sie sich wirklich wohlfühlen.